[Rezension] Kranke Pflege – Gemeinsam aus dem Notstand von Alexander Jorde |Produktplatzierung

Schlauch vom Hustenassistenten mit Blume auf dem Tisch

Pfle­ge­not­stand erklärt min­des­tens, dass Pfle­ge­be­dürf­ti­ge schlech­ter ver­sorgt sind. Es bedeu­tet auch, dass die Sterb­lich­keit schwer erkrank­ter Men­schen sich erhöht. Dane­ben gäbe es eine Über­ver­sor­gung. Ist der Pfle­ge­not­stand nur ein Witz?

Nein, er ist kein Witz, er ist bit­ter, den er wird von vie­len Men­schen erlebt und vie­le von denen, so ver­mu­te ich, neh­men sich als nicht gese­hen wahr.

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Ein Tatort, ein Mord und der Wille zur Sterbehilfe

Ein Film, ein Kri­mi bie­tet die Mög­lich­keit, dass ein bri­san­tes The­ma wie die Ster­be­hil­fe nicht nur im Exper­ten­rat hän­gen bleibt. Zwar ist dem Kri­mi sein Geschäft auch der Tod, doch liegt dies meist beim Mord und dem War­um dahin­ter. Der Tat­ort ges­tern im ARD „Der glück­li­che Tod“ hat das The­ma „Ster­be­hil­fe“ nicht nur ange­ris­sen. Er hat dem The­ma einen guten Raum gege­ben, neben dem Haupt­mo­tiv: Das „schnel­le“ Geld mit Gift für den Suizid.

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Polizeiruf 110: Ungelöst und Sehenswert

Unge­löst ist der Fall des gest­ri­gen Abends nicht, “Rosis Baby”, denn dies wür­de mit Sicher­heit auch den sonn­täg­li­chen Zuschau­er über­for­dern, einen Tag vor der Arbeit abends im Bett noch nach dem Täter selbst zu fahnden.Ungelöst ist auch nicht, was mit dem Baby von Rosi, einer jun­gen Frau mit “geis­ti­ger” Behin­de­rung, pas­siert. Viel­leicht ist hier auch zu viel gelöst wor­den an dem Punkt: Bekommt ein Mensch mit einer Behin­de­rung ein Kind, so gehört es abgetrieben.

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Weil es dich gibt” v. Gisela Hinsberger

Wie ist das? Was ist anders? Was bestimmt den All­tag mit einem behin­der­ten Kind? Was bewegt einen? Eine Ant­wort, sie ist viel­sei­tig und doch bil­den sich Gemein­sam­kei­ten unter den Eltern, man spürt, wie nah man neben­ein­an­der sitzt. Das ähn­li­ches Schick­sal? Ich nen­ne es nicht Schick­sal, ich nen­ne es Leben.Wer wis­sen will, was das Leben bestimmt, was die Eltern bewegt, wo ihre Gren­zen lie­gen, dem möch­te ich ger­ne das Buch: „Weil es dich gibt“ von Gise­la Hin­s­ber­ger auf den Nacht­schrank legen. Es sind, wie der Unter­ti­tel sagt: „Auf­zeich­nun­gen über das Leben mit mei­nen behin­der­ten Kind“.

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