Pflegekasse

Pflegemanagement aktuell – Pflegende Angehörige wittern Reichtum

Nach der Meldung oder eher dem Kommentar von „Pflegemanagement aktuell“ von der Redaktion Verlag PRO Pflegemanagement könnte ich eine Goldgräberstimmung erleben, also Reichtum erhoffen. Die / der Autor_In schlägt sogar vor den Pflegegeldanspruch ersatzlos zu streichen. So lasse sich ein Missbrauch von Pflegegeld vorbeugen: http://bit.ly/2dDwBal

Ich bin irritiert. Hat die Redaktion Angst, dass deren Leser_Innen, vermutlich Leitungen von Pflegediensten, keine Aufträge für ihre Firma mehr generieren können?

Ich stelle klar: Beim Pflegegeld handelt es sich um eine Ehrenamtsentschädigung, um nichts mehr. Eine Entschädigung, die keine Lohnersatzzahlung darstellt wie zum Beispiel das (Kinder-)Krankengeld. In welcher Realität lebt die Redaktion? Das wir pflegende Angehörige, wir Eltern unsere (schwer-) kranken Kinder oder Kinder mit Behinderung nicht pflegen würden? Das wir das Pflegegeld einstreichen, neben unseren Lebensunterhalt aus Job, Rente oder Arbeitslosengeld. Wir dann diesen Geldbetrag aufs Konto packen und ab in den Süden reisen. Sorry, unsere Welt sieht anders aus.

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Mehr Pflegegeld – weniger Pflegegeld

In der letzten Pflegereform zum 1.1.2015 wurde auch das Pflegegeld erhöht. Wer aber über das Pflegegeld seine Pflege von einem Pflegedienst empfängt, wird in einigen Gebieten Deutschlands erfahren haben: Die Preise der Pflegeanbieter haben sich mehr erhöht als das Pflegegeld:

„Berechnungen des PKV-Verbands zufolge sind die Pflegekosten im Schnitt um 107 Euro gestiegen, die Leistungen in der Pflegestufe 3 haben sich um 62 Euro erhöht.“ aus: NRW hat die teuersten Pflegeheime. https://www.station24.de/news/-/content/detail/11806502 Abruf: 15.4.15

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Intensivkind zu Hause: Lernen Sie die Pflege II.

Puppe in halb PuppenbuggyIn dem Beitrag „Intensivkind zu Hause: Lernen Sie die Pflege!“1 stelle sich die Frage, wie kann ich als Mutter oder Vater in die Pflege meines chronisch kranken Kind eingearbeitet werden.

Start in der Klinik

Kommt es zu einer langanhaltenden „Pflegesituation“ beim Intensivkind, geht dies häufig mit einem Klinikaufenthalt einher. Somit kann die erste Einarbeitung in die spezielle Pflege schon auf Station stattfinden und dies sollte es auch. Denn zum einen muss bei einem Intensivkind erfasst werden, wie weit können die Eltern die Pflege selbst übernehmen, für welche Maßnahmen braucht es einen Pflegedienst.

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Pflegereform: Mehr Geld nicht Leistung und wer weiß es

2015-02-01 Puppe krankFür das Jahr 2015 heißt es, wir bekommen ein Mehr an Pflegegeld fürs Intensivkind [1] – stimmt schon und dann folgt das große Aber: Wenn wir mit unseren Pflegegeld einzelne Leistungen vom Pflegedienst erhalten wollen, wird wohl nicht mehr übrig sein für uns als zuvor, vielleicht sogar weniger. Oder anders gesagt, wir können uns trotz dem Plus nicht mehr Leistungen einkaufen als zuvor, oder sogar weniger. Denn es gibt Preisanpassungen in Bayern für die Pflegeleistungen der Pflegedienste ( Vergütungsvereinbarungen nach § 89 SGB XI), was auch uns betrifft. Ich bin gespannt, wie hoch letztendlich die Preisanpassung ist. Die Zahlen fehlen mir noch.

