Intensivpflege und tausche Angst gegen Glücksmomente oder umgedreht

Display vom Gerät der Rüttelweste in der Intensivpflege mit 12 Hz

In der Inten­siv­pfle­ge, ob ambu­lant oder sta­tio­när, ist die Angst für die Eltern ein gro­ßes The­ma. Die Angst­mo­men­te zäh­len mehr als Glücks­mo­men­te. Kann es auch anders sein?

Glücks­mo­men­te, wow, das klingt für mich nach Well­ness, nach einer Zeit, die weit weg liegt. Und letz­ten Frei­tag kam ein Brief vom Kin­der­hos­piz mit der Idee über Glücksmomente.

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Ohnmacht oder Chef in der häuslichen Intensivpflege

202011 pflegerunde morgens intensivpflege

Willst du als Kerl und Vater die häus­li­che Inten­siv­pfle­ge gut umset­zen, dann brauchst du Unter­neh­mer­geist. Den­ke wie ein Chef. War­um und was das mit “ich blei­be fit in der Pfle­ge” zu tun hat, eine klei­ne gedank­li­che Reise. 

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Zwölf Stunden Dienst belastet die Familien der außerklinischen Intensivpflege

Dienstplan der außerklinischen Intensivpflege neben Tastatur

In Nie­der­sach­sen wird akut die 60-Stun­den Woche in der Pfle­ge (Kli­nik) ein­ge­führt und damit zwölf Stun­den Diens­te. Kaum war die Nach­richt raus, alar­mier­te es auf Twit­ter und Insta­gram. Zu Recht, denn die Sor­ge ist klar: Es bringt vie­le Pfle­ge­fach­kräf­te noch mehr an die Belas­tungs­gren­ze und sorgt für ein Plus zum Abschied vom Pflegeberuf.

Außerklinische Intensivpflege hat 12 Stunden Dienste

Dabei ken­nen wir als Fami­lie mit über 15 Jah­re häus­li­cher Inten­siv­pfle­ge das The­ma zwölf Stun­den genau­so lang. Vie­le Pfle­ge­diens­te in die­sem Sek­tor pla­nen ihre Pfle­ge­kräf­te regu­lär in zwei Diens­te pro Tag ein.

Als Vor­teil ver­kauft sich die­se Dienst­pla­nung gut: Die Kran­ken­schwes­ter arbei­tet in weni­gen Tagen im Monat ihre Soll­stun­den ab und hat letzt­end­lich mehr freie Tage.

Das klingt nett, wenn nicht der Pfle­ge­not­stand wäre, eini­ge Pfle­ge­diens­te mehr Pati­en­ten­stun­den haben als Mit­ar­bei­ter­stun­den und Arbeits­aus­fall durch Krank­heit zum All­tag gehört.

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Du bist schön blöd, wenn du in die Pflege gehst

Beatmungschlauch am Kind mit Monitor - Intensivpflege

Das Image der Pfle­ge ist wohl in der Poli­tik schlecht gestellt. Zum einen ver­ste­he ich die Hude­lei um den Coro­na-Bonus nicht. Den bekom­men nicht alle Pfle­ge­fach­kräf­te und eini­ge Abtei­lun­gen kämp­fen jetzt dar­um. Dann folgt das neue Inten­siv­pfle­ge­ge­setz, IPreG genannt, was die außer­kli­ni­sche Pfle­ge mit Pfle­ge­fach­kräf­ten im pri­va­ten Haus­halt wie bei uns disqualifiziert.

In der Häus­lich­keit fin­det Betrug statt und sie sei zu teu­er. Selbst­be­stimm­tes Leben, wenn du inten­si­ve Pfle­ge brauchtst, gibt es nur im Heim.

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Oh Vater, wenn die Pflege des Kindes dein Job ist

20200926 sinn leben kind pflege stammbaum

Du pflegst dein erkrank­tes Kind und kommst in eine Schief­la­ge, da es zu dei­nem Job wird. Dein Beruf oder dein Stu­di­um, dein Job für den Lebens­un­ter­halt drückt sich in den Hin­ter­grund mit fata­len Folgen.

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Welche Masken gibt es und wie gut schützen sie wirklich?

artwizzcare lifestyle

Gast­bei­trag der Fa. Art­wizz // Werbung 20200421 logo ifa artwizz

Für die Men­schen in Jena und Hanau sind sie Pflicht. Allen ande­ren in Deutsch­land hat Ange­la Mer­kel sie im öffent­li­chen Leben „drin­gend emp­foh­len“: Mas­ken. Aber wie sinn­voll ist die­se Fast-Vor­schrift? Immer­hin emp­fiehlt die WHO bis heu­te auf ihrer Web­site, dass nur kran­ke Men­schen eine Mas­ke tra­gen soll­ten oder die­je­ni­gen, die einen Erkrank­ten pfle­gen. Wir wol­len es genau wis­sen: Wel­che Mas­ken gibt es, wie gut schüt­zen sie – und wann nicht.

