SchlagwortLebensplanung

Pflege zu Hause – Pflegenotstand 2.

Der August rückt an uns her­an und die „geplan­ten“ Stun­den­aus­fäl­le vom Pfle­ge­dienst haben sich mini­miert. Dies freut und erleich­tert uns. Wir sind der Dienst­pla­nung, den Schwes­tern und Pfle­gern sehr dank­bar. Es fällt der Druck, stän­dig an der Gren­ze der Belas­tung und über die­ser zu leben, den All­tag nicht mehr bewäl­ti­gen zu können. Doch füh­le ich mich unsi­cher. Die...

Intensivkind & Co. – es bedarf Mut

Ges­tern wur­de in einer mode­rier­ten Gesprächs­run­de die Fra­ge gestellt, wel­che Rol­le „Mut“ bei uns im Leben mit einem lebens­ver­kür­zend erkrank­ten Kind spielt. Schnell nei­ge ich dazu, die Sät­ze „Das Leben mit einem behin­der­ten Kind erfor­dert Mut und Kraft“ als zu kurz­sich­tig oder pau­schal abzu­tun. Inhaltsleer. Ja, ich den­ke, wir Eltern, wir Ange­hö­ri­ge von Men­schen mit...

Stärkung der Eltern – Elternkompetenz

Es ist das Pro­jekt, was ich vor zehn Jah­ren sehr gut hät­te gebrau­chen kön­nen. Eltern­men­to­ren – in der Lebens­si­tua­ti­on mit einem behin­der­ten Kind erfah­re­ne Eltern beglei­ten ande­re betrof­fe­ne Eltern. Die­se Woche war ich in Stutt­gart und ich war ein­ge­la­den, die Akteu­re der Eltern­stif­tung Baden-Würt­tem­berg ken­nen zu ler­nen. Sie schu­len Eltern zu Men­to­ren, die...

IntensivZimmer und das Kinderradio

Stil­le im Inten­siv­Zim­mer, sie braucht sie nicht. Ein Radio, ein CD-Play­er gehör­te von Anfang zur Aus­stat­tung. Zum einen for­der­te dies unser Ein­schlafri­tu­al und zum ande­ren mag unse­re Madame Men­schen um sich her­um, die sich unter­hal­ten. Hör­bü­cher wie auch Hör­spie­le bie­ten zumin­dest eine gute Alter­na­ti­ve hier­zu, wenn die Pfle­ge­run­de rum ist und sie im Bett verweilt.

Lungenentzü[email protected]

Zuerst war es der Start mit der Sauer­stoff­ga­be in der Nacht – die Ursa­che ist nun klar: Das Inten­siv­kind hat eine Lun­gen­ent­zün­dung und so wie die­se sich zeigt, gehört sie wohl in die Kli­nik oder sie steht kurz davor. War­um? Die Beatmung ist schwie­ri­ger gewor­den, was bedeu­tet, die Sauer­stoff­sät­ti­gung im Blut ist unzu­rei­chend trotz der Sauer­stoff­ga­be. Doch sorg­te...

Schmerz, Krise und nur Opioid

Der Tag beginnt ruhig, das Inten­siv­kind schläft nach der mor­gend­li­chen Pfle­ge­run­de wie­der und die Fahrt geht ab in die Schu­le. Mit­tags klin­gelt das Mobi­le, unser Kind hat Ärger, jam­mert, wim­mert – die ers­ten Ant­wor­ten auf das Rät­sel wer­den gesucht. Ist es die Obs­ti­pa­ti­on, muss sie abge­führt wer­den, bedingt sich der Schmerz durch Blä­hun­gen? Alle Maß­nah­men lösen den...

Kosten, Integration, Schule – keine Antwort

Kos­tet Inklu­si­on oder Inte­gra­ti­on von behin­der­ten Kin­dern in die “nor­ma­le” Schu­le mehr als der her­kömm­li­che Weg Son­der­schu­le? Kann sein, so eini­ge Berich­te zei­gen in die Rich­tung, doch sehe ich es als schwie­rig zu beur­tei­len. Zum einen müss­te hier­bei die Fra­ge beant­wor­tet wer­den: Besteht denn die glei­che Fall­zahl an Kin­der mit erwei­ter­ten För­de­rungs­be­darf...

