Pflegereform: Mehr Geld nicht Leistung und wer weiß es

Für das Jahr 2015 heißt es, wir bekommen ein Mehr an Pflegegeld fürs Intensivkind [1] - stimmt schon und dann folgt das große Aber: Wenn wir mit unseren Pflegegeld einzelne Leistungen vom Pflegedienst erhalten wollen, wird wohl nicht mehr übrig sein für uns als zuvor, vielleicht sogar weniger. Oder anders gesagt, wir können uns trotz dem Plus nicht mehr Leistungen einkaufen als zuvor, oder sogar weniger. Denn es gibt Preisanpassungen in Bayern für die Pflegeleistungen der Pflegedienste ( Vergütungsvereinbarungen nach § 89 SGB XI), was auch uns betrifft. Ich bin gespannt, wie hoch letztendlich die Preisanpassung ist. Die Zahlen fehlen mir noch.

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Was kostet die Pflegestunde: Wahlrecht des Patienten

Wie ich las bei PPM, ist die Vergü­tung der Pflegeleis­tung nach Zeit mit der Pflegere­form 2014/15 gestrichen. Sie ist nicht mehr im Pro­gramm.

Was ist Vergütung nach Zeit?

Mit der let­zten Reform waren die Pflege­di­en­ste verpflichtet ihre Leis­tun­gen auch mit einem Zeit­tarif anzu­bi­eten oder kurz: Die Pflege kostet pro Stunde den Betrag X. Die Redak­tion von PPM find­et die Abschaf­fung der Zeitvergü­tung einen guten Schritt. Ich selb­st sehe es aus fol­gen­den Grün­den anders: Weit­er­lesen “Was kostet die Pfleges­tunde: Wahlrecht des Patien­ten”

Intensivkind & Pflegedienst: Die Entscheider im Sorgerecht Lebensqualität

Wieder­holt tre­ffe ich auf die erzäh­lende Erfahrung, dass der Pflege­di­enst mit dem Arzt über ein Inten­sivkind die Ther­a­pie ver­han­delt. Die Eltern wer­den nicht einge­bun­den.
„Geht gar nicht“ klin­gelt es gle­ich bei mir und ich höre andere Eltern als Bestä­ti­gung.

Puppe mit Katheter im Haar

Sicher­lich, der Pflege­di­enst muss dem Arzt eine Rück­mel­dung geben. Er oder die Ärztin hat über die Verord­nung die Auf­gaben benan­nt, was ein Pflege­di­enst zu leis­ten habe. Die Krankenkasse hat den aus­gewählten Pflege­di­enst beauf­tragt. Kann der Pflege­di­enst den verord­neten Pflegeum­fang nicht erfüllen, dann muss der Arzt informiert wer­den und mit seinen Patien­ten die Gestal­tung der Pflege besprechen. Weit­er­lesen “Inten­sivkind & Pflege­di­enst: Die Entschei­der im Sorg­erecht Leben­squal­ität”

Pflegende Angehöriger nur Kümmerer oder mehr als das

Ich bin eine einge­tra­gene Pflegeper­son und bei „good-care.de“ wurde mein Rolle erweit­ert oder eingeschränkt. Je nach dem, welche Blick­winkel ich ein­nehmen will: Ich sei ein Küm­mer­er. Als Laienpflegekraft pflege ich nicht, son­dern küm­mere mich, denn als Laie in der Pflege würde ich nicht das unter Pflege ver­ste­hen, was die pro­fes­sionellen Pflege­fachkräfte als Pflege anse­hen. Weit­er­lesen “Pfle­gende Ange­höriger nur Küm­mer­er oder mehr als das”

Lungenentzündung@home II.

Nicht alles lässt sich man­a­gen in der häus­lichen Inten­sivkrankenpflege – dies kön­nte jet­zt mein Faz­it sein. Ich greife vor­weg – der gestrige Abend war weit ent­fer­nt vom rit­u­al­isierten Son­ntagabend. Kein Tatort, die Uhr zeigte, jet­zt wäre der Mord im Film schon gewe­sen, und die Madame offen­barte eine schlechte Sauer­stoff­sät­ti­gung, trotz steigen­den Sauer­stoff­fluss. Die Lagerung zur besseren Beat­mung brachte auch keine Wirkung auf die Sauer­stoff­sät­ti­gung laut Pul­soxy. Was blieb, es war der Anruf auf der Inten­sivs­ta­tion, der Ret­tungsleit­stelle und die Fahrt ging mit ihr in die Klinik.

