Charlott 1 ©

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Unzufrieden­heit, manche mein­er Nach­barn geben mir immer wieder zu ver­ste­hen, ich sei doch unzufrieden. Die blühende Unzufrieden­heit. Ich fragte meine Mut­ter, was sie meint. Sie zün­dete sich eine Zigarette an, blick­te auf mich und ging nach fünf Minuten fort. Abends rief sie mich dann an und meinte: “Ich sehe das ein wenig anders, doch könne ich dir nicht bescheini­gen, dass du zufrieden bist.  

Schau dich an, dein Leben, dein Sohn zieht dir mit den ewigen Klinikaufen­thal­ten doch alle Energie. Schau nur mal dein Gesicht an. Unzufrieden­heit, nee. Aus­ge­pow­ert, Mäd­chen, aus­ge­pow­ert bist du ein wenig …” doch dann stock­te sie und sagte ciao. Aus­ge­pow­ert. Ich schaute in den Spiegel: die Nase ein wenig spitz, die Haut, na ja, aber was erwartet sie denn, die Jugend hat sich halt ver­ab­schiedet. Sie sollte sich mal anschauen, wie ihre Haut welkt ohne der täglichen Schicht Kos­metik. Nee Mut­ter und Wern­er. Wern­er ist ger­ade dann immer auf Mon­tage, wenn solche Fra­gen mich nicht sitzen lassen, mir keine Ruhe geben, doch wenn er wieder zu Hause ist und über meine Wan­gen stre­icht, die Lip­pen berührert. Unzufrieden­heit, manche mein­er Nach­barn geben mir immer wieder zu ver­ste­hen, ich sei doch unzufrieden. Die blühende Unzufrieden­heit. Ich fragte meine Mut­ter, was sie meint. Sie zün­dete sich eine Zigarette an, blick­te auf mich und ging nach fünf Minuten fort. Abends rief sie mich dann an und meinte: “Ich sehe das ein wenig anders, doch könne ich dir nicht bescheini­gen, dass du zufrieden bist. Schau dich an, dein Leben, dein Sohn zieht dir mit den ewigen Klinikaufen­thal­ten doch alle Energie. Schau nur mal dein Gesicht an. Unzufrieden­heit, nee. Aus­ge­pow­ert, Mäd­chen, aus­ge­pow­ert bist du ein wenig …” doch dann stock­te sie und sagte ciao. Aus­ge­pow­ert. Ich schaute in den Spiegel: die Nase ein wenig spitz, die Haut, na ja, aber was erwartet sie denn, die Jugend hat sich halt ver­ab­schiedet. Sie sollte sich mal anschauen, wie ihre Haut welkt ohne der täglichen Schicht Kos­metik. Nee Mut­ter und Wern­er. Wern­er ist ger­ade dann immer auf Mon­tage, wenn solche Fra­gen mich nicht sitzen lassen, mir keine Ruhe geben, doch wenn er wieder zu Hause ist und über meine Wan­gen stre­icht, die Lip­pen berührert.

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Ein Blog, kleine "Skizzen" aus dem IntensivZimmer, der Führung in der Pflege, als pflegende Angehörige, dass DrumHerum, wie die Pflege "lebt", ihr gut tut, die Teilhabe wie in der Schule, was die Kranken-, die Sozialkassen ... Wir mitten drin mit der Linn, unserer IntensivLady ...

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