Behindertes Kind: Anpassung – Traumkind beerdigt

Akzep­tanz, Annah­me oder sich eben Anpas­sen an das „Schick­sal“ – Mein Kind ist behin­dert und ich habe kein Pro­blem damit. Es ist gibt kein Grund, war­um es mir dadurch schlech­ter gehen soll­te. Oder? Klar, ich kann nicht den Urlaub machen, wie ich ihn mit mei­ner Fami­lie ger­ne ver­le­ben wür­de und jeder­zeit muss ich damit rech­nen, ich ver­brin­ge die nächs­ten Tage in der Kli­nik...

Intensivkind, Protagonist – Worauf es ankommt

Es ist sel­ten, aber es gibt sie, die Absät­ze, wel­che wider­spie­geln, was das Leben mit einem Inten­siv­kind aus­macht. Vor­ges­tern bin ich in dem Buch „Gewalt­freie Kom­mu­ni­ka­ti­on. Eine Spra­che des Lebens“ von Mar­shall B. Rosen­berg auf fol­gen­de Pas­sa­ge gestoßen: In dem Stück “Tau­send Clowns” von Herb Gard­ner wei­gert sich der Prot­ago­nist, sei­nen zwölf Jah­re alten Nef­fen...

Außerklinische Intensivpflege, Angehörige und das Psychiatrische

Sind Sie als Ange­hö­ri­ger eines außer­kli­ni­schen beatme­ten Pati­en­ten auch psych­ia­trisch erkrankt? Nein!? Sie wol­len es nicht wahr­ha­ben, wie ich. Denn ich muss­te in einer Fach­ar­beit zur außer­kli­ni­schen Beatmungs­pfle­ge erfah­ren, dass dem so sei. In die­ser Arbeit wur­de nicht ein­fach aus­ge­sagt, dass Zuge­hö­ri­ge von lang­zeit­be­atme­ten Pati­en­ten psych­ia­trisch...

8.6. – Welt-Hirntumor-Tag

Das Gehirn, es zeigt sich mit als unser wich­tigs­tes Organ. Durch sei­ne Leis­tung, sei­ne Fähig­keit schaf­fen wir es eine kom­ple­xe Welt auf­zu­bau­en und uns in die­ser zurecht zu fin­den. Und doch steht es mit dem moder­nen Leben in Kon­flikt. Als eine Ursa­che vom Hirn­tu­mor wird zum Bei­spiel aktu­ell die Mobil­funk­strah­lung diskutiert.

Pflege und sind Sie am Limit?

Sie sind ein/e “pflegende&r Angehörige/r” und wie füh­len Sie sich? Sie möch­ten lie­ber nicht auf die Fra­ge ant­wor­ten oder sie haben eine kla­re Ant­wort. Es passt ein­fach nicht in die Lebens­pla­nung, aber wenn der Pfle­ge­dienst die Regie über­nimmt, die Kos­ten – an ein Pfle­ge­heim möch­ten sie erst recht nicht denken. Trotz allem, den­ken Sie an sich – ich bin kein Fan von Tipps...

Pflegende Angehörige – gesundheitliches Risiko

Über­le­gen Sie es sich genau, wenn sie in den Job „pfle­gen­der Ange­hö­ri­ger“ ein­stei­gen möch­ten. Machen die­se Mühen, wie die stän­di­ge Bereit­schaft, wirk­lich Sinn? Wenn Sie von der Aner­ken­nung  der Gesell­schaft aus­ge­hen möch­ten: Es macht kei­nen Sinn. Aber des­halb pflegt Frau oder Mann auch nicht sein chro­nisch kran­kes Kind oder eben die Mut­ter nach einem...