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Pflegenotstand vs. Vergütung der Krankenpflege

Über 70.000 Tre­f­fer zeigt aktuell Google an, wenn ich die Zeichen­kette „Pflegenot­stand Deutsch­land“ eingebe. Ein aktuelles The­ma, mit bed­ingt durch den Fachkräfte­man­gel. Der Pflegenot­stand, so darf ich erwarten, wird sich weit­er ver­schär­fen, wenn die Vergü­tung der Alten- und Krankenpflege nach unten geschraubt wird. Dies geschah aktuell in Meck­len­burg-Vor­pom­mern durch einen Schiedsspruch bei den Ver­hand­lun­gen der Vergü­tung Häus­lich­er Krankenpflege.

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Soziale Netze & Kritik am Pflegedienst – Kündigung

Sie haben Kri­tik an ihrem Pflege­di­enst – Hüt­ten Sie sich, diese zu äußern oder sich Klarheit­en zu ver­schaf­fen im Inter­net. Was? Da kann doch nichts passieren, denken Sie jet­zt. Sie wür­den keine Namen nen­nen, max­i­mal kön­nte man den Wohnort erfahren. Richtig, richtig – doch wenn der Pflege­di­enst Sie ken­nt im Netz, ihren Benutzer­na­men in den Foren weiß, Ihren Twit­ter­ac­count checkt oder sog­ar bei Face­book mitli­est. Die Kri­tik über ihn kommt auch ohne Namen­snen­nung an. So geschehen ist es ein­er Fam­i­lie. Sie sucht­en Klarheit, ob sie es hin­nehmen müssen, wenn die Pflege­fachkraft im Nacht­di­enst schläft statt sofort bere­it zu sein, falls es spon­tan zu schw­eren gesund­heitlichen Krisen kom­men kann beim Kind. Die Fam­i­lie schilderte ihr Erleben, sucht­en Antworten und nan­nten keinen Namen und doch, der Krankenpflege­di­enst kündigte die Fam­i­lie.

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Ambulant stirbts sich früher?

Häus­liche Pflege Online berichtet: Ambu­lant jün­gere Men­schen mit Pflegestufe 2 ver­ster­ben dort eher als die Ver­gle­ichs­gruppe sta­tionär, also im Pflege­heim. Stimmt das? Aber vor­weg erst mal, was ist mit jün­gere pflegebedürftige Men­schen gemeint?  Unter jünger ver­ste­ht man hier das Alter ab 40 bis 69 Jahren bei den Män­nern bzw. 59 Jahren bei den Frauen.

Im Artikel heißt es:

Es zeigte sich eine deut­lich erhöhte Sterblichkeit in den Pflegestufen II und III, wenn der Medi­zinis­che Dienst der Krankenkassen zunächst eine ambu­lante Betreu­ung ver­an­lasst. Vor allem die Sterblichkeit im ersten Jahr der Pflege im ambu­lanten Bere­ich ist teil­weise deut­lich höher als in sta­tionären Ein­rich­tun­gen. aus: http: //www.haeusliche-pflege.vincentz.net/infopool/nachrichten/articles/179259/Betreuung-juengerer-pflegebeduerftiger-Menschen-Ambulant-vor-stationaer-ab-Pflegestufe-II-nachteilig/ abgerufen 17.9.11. (1)

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Was kostet die Pflegestunde

Für die häus­liche Pflege gibt es zwei Schlag­wörter: Zeit und Geld. Sie als Pflegende/r eine/s Angehörige/n müssen sich entschei­den zwis­chen diesen bei­den Fak­toren. Denn Pflege funk­tion­iert nicht ohne diese. Wenn ich keine Zeit schaf­fen kann, selb­st zu pfle­gen, so bleibt mir nur auf mein Bankkon­to zu schauen: Wie viel Geld habe ich über, um mir eine Pflegekraft einzukaufen.

Eine schwierige Auf­gabe, denn je mehr Pflegezeit ich auf­brin­gen muss, je teur­er wird es. Eine Lösung wären die Hil­fen der Pflegekasse, Krankenkasse und dem Sozialamt auszuschöpfen. Es kann den Eigen­teil in Zeit und Geld mildern, aber richtig greifen diese Hil­fen erst, wenn es finanziell eng gewor­den ist, für die gesamte Fam­i­lie. Weit­er­lesen “Was kostet die Pfleges­tunde”