Pflege zu Hause – Verbessere deine Arbeitsbedingungen

Kinderärztin am Krankenbett Der Job in der Pflege, ob pro­fes­sionell oder ehre­namtlich (pfle­gende Ange­hörige), birgt eine hohes gesund­heitlich­es Risiko. Okay, es klingt jet­zt vielle­icht über­zo­gen, aber die Sta­tis­tik besagt aus Berlin – Bran­den­burg, der Kranken­stand bei den Pflegekräften ist höher als im Baugewerbe. Ins­beson­dere bet­rifft es die Erkrankun­gen beim Muskel-Skelett-Appa­rat und der Psy­che wie die Ver­hal­tensstörun­gen.

Es ist eine Nachricht, die mich zweifach erschreckt. Zum einen gilt es für mich als Pflegeper­son und zum anderen für das Per­son­al unseres Pflege­di­enst. Krankheit­saus­fälle bedeuten für uns häu­fig, der gebuchte Dienst fällt aus.

Eine Ursache seien die Arbeits­be­din­gun­gen. Okay! Somit stellt sich die Frage, was kann ich an den häus­lichen Arbeits­be­din­gun­gen ändern oder verbessern?

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Ungleichheit im Leben mit Behinderung

Ist ein Kind behin­dert und pflegebedürftig, so kann die Fam­i­lie von dem Kind schnell an ihre Gren­zen kom­men, auch an den wirtschaftlichen. Das The­ma soziale Ungle­ich­heit kann sich hier deut­lich äußern.

Auch wenn wir in ein­er Zeit angekom­men sind, in der die Inklu­sion von Men­schen mit Behin­derung um geset­zt wer­den soll, heben die aktuellen Schritte noch nicht die soziale Benachteili­gung von Men­schen mit Hand­i­cap und deren pfle­gen­den Ange­höri­gen auf. Für viele Fam­i­lien wird die Pflege und Betreu­ung eines (schw­er) behin­derten Kindes zu einem Armut­srisiko in der aktuellen Pfle­ge­si­t­u­a­tion und für das Rentenal­ter.

Die soziale Ungle­ich­heit hebt sich nicht ein­fach auf, wenn die Men­schen mit Behin­derung die gle­ichen Rechte haben wie die „anderen“ Nicht-Behin­derten. Sie haben die gle­ichen Rechte, deren Wahrnehmung und Durch­set­zung sich wiederum ein­schränkt durch die eigene Geschäfts­fähigkeit. Nein, ich musste ler­nen, bei ein­er Gle­ich­stel­lung geht es um den Zugang zu den Räu­men des gesellschaftlichen, kul­turellen und öffentlichen Lebens. Men­schen mit Hand­i­cap haben das Recht die gle­iche Zugangsmöglichkeit zu erhal­ten zu allen Bere­ichen des Leben wie die „Nicht-Behin­derten“. Seien es in den Schulen oder Kitas, die Uni­ver­sitäten, den Kranken­häuser, Ämtern, Museen, The­aters, Wahlbüros und und.

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Kindersicherheitstag 2014

Gestern, der 10.6, war der Kinder­sicher­heit­stag – für viele Eltern ist die Kinder­sicher­heit ein großes The­ma und dies mit recht. Denn es kann schnell zu einem schw­eren Unfall mit tragis­chen Kon­se­quen­zen kom­men wie die Schädi­gung des Gehirns. Eine der schw­er­sten Fol­gen sind, neben dem Tod, das Schädel­hirn­trau­ma und das Wachko­ma. In bei­den Fällen kann eine schwere mehrfache Behin­derung die Folge sein.

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Pflegende Angehörige: Was brauchen Sie? – Umfrage

Der größte Pflege­di­enst in Deutsch­land sei die Gruppe der pfle­gen­den Ange­höri­gen. Doch bei all sein­er Größe fehlt es dieser Gruppe an Pflegeper­so­n­en wie Eltern, Ehep­art­ner­In­nen oder Kinder ein­er Lob­by und dem Ver­ste­hen: Pflege ist harte Arbeit, nicht nur für die pro­fes­sionellen Pfle­gen­den. Weit­er­lesen “Pfle­gende Ange­hörige: Was brauchen Sie? – Umfrage”

Männertag, Roboter und Pflege(not)

Gestern war Män­nertag und haben Sie daran gedacht? So wie ich es ver­ste­he ist dieser Tag nicht mit dem Her­rentag zu ver­wech­seln. Die Idee dahin­ter sei die Gesund­heit der Män­ner, bei dem ein auss­chweifend­er Alko­holkon­sum ein Kon­tra ist.

