Keine Zeit

Und genau dann, passiert immer nur sowas. Ich beeile mich, pünk­tlich rauszukom­men, denn ich muss ja pünk­tlich beim Arzt sein, son­st warte ich bes­timmt wieder ewig. Ich erledi­ge alles in Winde­seile, ziehe mich um, gehe schnellen Schrittes zum Auto, ca. 5 Minuten Weg, und was merke ich dort? Das Porte­mon­naie habe ich nach dem Mit­tagessen nicht wieder in den Ruck­sack getan, son­dern nur so in den Spind gelegt. Und dort ist es noch immer. Kurzes Abwä­gen, ob ich evtl. ohne Fahren kann, wird mich schon kein­er ohne Führerschein und Autopa­piere erwis­chen, aber mist… das Krankenkassenkärtchen und die 10 Euro brauche ich ja. Ok, ich renne halb wieder hoch, wieder 5 min. Und was merke ich oben? Der Schlüs­sel für den Spind ist im Ruck­sack, und diesen habe ich doch ger­ade eben ins Auto getan. Wut steigt auf, inner­lich an irgend­je­man­den gerichtet, der Schuld sein kön­nte. Ich laufe wieder zum Auto, tre­ffe den Chef, der sich wun­dert, dass ich noch da bin, ich durfte ja extra über­pünk­tlich gehen, schnappe mir den Schlüs­sel aus dem Ruck­sack, laufe wieder hoch, hole das Porte­mon­naie und düse zum Arzt. Zwei Minuten nach 17 h komme ich dort an, warte keine 5 Minuten und bin dran.
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Dirk Strecker

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.

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