Krankheit

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Drei Ängste wegen dem Coronavirus Sars-CoV-2

Als guter Kerl muss „Mann“ für seine Familie sorgen und sie schützen können, so das traditionelle Männerbild. Doch der Virus Corona Sars-CoV-2 zeichnet eine andere Story und verängstigt mich: Mit den traditionellen Waffen des Mannes wie seine Fäuste, Messer oder Gewehr, da wird er scheitern gegen Sars-CoV-2.

Die Waffen sind Isolation und Desinfektion.

Zwei Waffen, zwei Dinge, die wie eine Illusion wirken in unserem PflegeZimmer oder bei anderen Familien mit außerklinischer Intensivpflege. Sie sind nicht oder in Zukunft schwer einzusetzen. Warum?

Ich erlebe eine Angst, dreifach:

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Lungenentzündung@home II.

Nicht alles lässt sich managen in der häuslichen Intensivkrankenpflege – dies könnte jetzt mein Fazit sein. Ich greife vorweg – der gestrige Abend war weit entfernt vom ritualisierten Sonntagabend. Kein Tatort, die Uhr zeigte, jetzt wäre der Mord im Film schon gewesen, und die Madame offenbarte eine schlechte Sauerstoffsättigung, trotz steigenden Sauerstofffluss. Die Lagerung zur besseren Beatmung brachte auch keine Wirkung auf die Sauerstoffsättigung laut Pulsoxy. Was blieb, es war der Anruf auf der Intensivstation, der Rettungsleitstelle und die Fahrt ging mit ihr in die Klinik.

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Ambulant stirbts sich früher?

Häusliche Pflege Online berichtet: Ambulant jüngere Menschen mit Pflegestufe 2 versterben dort eher als die Vergleichsgruppe stationär, also im Pflegeheim. Stimmt das? Aber vorweg erst mal, was ist mit jüngere pflegebedürftige Menschen gemeint?  Unter jünger versteht man hier das Alter ab 40 bis 69 Jahren bei den Männern bzw. 59 Jahren bei den Frauen.

Im Artikel heißt es:

Es zeigte sich eine deutlich erhöhte Sterblichkeit in den Pflegestufen II und III, wenn der Medizinische Dienst der Krankenkassen zunächst eine ambulante Betreuung veranlasst. Vor allem die Sterblichkeit im ersten Jahr der Pflege im ambulanten Bereich ist teilweise deutlich höher als in stationären Einrichtungen. aus: http: //www.haeusliche-pflege.vincentz.net/infopool/nachrichten/articles/179259/Betreuung-juengerer-pflegebeduerftiger-Menschen-Ambulant-vor-stationaer-ab-Pflegestufe-II-nachteilig/ abgerufen 17.9.11. (1)

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Außerklinische Intensivpflege, Angehörige und das Psychiatrische

Sind Sie als Angehöriger eines außerklinischen beatmeten Patienten auch psychiatrisch erkrankt? Nein!? Sie wollen es nicht wahrhaben, wie ich. Denn ich musste in einer Facharbeit zur außerklinischen Beatmungspflege erfahren, dass dem so sei. In dieser Arbeit wurde nicht einfach ausgesagt, dass Zugehörige von langzeitbeatmeten Patienten psychiatrisch erkranken können. Eine Aussage, die ich ohne Beleg akzeptieren könnte. Sondern es wurde mit den drei Wörtern «sind meist auch» diese Hypothese generalisiert. Aber es fehlt der Facharbeit der Beleg einer wissenschaftlichen Erhebung darüber.

Wie gesagt, die Grundaussage klingt für mich stimmig. Aus eigener Erfahrung mit Eltern von Intensivkindern, beruflich und durch die Selbsthilfe, können Zugehörige unterschiedlich betroffen reagieren auf ihre jetzige Lebenssituation. Probleme wie Niedergeschlagenheit, Kraftlosigkeit oder Konzentrationsschwäche werden von dem einem oder anderem geäußert.

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8.6. – Welt-Hirntumor-Tag

Das Gehirn, es zeigt sich mit als unser wichtigstes Organ. Durch seine Leistung, seine Fähigkeit schaffen wir es eine komplexe Welt aufzubauen und uns in dieser zurecht zu finden. Und doch steht es mit dem modernen Leben in Konflikt. Als eine Ursache vom Hirntumor wird zum Beispiel aktuell die Mobilfunkstrahlung diskutiert.