Denken wir an die Gesund­heit des Mannes, dann sind wir vom Krankenpflege­beruf nicht weit ent­fer­nt. Es ist schade, dass die Män­nerge­sund­heit nicht ein The­ma war im „Radiofeuil­leton – Im Gespräch“ auf Dra­dio Kul­tur. Dage­gen schwappte das The­ma Alten- und Krankenpflege mit ein in der Gespräch­srunde. Das Haupt­the­ma war „Mein per­sön­lich­er Robot­er – Sci­ence Fic­tion oder bald Real­ität?“ Es wurde im Gespräch die Idee erläutert, dass man wohl Robot­er in der Pflege bei der Essen­sauf­nahme und der Kör­perpflege ein­set­zen könne. Dies mit der Mei­n­ung, die Pflegekräfte hät­ten dann mehr Zeit sich seel­isch um die Patien­ten zu küm­mern. Weit­er­lesen “Män­nertag, Robot­er und Pflege(not)”

Gesundheit im IntensivZimmer: Pflegefachkraft und Rücken

Die einen sitzen zu viel in ihrem Job und in der Pflege geht es über den Rück­en. Die Pfle­gen­den wür­den sich zwei Stun­den pro Schicht beu­gen. Klingt nach viel, klingt nach wenig – ich habe keinen Ver­gle­ich. Doch bekan­nt ist, die Arbeit in der Pflege geht über den Rück­en.

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Lungenentzündung@home III.

Alles wieder im Lot – dies wäre jet­zt die passende Redewen­dung. Der Sauer­stof­fkonzen­tra­tor ist aus, die Beat­mungs­mas­chine arbeit­et wieder mit den üblichen Druck und die Leck­age durch die unge­block­te Tra­chealka­nüle verur­sacht keine ver­min­derte Sauer­stoff­sät­ti­gung mehr.

Und das Inten­sivkind kann die let­zten Schul­t­age des Jahres in der Schule genießen, ihre Mitschü­lerIn­nen in die Ferien ver­ab­schieden. Ein schneller Wan­del, es ist eben alles soweit im guten Bere­ich, dass sie wieder belast­bar ist, also alles im Lot. Sie ist zwar noch nicht ganz erholt, doch an den let­zten Schul­t­age, da hält sich der All­t­agsstress zurück, so dass die Langeweile zuhause sicher­lich eine höhere Belas­tung wäre.

Plaque und Buttonsonde verstopft

Plaque oder – ich nenne es ein­fach – Ablagerun­gen gibt es nicht nur auf den Zäh­nen oder in den Blut­ge­fäßen. Die Ablagerun­gen sind oder soll­ten ein The­ma sein bei Trägern von Magen­son­den, der PEG, But­ton oder Gas­tro­tube (die bei­den let­zt­ge­nan­nten sind Aus­tauschson­den). Zu solchen Ablagerun­gen kann es sehr schnell kom­men, wenn Sie z.B. fet­tiges Essen über die Sonde geben. Sie fra­gen, was ist das Prob­lem?

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Hochkostenfälle

Der Wet­tbe­werb im Bere­ich des Zusatzbeitrages ist trans­par­enter als der frühere Wet­tbe­werb über den Beitrag. Er ver­schärft sich. Darüber hin­aus wird es auch einen Wet­tbe­werb auf der Aus­gaben­seite geben. Die Kassen wer­den stärk­er motiviert sein, Hochkosten­fälle anzuge­hen.“ BVA-Präsi­dent Gaßn­er in: Gesund­heit­sre­form 2011: BVA-Präsi­dent Gassner im dpa-Inter­view. Das GKV-Net­zw­erk. 29.12.2010

Ein Satz der als Zuge­höriger eines schw­er kranken Kindes irri­tiert, um das Wort Angst zu ver­mei­den. Hochkosten­fälle, sind damit gemeint einzelne Patien­ten, die der Krankenkasse hohe Rech­nun­gen bescheren oder sind hier die einzel­nen Bere­iche gemeint in dem die hohen Sum­men entste­hen?

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Kinderkrankenpflege – Spezialisierung am Ende?

Zuerst las sich die Nachricht recht pos­i­tiv: “DPR begrüßt verbindliche Aus­sagen Röslers zur Zukun­ft der Pflege”, doch dann kommt ein Zwick­en dazu mit der Aus­sage:

Danach soll die Aus­bil­dung für Kranken- und Altenpflege ein­heitlich geregelt wer­den mit der Möglichkeit, sich am Ende für eine Dif­feren­zierung zu entschei­den” “DPR begrüßt verbindliche Aus­sagen Röslers zur Zukun­ft der Pflege” 8.12.10. Bib­liomed (1).

Sicher­lich haben die Berufe ihre gle­ichen Wege und Weichen, doch, so wie ich tagtäglich die Kinderkrankenpflege erfahre, liegt eine sehr hohe Spezial­isierung vor in jedem einzel­nen Bere­ich (Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege), die ein­fach nicht wettzu­machen ist mit ein­er “kleinen” Spezial­isierung am Ende. Erfahrung spielt hier eine große Rolle und diese gilt es eben auch in der Aus­bil­dung zu sam­meln.

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