Sterbehilfe und der Wert des Lebens

Bekommt der Tod seinen Preis, dann bleibt sie nicht aus, die Diskus­sion um den Wertdes Lebens, also auch der Achtung der Unversehrtheit des Lebens und die Würde jedes Einzelnen.Aber auch die Frage, welche Kon­flik­te jemand in sich trägt, der hil­ft bei ein­er Selb­st­tö­tung oder aktive Ster­be­hil­fe leis­tet, sucht nach ein­er Antwort, und ob die Tötung für ihn zu einem per­sön­lichen Vorteil wird. Und wenn man hier­bei noch die Kri­tik an die Allens­bach-Umfrage zu Ster­be­hil­fe in seinem Denken darüber ein­fließen lässt, ver­schärft es die gestellte Frage nur noch, da mit einem “geschäftsmäßi­gen” Ange­bot ein­er Suizid­hil­fe für Schw­erkranke die Hil­fen, welche der Tod­kranke eigentlich braucht für ein würde­volles Ster­ben, ein­fach “unter dem Tisch gekehrt” wer­den.

Genau­so stellt sich zu der Debat­te um Her­rn Kusch sein­er aktiv­en Ster­be­hil­fe auch die Frage: Muss man seine Äußerun­genm, sein Treiben nicht eher ein­fach uner­wäh­nt lassen, da jede Äußerung in den Medi­en für ihn irgend­wie wie eine PR-Kam­pagne wirkt?

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Dirk Strecker

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.

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