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Handschuhe allein schützen dich nicht vor Corona

Handschuhe im Schein auf Rot

Wir unter­lie­gen einer Illu­si­on, wenn wir den­ken, uns schüt­zen die­se Ein­mal­hand­schu­he, nur weil wir sie tra­gen. Es ist dabei egal, ob sie aus Nitril, Latex oder Vinyl sind.

Denn wenn ich sehe, wie die „Mas­se“ die Hand­schu­he anwen­det, dann wer­den die­se eher zu einer Keimschleuder.

Ein­mal­hand­schu­he sind ein Problem?

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Fünf Hilfen, damit die Isolation keine Gefangenschaft wird

Lady haelt Apfel

Aus­gangs­be­schrän­kung und du kommst aus der Woh­nung nicht mehr raus. Die Tür nach drau­ßen lässt sich zwar öff­nen, aber ohne Grund geht es nicht raus. Puh, und du siehst dich gefangen. 

Als Vater eines Inten­siv­kin­des kennst du dies, ohne Pan­de­mie, ohne eine Beschrän­kung durch die Behörden. 

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Drei Ängste wegen dem Coronavirus Sars-CoV‑2

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Als guter Kerl muss „Mann“ für sei­ne Fami­lie sor­gen und sie schüt­zen kön­nen, so das tra­di­tio­nel­le Män­ner­bild. Doch der Virus Coro­na Sars-CoV‑2 zeich­net eine ande­re Sto­ry und ver­ängs­tigt mich: Mit den tra­di­tio­nel­len Waf­fen des Man­nes wie sei­ne Fäus­te, Mes­ser oder Gewehr, da wird er schei­tern gegen Sars-CoV‑2.

Die Waf­fen sind Iso­la­ti­on und Desinfektion.

Zwei Waf­fen, zwei Din­ge, die wie eine Illu­si­on wir­ken in unse­rem Pfle­ge­Zim­mer oder bei ande­ren Fami­li­en mit außer­kli­ni­scher Inten­siv­pfle­ge. Sie sind nicht oder in Zukunft schwer ein­zu­set­zen. Warum?

Ich erle­be eine Angst, dreifach:

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Linn sucht Pflegefachkraft in Jena

Holt die PflegeZeit aus der Depression?

Straße im Sonnenuntergang

Da hat es Peng gemacht, die Fal­le schnapp­te zu und schwups war ich in der Depres­si­on. Ich muss Dich, lie­be Leser­schaft, ent­täu­schen, so „ein­fach“ lief es nicht ab. Die Depres­si­on (oder das Burn-out) hat sich lang­sam ange­schli­chen, mich ver­än­dert, mich ver­dreht, wie ich auf die Welt schaue. Wenn ich auf die letz­ten Jah­re bli­cke, könn­te es vor drei oder vier Jah­re gestar­tet sein. 

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Die Gesellschaft erwartet … einen harten Mann | Podcast Wegbegleiter

Über die Erfah­rung als Mann mit einem schwer erkrank­ten Kind zu spre­chen – es ist immer wie­der einer Her­aus­for­de­rung für mich. Über Com­pu­ter, Smart­pho­ne oder auch Per­so­nal­füh­rung redet es sich ein­fach. Ein Vater zu sein der sein Kind pflegt …

Doch, ich habe mich den Fra­gen von Anne Lam­mer für den Pod­cast Weg­be­glei­ter gestellt. 

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Wenn der Windelbedarf traumatisiert

Eine gute Win­del­ver­sor­gung ist wie ein Mär­chen und der Weg über die Kran­ken­kas­se und den Win­del­pro­vi­der wird schnell zum Trauma. 

Ja, das The­ma Win­del oder Inkon­ti­nenz­ver­sor­gung wird nie enden, in dem Sin­ne: Es gibt kei­ne Dis­kus­sio­nen mehr dar­um, war­um wes­halb wie­so unser schwer erkrank­tes Kind die­se Win­del braucht und wie­so die­se täg­li­che Menge.

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Bei der Hitze brauchst du schlechte Luft oder Sauerstoff?

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Die einen stel­len fest, ihre sauer­stoff­ab­hän­gi­gen Kids brau­chen plötz­lich mehr Sauer­stoff, wenn die Tage heiß oder schwül sind. 