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Was kostet die Pflegestunde: Wahlrecht des Patienten

Wie ich las bei PPM, ist die Vergütung der Pflegeleistung nach Zeit mit der Pflegereform 2014/15 gestrichen. Sie ist nicht mehr im Programm.

Was ist Vergütung nach Zeit?

Mit der letzten Reform waren die Pflegedienste verpflichtet ihre Leistungen auch mit einem Zeittarif anzubieten oder kurz: Die Pflege kostet pro Stunde den Betrag X. Die Redaktion von PPM findet die Abschaffung der Zeitvergütung einen guten Schritt. Ich selbst sehe es aus folgenden Gründen anders:

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Eingetragene Pflegeperson ist Ehrenamt gleich Doppellast

Sind Sie auch pflegende/r Angehörige/r und bei der Pflegekasse die eingetragene Pflegeperson. Ich bin es und letzte Woche brachte die Post einen Brief von der Pflegekasse. Sie wollten bestätigt bekommen, das ich noch die Pflegeperson für das Intensivkind  bin. Kein Problem und auf dem beigelegten Infoblatt lernte ich: Als Angehöriger in der Pflege führe ich diese Aufgabe im Ehrenamt aus. Aus dieser Perspektive, mit dieser Definition habe ich nie auf meine „Laienpflege“ geschaut.  Das Wort „Ehrenamt“ wertet diese häusliche Arbeit auf und zeigt:

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Pflegevollversicherung

Der Weg zu einer Vollversicherung der Pflege und keine „Teilkasko“ ist zu begrüßen. Sicherlich, diese Leistung wird es nicht zum Nulltarif geben. Es muss bei der Idee klar sein, die Pflege eines Angehörigen wird zu einem Armutsrisiko für die Pflegenden. Eine Vollversicherung bei richtiger Ausgestaltung dieser wird zu einer sozialen Absicherung der Familie. Denn wer pflegt, muss in vielen Fällen seinen Job verlassen und bei fehlenden Einkommen und Vermögen bleibt nur das ALG 2 oder Hartz  IV. Gut, gut, es gäbe das Pflegegeld. Ein kleiner Betrag gegenüber einen Facharbeiterlohn. Wenn dann noch bei einer Schwerstpflege Pflegedienst eingekauft werden muss, dann bleibt vom Pflegegeld nicht viel übrig. Die Idee, ich pflege meine Mutter oder Tochter zu Hause, wird zu einem finanziellen Alptraum. Der Ausweg Pflegeheim oder aber wir als Familie sind schon unter die magische Grenze vom Schonvermögen gesprungen, dass endlich das Sozialamt die Pflege gut mitfinanziert.

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Gesundheit im IntensivZimmer: Pflegefachkraft und Rücken

Die einen sitzen zu viel in ihrem Job und in der Pflege geht es über den Rücken. Die Pflegenden würden sich zwei Stunden pro Schicht beugen. Klingt nach viel, klingt nach wenig – ich habe keinen Vergleich. Doch bekannt ist, die Arbeit in der Pflege geht über den Rücken.

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Entlastungsangebote: Ich werd kein Pflegefall

Da beschließt der DBfK und die Barmer GEK eine Rahmenvereinbarung für die Entlastung der pflegenden Angehörigen, also mich, und ich finde neben der Nachricht im Internet auf die Schnelle nichts Eindeutiges, was sie beschlossen haben. Ich bekomme somit den Eindruck, es geht an den Bedürfnissen, meinen Bedürfnissen vorbei. Denn schon diese Aussage von Herrn Wagner des DBfK:

„Endlich können pflegende Personen diese dringend benötigte Leistung beanspruchen, um nicht selbst zum Pflegefall zu werden.“ aus: Bibliomed – News: DBfK und Barmer GEK wollen Angehörige entlasten. 28.6.2012 https://www.bibliomed.de/news/-/content/detail/705767. abgerufen 29.6.2012

wirken auf mich unglaubwürdig, wenn nicht eindeutig (kommende) Leistungen benannt werden und bei solchen Verträgen keine Mitarbeit von Betroffenen erkennbar ist, die es auch organisiert gibt wie „wir pflegen“.