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Pflegende Angehörige – gesundheitliches Risiko

Überlegen Sie es sich genau, wenn sie in den Job „pflegender Angehöriger“ einsteigen möchten. Machen diese Mühen, wie die ständige Bereitschaft, wirklich Sinn? Wenn Sie von der Anerkennung  der Gesellschaft ausgehen möchten: Es macht keinen Sinn.

Aber deshalb pflegt Frau oder Mann auch nicht sein chronisch krankes Kind oder eben die Mutter nach einem Schlaganfall. Der Grund ist vielleicht banaler oder ethisch wertvoller, als was die Gesellschaft meint und auch finanziert. Schließlich könne man seine Eltern nicht einfach „abschieben“ ins Heim, erst recht nicht sein eigenes Kind.

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Schwerstkrank – eine Last für die Gesellschaft

Was bewegt die Menschen, welche die Frage stellen, ob Schwerstkranke den Suizid anstreben dürfen, wenn sie meinen, sie fallen den Angehörigen und der Gesellschaft finanziell zur Last?

Für mich beinhaltet diese Frage auch Folgende: Wie weit haben Schwerstkranke eigentlich ein Recht darauf, dass ihre krankheitsbedingten „Mehrkosten“ von der Gesellschaft getragen werden? Denn es klingt schon merkwürdig, wenn Menschen meinen, sie wollen sterben, weil sie der Gesellschaft eine Last bilden. Aber sind nicht auch sie die Gesellschaft und auch sie, welche aufzeigen, wie wichtig und gewinnbringend die Fürsorge ist für uns alle.

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Notarzt vs. gestorbener Patient

Man sollte schon selber feststellen können, ob nun der Ehegatte oder die Gattin akut gestorben sei und dann erst den passenden Arzt rufen. Nicht in Hektik und Not einfach die 112 wählen. Denn der Notarzt wäre nämlich fehl am Platz beim Toden und wurdes so auch einer Frau zum zusätzlichen Ärger: Ihr wurde der Rettungseinsatz in Rechnung gestellt, in dem man den Tod ihres Mannes nur noch feststellen konnte. Sie klagte dagegen beim Sozialgericht, doch erfolglos, so konnte man 3.11. 2009 in der Mitteldeutschen Zeitung lesen in „Ärger mit Rettungsdienst“.

Bei einem Kind mit einer lebenslimitierenden Erkrankung kann dies nicht passieren, wenn man sich dafür entschieden hat, alle Wiederbelebungsversuche abzulehnen. Denn dann heißt es: Rufe nicht den Notarzt, denn dieser muss unweigerlich reanimieren und dieses möchten wir nicht. Doch wann ist man an dem Punkt, seinem schwer kranken Kind nicht mehr die bestmöglich erreichbare Therapie zu zu gestehen? Eine Frage, der sich diesen Familien stellt und man wohl nicht einfach beantworten kann, so mein Eindruck. Es kommt auf die jeweilige Situation, der jeweiligen gesundheitlichen Krise an.

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Die „Neue“ nennt sie Schweinegrippe zu Gast

„Neue Grippe“ – klingt dies nicht so, als bringe sie etwas Besseres, Positives mit. Das Wort „Neu“, bei dem viele Konsumenten wie ich sicherlich sofort assoziieren: Ein Produkt, in dem wieder schicke Verbesserungen drin stecken, also uns mehr bieten soll als das Bisherige. Dass wir hier als Konsument schnell auch belogen werden können, also wir einer Illusion aufliegen, wird uns meist erst nach dem Kauf deutlich.

Eine Grippe mit mehr im Sinne positiv wäre hier also auch eine Illusion. Wenn ja, dann würde sie uns kaum angreifen, wir würden die Infektion der Viren und die Immunreaktion des Körpers, dessen Kampf kaum spüren. Die „Neue Grippe“, eben auch besser als Schweinegrippe bekannt, verliefe schwächer als die „übliche“ Grippe, genannt Influenza. Ja, wenn man Glück hat und ich hatte kein Glück und mein Immunsystem zeigte, wie hoch ich doch fiebern kann. Die 40 waren kein weit entferntes Ziel mehr.