Und Herr Kachel­mann, der Wet­ter­mensch, sagt klar und mehr­fach ein­deu­tig in einem Video: Macht bei der Hit­ze die Fens­ter auf. Nicht die Hit­ze ist das Problem. 

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Pflegekräftemangel – viele Wege und eine Petition

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Hey, Du packst das. Klar, ich. Kran­ken­pfle­ger, ich bin ein Mann, was steht dage­gen 24 Stun­den, 48, 96 Stun­den ohne pro­fes­sio­nel­le Stüt­ze, ohne Pau­se den Pfle­ge­Job am eige­nen Kind zu leisten?

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Wir jagen Deine Unterschrift für schwer erkrankte Kinder

Rollstuhl mit Verdeck in der Stadt in Schwarz-Weiß

Denk nicht mal nicht dar­an hier Nein zu sagen – Okay. Okay, Du hast dei­ne Grün­de nicht jede Peti­ti­on, die nach Dir schreit auch zu schät­zen, sie genau­er anzu­schau­en. Ich stim­me Dir zu und bin hier bei Dir.

Doch die­se hier ist anders. Sie dreht sich genau dar­um, um was es vie­len Pfle­ge­fach­kräf­ten geht, um was es vie­len Fami­li­en mit schwer erkrank­te Kin­dern geht und der Zukunft für pro­fes­sio­nel­le Pflege:

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[Rezension] Kranke Pflege – Gemeinsam aus dem Notstand von Alexander Jorde |Produktplatzierung

Schlauch vom Hustenassistenten mit Blume auf dem Tisch

Pfle­ge­not­stand erklärt min­des­tens, dass Pfle­ge­be­dürf­ti­ge schlech­ter ver­sorgt sind. Es bedeu­tet auch, dass die Sterb­lich­keit schwer erkrank­ter Men­schen sich erhöht. Dane­ben gäbe es eine Über­ver­sor­gung. Ist der Pfle­ge­not­stand nur ein Witz?

Nein, er ist kein Witz, er ist bit­ter, den er wird von vie­len Men­schen erlebt und vie­le von denen, so ver­mu­te ich, neh­men sich als nicht gese­hen wahr.

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Untätigkeit zur Inklusion in Jena

Fahrrad im Zug

Die einen fei­ern einen Online-Inklu­si­ons­kon­gress, so lese ich, und die ande­ren star­ren auf den Brief­kas­ten, und war­ten mit der Fra­ge: Wann denn end­lich der Bescheid der Kom­mu­ne kommt. Einer der, je nach Behin­de­rung, über eine Basis für die Inte­gra­ti­on urteilt: die Schulbegleiter.

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Windellieferung erschwert die Kommunikation im Drama

Windeln in Blau

Im Urin der Win­deln zu schwim­men, dass es über­läuft ins Bett, in den Roll­stuhl­stuhl – ein Gesche­hen, was die Pfle­ge schwer macht. Da fra­ge ich mich wie­der­holt, ob wir pfle­gen­den Eltern noch­mals „ler­nen“ sol­len: Pfle­ge macht kein Spass.

Mit unse­rem Win­del­lie­fe­ran­ten kom­men wir nicht so über­ein. Zuletzt war es mit Lie­fe­rung im März 2019 eine Umstel­lung der Hart­mann-Win­deln, die im ers­ten Test nicht die bis­he­ri­ge, benö­tig­te Qua­li­tät zeigten. 

Jetzt läuft der Dauertest.

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Inklusion, wenn die Schulbegleiterstunden fehlen

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Im Netz rufen eini­ge zur Teil­nah­me am Inklu­si­ons­kon­gress auf und ich erle­be bei Linn wie­der: Von Inklu­si­on sind wir weit ent­fernt, auch wenn sie eine regu­lä­re Schu­le besucht. Es ist kei­ne Inklu­si­on, wenn die „Grund­be­din­gun­gen“ wie Schul­be­glei­tung und son­der­päd­ago­gi­sche För­de­rung nicht her­ge­stellt sind wie es Linn bedarf. Zumin­dest nach unse­rer Sicht: Sprich, wir erfah­ren bei Linn über Zei­ten von Leer­lauf, Zei­ten, wo die päd­ago­gi­schen Kräf­te mit ande­ren Schü­lern oder Din­gen beschäf­tigt sind als bei Linn, obwohl die Zeit ihr gilt.

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Graue Zeit im Winterblues – Fotografieren lernen

In der Hütte schreibend

Die graue Jah­res­zeit und die Pfle­ge sind schon zwei, die mich schnell blo­ckie­ren wol­len, raus zu gehen. Eine Stun­de, heißt es, soll am Tag hel­fen, um den Win­ter­blues zu lösen. Doch die Pflege … 

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