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Pflegehilfsmittel nicht oder doch ärztliches Rezept

Gar nicht so einfach, den Inkontinenz-Bettschutz – den wieder verwendbaren – bei der Pflegekasse zu beantragen. Da lese ich auf den Webseiten, ich bräuchte kein ärztliches Rezept. Also müsste ich nur bei der Pflegekasse anrufen und dann regelt es sich. Es ist ein Pflegehilfsmittel, was den Leistungen der Pflegekasse zu geordnet wird. Von der Apotheke bekomme ich dazu sogar ein Formular, ein ärztliches Rezept sei nicht nötig.

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Update im IntensivZimmer: Pflegebett

Kinder wachsen, Kinder werden groß und das heißt bei uns: Das eine oder andere (Pflege-)Hilfsmittel ist irgendwann nicht mehr passgenau. Aktuell ist es das Pflegebett. Passgenau ist hier sogar noch milde ausgedruckt. Ohne ein „Update“ des Bettes wird die Pflege zu einem gefährlichen Unterfangen. Dies nicht nur für die eigene Arbeitsweise, sondern auch beim Lagern vom Kind. Einmal das Intensivkind von links nach rechts gedreht, so liegt es am Matratzenrand.

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Kinderhospiz vs. Erholungsurlaub vs. vollstationäre Pflege

Vollstationäre Pflege, etwas, was zum Thema werden kann bei Familien mit einem schwer behinderten Kind, wenn es eben nicht mehr klappt mit der häuslichen Pflege. Die Pflegeperson ist überfordert oder ausgefallen, wie auch immer. Geht die Reise ins Kinderhospiz, dann geht es zu Hause eben auch nicht mehr. Aber um die Leistung „vollstationäre Pflege“ zu bekommen im Kinderhospiz, dafür braucht es wohl …

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Kinderhospiz: Kurzzeitpflege aus und keine vollstationäre Pflege

Das dem Palliativkind die Finanzierung der Hospizpflege abgelehnt wird, daran gewöhnt man sich mittlerweile, obwohl man sich die Frage stellt, warum es dann Kinderhospiz(-dienst)e gibt und irgendwie doch keine gesicherte Finanzierung, zumindest gewinne ich so den Eindruck. Und doch gibt es sie, die anderen Krankenkassen, die diese Leistung „Hospizpflege“ zahlen.

Aber das uns sogar neben der Hospizpflege für den letzten Kinderhospiz-Aufenthalt von der BKK für Heilberufe die ergänzende vollstationäre Pflege weiterhin abgelehnt wird, wirft eine deutliche Frage auf: Für welche schweren Pflegesituationen bekommt man eine solche Leistung, wenn nicht auch für ein Kind, was einen außergewöhnlichen Pflegeaufwand hat, dies sogar nach den Kriterien der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV).<--break->

 

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BAföG vs. Familienkredit für Pflegende

Politik zaubert doch immer mal wieder nette Ideen hervor. Die Neueste kommt aus dem Hause der jetzigen Familienministerin beim Bund: der Familienkredit für Pflegende. Was einem hierbei freuen darf, ist, es wurde erkannt, wenn Angehörige in die häusliche Pflege einsteigen sollen: sie bekommen finanzielle Probleme. Job und Pflege sind nicht in jedem Fall vereinbar. Bei Familien mit einem behinderten Kind bedeutet es häufig, einer kann nur arbeiten gehen. Der Ausgleich, das Pflegegeld.

