Krankenkasse: Zurück zum Dauersensor

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Masimo Einwegssensor am Finger2010 hat­ten wir das The­ma Dau­er­sen­sor been­det. In dem Jahr sind wir zu den Ein­weigsen­so­ren für die Mes­sung vom SpO2 (Sauer­stoff­ge­halt im Blut) über­ge­gan­gen. Der Grund war:

 

 

  • der Dau­er­sen­sor ging in kur­zen Zeit­ab­stän­den kaputt[1]
  • der Dau­er­sen­sor führ­te zu Druck­stel­len mit Deku­bi­tus Grad 1

Ins­be­son­de­re durch die wie­der­hol­ten Defek­te des Sen­sor lies sich die dama­li­ge Kran­ken­kas­se über­zeu­gen, auf die Ein­weg­sen­so­ren umzu­stei­gen. Die Ver­schleiß der Ein­wegs­sen­so­ren war somit wirt­schaft­li­cher gegen­über den Dau­er­sen­sor, so unse­re Schlussfolgerung.

In einem Web­shop (2015/01) kos­ten 20 Ein­weg­sen­so­ren LNOP von Masi­mo an die 360,- € und ein Dau­er­sen­sor LNOP YI von Masi­mo an die 250,- €. Dies sind die bei­den Vari­an­ten, die beim Inten­siv­kind ein­ge­setzt wur­den / werden.

20 Ein­weg­sen­sor­gen hal­ten mit einem Ver­brauch von ca. 2 Stück die Woche gute 10 Wochen. Wenn der Dau­er­sen­sor drei Mona­te hält, ist die­ser wirt­schaft­li­cher. Okay, dies sind Web­shop-Prei­se. Es ist davon aus­zu­ge­hen, dass die Home­Ca­re-Fir­men gegen­über den Kran­ken­kas­sen ande­re Prei­se berechnen.

Aber deut­lich ist: Mit die­ser Kal­ku­la­ti­on wäre der Wech­sel 2010 zum Ein­weg­sen­sor nicht aus wirt­schaft­li­chen Grün­den gewe­sen. Ich ver­mu­te, es stand der Deku­bi­tus / die Deku­bi­tus­ge­fahr im Vor­der­grund. Wirt­schaft­lich wür­de es dadurch wer­den, wenn man die Behand­lungs- und Fol­ge­kos­ten von den Deku­bi­ti hin­zu rech­nen würde.

SpO2 Monitor von GetemedAm Sil­ves­ter-Tag haben wir erfah­ren, unse­re jet­zi­ge Kran­ken­kas­se will die Ein­weg­sen­so­ren nicht mehr über­neh­men. Es sol­le ein Dau­er­sen­sor ver­wen­det wer­den, teilt uns unse­re Home­Ca­re-Fir­ma mit. Okay, gegen einen neu­en Anlauf mit einem Dau­er­sen­sor ist nichts einzuwenden:

 

  • solan­ge es der glei­che ist wie 2010: LNOP YI von Masi­mo, denn die­ser war fle­xi­bel auch an den Zehen einzusetzen
  • die Bewe­gungs­un­ru­he, Hand­hal­tung und der feh­len­den Ein­sicht, den Sen­sor dran zu las­sen, muss berück­sich­tigt wer­den; ein Dau­er­sen­sor nur für die Fin­ger oder dem Ohr könn­te eine Mes­sung unmög­lich machen
  • solan­ge es kei­nen neu­en Deku­bi­tus mit dem Dau­er­sen­sor gibt, trotz des regel­mä­ßi­gen, eng­ma­schi­gen Lage­wech­sels des Sensors

Also star­ten wir 2015 gleich mit den The­ma Kran­ken­kas­se & Inten­siv­kind. Ein Wider­spruch zu einem Lage­rungs­hilfs­mit­tel läuft auch noch. Es wird spannend.

  1. [1] Die Halt­bar­keit von Medi­zin­pro­duk­ten: Dauersensor
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Ein Blog, klei­ne “Skiz­zen” aus dem Inten­siv­Zim­mer, der Füh­rung in der Pfle­ge, als pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge, dass Drum­Her­um, wie die Pfle­ge “lebt”, ihr gut tut, die Teil­ha­be wie in der Schu­le, was die Kranken‑, die Sozi­al­kas­sen … Wir mit­ten drin mit der Linn, unse­rer IntensivLady …

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