Pflegezirkus // Gestalte die Intensivpflege mit Lebenslimitierung und Behinderung - der Suche der Identität im Mann-Sein darin //

Ein Jahr …

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Ges­tern vor einem Jahr waren wir schon für zwei Tage zu Hau­se, mit einer geschä­dig­ten Lun­ge und Sauer­stoff über 1 bis 2 Liter in der Minu­te, doch dann ging es an die­sem Tag mit dem Kran­ken­trans­port gegen Mit­tag wie­der zurück in die Kli­nik. Atem­not und eine Unru­he, ein inne­rer Kampf hat­te die Lady zu Hau­se nie zur Ruhe brin­gen kön­nen. Die Näch­te waren mit zu wenig Schlaf gefüllt, der ein­zi­ge Tag mit viel Leid und doch war sie ein­mal, bevor der Trans­port kam in die Kli­nik, auf ihrem Lage­rungs­keil ruhig und zufrie­den. Sie lag am Fens­ter und die Son­ne schien ihr ins Gesicht. Sie brach­te die Ruhe. 

Vor einem Jahr dann in den Mor­gen­stun­den wur­de die Madame zum zwei­ten mal intu­biert. Am Abend davor ging ihr Weg zum drit­ten mal auf die Inten­siv­sta­ti­on. Am Abend war für Kin­der­kran­ken­pfle­ge­rin klar, ohne die betäu­ben­de Kraft der Che­mie fin­det sie nicht zur Ruhe und gegen Mor­gen hat­te sie wegen ihrer schlech­ten Atmung so viel Koh­len­di­oxid im Blut ange­rei­chert, wodurch ihr Über­le­ben frag­lich wur­de in den nächs­ten Stun­de ohne Beatmung. Gegen sie­ben Uhr in der früh dann wur­de sie in den Schlaf gelegt und kurz dar­auf maschi­nell beatmet. Seit dem braucht sie min­des­tens 12 Stun­den am Tag die Maschi­ne. 365 Tage inva­si­ve Beatmung, die Hälf­te der Zeit davon außer­kli­nisch zu Hause.

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Ein Blog, kleine "Skizzen" aus dem IntensivZimmer, der Führung in der Pflege, als pflegende Angehörige, dass DrumHerum, wie die Pflege "lebt", ihr gut tut, die Teilhabe wie in der Schule, was die Kranken-, die Sozialkassen ... Wir mitten drin mit der Linn, unserer IntensivLady ...

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