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Was kostet ein Gutachten vom MDK

Das unser Gesundheitswesen teuer ist, ist ein „alter Hut“, wie man so über Altbekanntes sagt. Interessant war oder ist hierbei schon immer die Frage: Wie teuer ist ein Gutachten vom MDK? Über das Thema „Qualitätssicherung in Pflegeheimen“ bin ich auf ein „netten“ Tagessatz, einer Pauschale, des MDK-Gutachters gestoßen: 1.200 Euro pro Tag wird für den ärztlichen Gutachter veranschlagt bei der Prüfung einer Pflegeeinrichtung. Prüft eine Pflegefachkraft, dann sind es noch gute 900 Euro pro Tag. Nehmen wir nun an, es sei ein regulärer acht Stunden Tag, also 160 Stunden im Monat, so kommen wir auf 24.000 Euro im Monat für den ärztlichen Gutachter und 18.000 Euro für die Pflegekraft. Ein sehr guter Verdienst: Überschlagen im Jahr würde so ein MDK-Gutachter gut 200.000 Euro in die „MDK-Kasse“ spielen. Doch, so müssen wir bedenken, die Pauschale soll gelten für die Prüfung von Pflegeeinrichtungen. Aber es zeigt gut an, wie der MDK e.V. seine Dienstleistungen „bewertet“. <--break->

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Unerwartete Inspektion des Pflegebettes

Da war das Sanitätshaus nicht gerade up-to-date. Heute kam der Kontrolleur für die Technik vom Pflegebett, einmal jährlich soll es sein. Doch er stand zuerst am Haus der alten Adresse. Unser Name war am Klingelschild verschwunden, logisch nach 10 Monaten Wegzug. Dabei war es indirekt unser Fehler, da wir den Wegzug „scheinbar“ dem Sanitätshaus nicht gemeldet haben. Bei der Menge an „Versorgern“ wie Sanitätshäuser oder auch Ärzte für das Kind, da verliert man schon mal den Überblick und vergisst seine neue Adresse allen bekannt zu geben.

Indirekt, nun wir hatten aber bekannt gegeben, dass wir umziehen werden, weil wir auch von denen ein Kostenvoranschlag einholten für den Umzug des Pflegebettes, sie waren halt über 100 Euro teurer als andere Häuser, und Indirekt auch, weil bei der Versorgung mit dem Stehtrainer unsere neue Adresse schon bekannt war. Denn dies Sanitätshaus machte den zweiten Kostenvoranschlag, somit lag denen auch ein Rezept mit unserer neuen Adresse vor. Sicherlich, es war halt eine andere Abteilung, ein anderer Sachbearbeiter. Eine andere Kundendatei?   

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Kinderhospiz: Ohne das Ende eines Widerspruchs ein neuer Antrag

Das ist noch nicht mal das letzte Widerspruchsverfahren beendet, so folgt schon der nächste Antrag „Hospizpflege“ für den Dezember. Dort soll es nicht nach Hamburg, sondern nach Düsseldorf ins Regenbogenland gehen. Vier Wochen im Jahr, so klingt es bei mir immer mal durch, hätte man ja Anspruch drauf ins Kinderhospiz zu fahren. Ein Anspruch, woran er sich bindet, ist mir nur zweifelhaft klar. Eine Ursache könnte die Regelung bei der Kurzzeitpflege sein, die sich, so das Gesetz, auf maximal vier Wochen beschränkt. Wenn man die Kurzzeitpflege in Anspruch nimmt, dann reicht dieses Geld gerade so für die Hälfte dieser Zeit. Für den anderen Teil des „Anspruchs“ muss man schauen, was man selbst noch an finanziellen Hilfen von der Pflegekasse über hat.

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Start ins Kinderhospiz – Ist es die Pflege?

Knappe sechs Stunden dauert die Fahrt nach Hamburg, wenn der Asphalt frei ist, die Baustellen den Fluss der fahrenden Karosserien nicht zu sehr zusammendrücken, dass man darin stecken bleibt. Wir blieben verschont vom Stillstand. Das Kinde hätte es uns auch auf ihre Weise übel genommen, trotz eines kleinen Schnupfen, der sie etwas niederdrückte in den Schlaf. Und Hamburg? Sie, liebe Leser, kennen sicherlich die Antwort: Kinderhospiz.

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