Schwierigkeit beim Lernen ist keine Lernbehinderung

- Zur Diskussion - Steigt man etwas tie­fer ein in das The­ma “Mensch mit Behin­de­rung”, so stößt man unwei­ger­lich auf den Satz oder Slo­gan: Behin­dert ist man nicht – behin­dert wird man. Deut­lich wird dies auch beim Word “Lern­be­hin­de­rung”, wie es der Blog “Leg­asthe­nie ist kei­ne Schan­de” anreißt: Leg­asthe­nie kann zu Schwie­rig­kei­ten füh­ren beim Ler­nen, stellt aber kei­ne...

Projekt vom Kindeswunsch zum Bruch

Es macht es um eini­ges leich­ter, wenn man Pla­nun­gen oder grö­ße­re Auf­ga­ben vor­erst als Pro­jekt ver­steht. Die Angst um die Fol­gen, wenn es schief läuft, wir­ken nur noch mini­miert. Es war eben nur ein Pro­jekt, also ein Ver­such und nichts erns­tes. Und kann ein Kind auch zu einem Pro­jekt wer­den bzw. der Wunsch nach einem. Ja, dies muss­te ich letz­tens an der Kin­der­kli­nik so...

Lebensgestaltung ein Minus zum Lebensinn

Sicher­lich, auch wenn eine Behin­de­rung nicht gleich zu set­zen ist mit einer Min­de­rung der Lebens­qua­li­tät, so stellt sich doch die Fra­ge, wie ist es mit dem Ein­griff in die Lebens­ge­stal­tung der Fami­lie. Lebens­ge­stal­tung, nun die setzt ein Stück weit Lebens­pla­nung vor­aus und bedeu­tet, kurz gefasst, nichts wei­ter als das man den Wer­de­gang des Lebens selbst in die Hand nimmt...

Kinderhospiz & Co.: ein Rückblick im Schatten

Die Erin­ne­run­gen an Ham­burg, die Tage im Kin­der­hos­piz, rücken lang­sam in den Hin­ter­grund, sor­tie­ren sich neu und dabei taucht dann die Angst auf: Ver­gisst man nicht etwas? Eine Erfah­rung, die viel­leicht wich­tig sei fürs Leben. Und war­um ist ein Auf­ent­halt im Kin­der­hos­piz nicht gleich gemein mit dem gän­gi­gen Begriff vom Urlaub?

Hilfsmittelwächter

Viel­leicht soll­te man die Posi­ti­on der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se (GKV) neu defi­nie­ren, zumin­dest die Kas­se der Madame: als Hilfs­mit­tel­wäch­ter. Ein Hilfs­mit­tel­wäch­ter wacht streng über die Ver­ga­be oder Geneh­mi­gun­gen von Hilfs­mit­teln, er wacht über die Hilfs­mit­tel, damit ihr Kauf nicht geneh­migt wird oder sie aus den Kas­sen­pool “ver­schwin­den”. Zumin­dest sind für...

Wartezeit vs. Diskriminierung

Wozu braucht man die Kran­ken­kas­se, nein, ich for­mu­lie­re es anders: War­um gibt es noch kei­ne Hilfs­mit­tel­kas­se? Eine gute, eine schlech­te Fra­ge? Das Urteil dar­über mag ich nicht for­mu­lie­ren, deut­lich ist, Geneh­mi­gun­gen für Hilfs­mit­tel sind die Din­ge, die bei unse­rer Kran­ken­kas­se einen lan­gen, lan­gen Weg brau­chen, so lan­ge, das ich schon von Dis­kri­mi­nie­rung...

Über


Ein Blog, klei­ne “Skiz­zen” aus dem Inten­siv­Zim­mer, der Füh­rung in der Pfle­ge, als pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge, dass Drum­Her­um, wie die Pfle­ge “lebt”, ihr gut tut, die Teil­ha­be wie in der Schu­le, was die Kranken‑, die Sozi­al­kas­sen … Wir mit­ten drin mit der Linn, unse­rer IntensivLady …

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