Minimal & IntensivZimmer: Wie viel gebrauchte Mittel

Der Raum vom Inten­siv­Zim­mer, das „Schwes­tern­zim­mer“ davor und unse­re Woh­nung ist in der Flä­che begrenzt. Wird eine Beatmungs­pfle­ge bei einem Men­schen mit schwe­rer Behin­de­rung wie dem Inten­siv­kind nötig, wird klar, unge­nutz­te Hilfs- oder Ver­brauchs­mit­tel müs­sen zurück zum Sani­täts­haus, der Kran­ken­kas­se oder sie müs­sen ent­sorgt wer­den. In einem Arti­kel auf „Die Ent­de­ckung der Schlicht­heit“ wird die Fra­ge gestellt: Wie viel brau­che ich wirk­lich?1Am Ende des Arti­kels kommt der Autor zum Schluss, die Fra­ge heißt anders: Was brau­che ich nicht mehr?

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IntensivZimmer & Öffnung der Schublade Minimalismus

Seit Anfang 2014 ist zu mir das The­ma „Mini­ma­lis­mus“ 1 wie­der durch ver­schie­de­ne Blogs kla­rer ins Leben gerutscht, wie in „Die Ent­de­ckung der Schlicht­heit“2. Ich bin den AutorIn­nen dank­bar. Gut, deut­lich wur­de mir auch bei der Web­schau, es besteht aktu­ell ein klei­ner Hype auf die­se Lebens­e­instal­lung (oder Lebens­phi­lo­so­phie?); die­se taucht wie­der­holt in den „gro­ßen“ Medi­en auf. Ver­schie­dens­te Men­schen zei­gen auf, was sie dar­un­ter ver­ste­hen. Ein gro­ßes The­ma ist die Redu­zie­rung der ange­sam­mel­ten mate­ri­el­len Din­ge (Klei­der, Küchen­ge­rä­te, Auto). Die Redu­zie­rung die­ser auf das Nötigs­te. Ist dies alles?

Seit mei­ner Jugend bin ich mit dem The­ma ver­wand, sei es durch die Nähe zum Vegan, zu Men­schen, die sich auf ihre Pro­jek­te kon­zen­trier­ten unab­hän­gig der Kon­sum­gü­ter-Welt, sei es, weil ich ein DDR-Kind bin und die Kon­sum­gü­ter­flut ab der Wen­de gleich­zei­tig wahr­nahm mit den Tex­ten vom Psy­cho­ana­ly­ti­ker Erich Fromm („Haben und Sein“). 

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