Pflegezirkus // Gestalte die Intensivpflege mit Lebenslimitierung und Behinderung - der Suche der Identität im Mann-Sein darin //

Melatonin – geht nun oder geht nicht

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Zuerst wur­de mir über die Regress­for­de­rung an unse­rem SPZ-Arzt bekannt, dass die Kran­ken­kas­se mit Mela­to­nin ein Pro­blem hat. War­um, das wis­sen wir nicht, wir wis­sen nur: Die Madame braucht es für ihren gestör­ten Schlaf-Wach-Rhyth­mus. Bei einer wei­te­ren Recher­che in einer unse­ren bei­den Apo­the­ken kam zum Vor­schein: Eine Apo­the­ke hat auch ein Rezept nach 11 Mona­ten zurück bekom­men. Die Kas­se will es nicht über­neh­men. Die ande­re Apo­the­ke hat­te ein Kos­ten­vor­anschlag erst ein­ge­reicht und dann wur­de das Medi­ka­ment über­nom­men, zumin­dest wur­de es uns nach über einer Woche ausgehändigt.

Ja, da stau­ne einer, die Apo­the­ker sicher­lich nicht, nach fast einem Jahr kommt das Rezept per Post in die Apo­the­ke zurück. Kos­ten­über­nah­me abge­lehnt. Tja, Pech gehabt, die Tablet­ten sind ver­braucht; Da ist es nicht wie beim Hilfs­mit­tel, wo dann das Sani­haus vor­bei kommt: “So, det wars denn, Frau Her­mann, den Roll­stuhl nehm wa jetzt wie­der mit.” “War­um dat denn?” “Na ihre Kas­se jibt keen jeld.” “Aber der is doch vom Dok­tor, hat a ver­schrie­ben.” “Ick weeß, aber wat soll ick machen.”

War­um die­ser Ärger? Es kann mit dar­an lie­gen, weil das damals ver­schrie­be­ne Mela­to­nin ein Import­me­di­ka­ment aus der inter­na­tio­na­len Apo­the­ke war und da tun sich vie­le Kas­sen schwer. Doch ist dies der häu­fi­ge Weg, um an Mela­to­nin zu kom­men. Eine ande­re Mög­lich­keit als Import ist das Mela­to­nin über eine Rezep­tur bei der Apo­the­ke zu bestel­len. Dies soll unpro­ble­ma­ti­scher ver­lau­fen, aber dies wis­sen wir noch nicht, denn die ers­te Rezep­tur wur­de im Mai 2006 her­ge­stellt. Somit kann die Über­ra­schung noch kom­men, denn die BKK für Heil­be­ru­fe hat noch den gan­zen April Zeit, der Apo­the­ke das Rezept zurück zu sen­den. Die Rech­nung, wenn sie dann an uns gestellt wird, ist nicht gering: Eine Packung kos­tet um die 50 Euro (mit 50 Kap­seln) und wir brau­chen das Medi­ka­ment zwei­mal täglich.

Doch damit wir nicht vom bewölk­ten Him­mel plötz­lich in den Regen kom­men, habe ich heu­te ein neu­es Rezept ein­ge­reicht über eine Rezep­tur mit der Auf­ga­be an die Apo­the­ke einen Kos­ten­vor­anschlag an die BKK zu sen­den, damit wir wis­sen wor­an wir sind. Denn an sich fin­de ich, ist es Sei­tens der Kran­ken­kas­se unfair gegen­über den Pati­en­ten, die­sen auch nicht zu infor­mie­ren, dass er sei­ne The­ra­pie selbst bezah­len muss, im Nach­hin­ein. Unfair, nun dem Pati­ent wird die Mög­lich­keit genom­men ent­we­der in Wider­spruch zu gehen oder aber sich über Alter­na­ti­ven, wenn es sie gibt, zu infor­mie­ren. Denn bei meh­re­ren Rezep­ten über das glei­che Medi­ka­ment muss dem Sach­be­ar­bei­ter doch auf­fal­len, dass es ein Dau­er­me­di­ka­ment ist. Was ich mich dabei immer noch fra­ge, war­um wur­de es 2005 ein­mal geneh­migt und dann ist es ein schein­bar ein Problem?

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Ein Blog, kleine "Skizzen" aus dem IntensivZimmer, der Führung in der Pflege, als pflegende Angehörige, dass DrumHerum, wie die Pflege "lebt", ihr gut tut, die Teilhabe wie in der Schule, was die Kranken-, die Sozialkassen ... Wir mitten drin mit der Linn, unserer IntensivLady ...

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