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Kinderkrankenpflegedienst, Aus und gekündigt

Es ist schon ein wenig heftig, wenn ein Pflegedienst einen seiner Intensivpatienten die häusliche Krankenpflege aufkündigt. Und dies ist einer Familie mit ihrem Intensivkind nicht weit von uns gerade passiert. Mitte diesen Monats hat der Pflegedienst zum Monatsende die Vereinbarung der Versorgung aufgekündigt. Heftig? Nun hierbei handelt es sich um 24 Stundenversorgung am Tag. Das heißt, es werden hier über 700 Pflegestunden im Monat gebraucht für die Pflege, dies entspricht gut 5 Vollzeitkräften im Schichtbetrieb. Geht man davon aus, dass Krankheit, Schwangerschaft oder eben Urlaub dazu kommt, dann braucht es mehr, insbesondere auch um eventuellen Ausfall abzufangen. Doch bleiben wir beim Wort „heftig“. Eine solche Kündigung ist dem gleich zu setzen, als wenn jemand im Krankenhaus liegt und die Verwaltung von einem auf den anderen Tag sagt: „Wir machen morgen zu. Suchen Sie sich ein anderes Haus für die weitere Behandlung.“

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Krankenpflege: Pflegenotstand und damit Hauptschulabschluss

Der Pflegenotstand, dass hört man von vielen Seiten, ist Wirklichkeit. Ob er nun hausgemacht ist oder nicht, darüber mag man sich streiten. Doch die Gründe sind mit die schlechte gesellschaftliche Anerkennung der Krankenpflege und für die Pflegefachkräfte der eingeschränkte berufliche Werdegang. Kein geringer Teil verlässt wieder den Beruf, auch aufgrund der Arbeitsbedingungen.

Um den Pflegenotstand zu begegnen gedenkt die Politik der großen Koalition (SPD,CDU,CSU) das Krankenpflegegesetz zu ändern: Für die Ausbildung braucht man nicht mehr den Realschulabschluss, nein, der Hauptschulabschluss würde reichen.

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Eltern eines kranken Kindes: Einbezogen vs. unterstützt

Einbezogen vs. unterstützt – Zwei Begriffe und was macht deren Unterschied aus? Letztens bin ich bei einer Diskussion, bei der die palliative-hospizliche Versorgung von Schwerstkranken im Vordergrund stand, auf die Verwendung der beiden Wörter gestoßen: Einbezogen werden sollten in der Hospizarbeit die Angehörigen. Es ist ein Leitgedanke der Arbeit. Das Wort „unterstützt“ wurde nicht verwendet. Der Grund: Einbezogen stehe hier über unterstützt. Zuerst konnte ich mit der Argumentation mitgehen, doch dann wurde mir klar: Einbezogen kann, je nach Kontext, über unterstützt stehen, doch ist seine Bedeutung breiter. Dies im Sinne: Von unterstützt bis hin zum Co-Therapeut und Pflegeperson.<--break->

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Integration – Begleitung der Familie mit behindertem Kind

In der „Woche fürs Leben 2009“ (vom 25. April bis 2. Mai) rufen die Kirchen für eine bessere Integration von Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung auf. Doch wie macht man sie möglich, wenn selbst Betroffene und deren Familie nicht über ihre Rechte wissen dabei? Über die Rechte zu wissen, wäre das eine, das andere sind aber auch Angebote, die einfach fehlen, wenn eine Familie mit der Diagnose „Behinderung des Kindes“ konfrontiert wird. Jetzt wird man mir entgegenhalten, Behinderung ist keine Diagnose, sie ist mehr eine „Story“ der Ab- und Ausgrenzung vom Normal. Behindert ist man nicht, behindert wird man durch die gegebenen Strukturen. Die Diagnose ist eine Erkrankung, die ein Handicap, ein Anders bewirkt auf Dauer.<--break->

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„Was ist ein Keim im Körper“

Einige hoffen ja oder man bastelt sogar daran, dass Suchmaschinen auf vollständigen Fragen eine Antwort geben können. Es ist sicherlich noch ein langer Weg bis dahin. Dies wird deutlich, wenn man bedenkt, das bei vielen Fragen auch der Wissens-Hintergrund des Fragenden wichtig ist. Also was weiß der Fragende schon im Vorfeld, kennt er schon Antworten, und aus welchen „Bereich“ fragt er oder sie heraus. Und da wären wir schon beim Keim, ein Wort mit mehreren Bedeutungen. In der Umgangssprache der Medizin steht der Begriff für sehr, sehr kleines Getier, was wir nicht sehen können. Gemeint sind die Bakterien, die hinzu uns nicht wohl gesinnt sind. Häufig schließt man damit aber auch Vieren oder Pilze mit ein. <--break->

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