SchlagwortKrankheit

Drei Ängste wegen dem Coronavirus Sars-CoV‑2

Als guter Kerl muss „Mann“ für sei­ne Fami­lie sor­gen und sie schüt­zen kön­nen, so das tra­di­tio­nel­le Män­ner­bild. Doch der Virus Coro­na Sars-CoV‑2 zeich­net eine ande­re Sto­ry und ver­ängs­tigt mich: Mit den tra­di­tio­nel­len Waf­fen des Man­nes wie sei­ne Fäus­te, Mes­ser oder Gewehr, da wird er schei­tern gegen Sars-CoV‑2. Die Waf­fen sind Iso­la­ti­on und Desinfektion. Zwei Waf­fen...

Leben und Gestalten und chronisch krank

Was macht unser Leben mit einem schwer erkrank­ten Kind aus? In den letz­ten Tagen wur­de die­se Fra­ge wie­der für mich prä­sen­ter. Viel­leicht weil sich die Last mit der Pfle­ge ver­än­dert hat. Nein oder doch und nein. Ich war wie­der dem The­ma Selbst­hil­fe näher gekom­men, in einem fach­li­chen Aus­tausch, und damit auch unse­rer Situa­ti­on. Unser Leben, wir set­zen uns...

Lungenentzü[email protected] II.

Nicht alles lässt sich mana­gen in der häus­li­chen Inten­siv­kran­ken­pfle­ge – dies könn­te jetzt mein Fazit sein. Ich grei­fe vor­weg – der gest­ri­ge Abend war weit ent­fernt vom ritua­li­sier­ten Sonn­tag­abend. Kein Tat­ort, die Uhr zeig­te, jetzt wäre der Mord im Film schon gewe­sen, und die Madame offen­bar­te eine schlech­te Sauer­stoff­sät­ti­gung, trotz stei­gen­den Sauer­stoff­fluss...

Die Geister geweckt in Sauerstoff

Man­ches im Leben ent­wi­ckelt eine “merk­wür­di­ge” Reak­ti­ons­ket­te, manch ande­rer wür­de sagen, ich habe wohl erst die Geis­ter geweckt. Kurz gesagt, es geht um Sauer­stoff. Letz­te Woche kam die neue Sauer­stoff­fla­sche, ein neu­er Druck­min­de­rer und der Sauer­stoff­kon­zen­tra­tor erhielt sei­ne jähr­li­che Wartung. Und das Inten­siv­kind? Ein Infekt gestal­tet sich aktu­ell...

Ambulant stirbts sich früher?

Häus­li­che Pfle­ge Online berich­tet: Ambu­lant jün­ge­re Men­schen mit Pfle­ge­stu­fe 2 verster­ben dort eher als die Ver­gleichs­grup­pe sta­tio­när, also im Pfle­ge­heim. Stimmt das? Aber vor­weg erst mal, was ist mit jün­ge­re pfle­ge­be­dürf­ti­ge Men­schen gemeint?  Unter jün­ger ver­steht man hier das Alter ab 40 bis 69 Jah­ren bei den Män­nern bzw. 59 Jah­ren bei den Frauen. Im...

Außerklinische Intensivpflege, Angehörige und das Psychiatrische

Sind Sie als Ange­hö­ri­ger eines außer­kli­ni­schen beatme­ten Pati­en­ten auch psych­ia­trisch erkrankt? Nein!? Sie wol­len es nicht wahr­ha­ben, wie ich. Denn ich muss­te in einer Fach­ar­beit zur außer­kli­ni­schen Beatmungs­pfle­ge erfah­ren, dass dem so sei. In die­ser Arbeit wur­de nicht ein­fach aus­ge­sagt, dass Zuge­hö­ri­ge von lang­zeit­be­atme­ten Pati­en­ten psych­ia­trisch...

8.6. – Welt-Hirntumor-Tag

Das Gehirn, es zeigt sich mit als unser wich­tigs­tes Organ. Durch sei­ne Leis­tung, sei­ne Fähig­keit schaf­fen wir es eine kom­ple­xe Welt auf­zu­bau­en und uns in die­ser zurecht zu fin­den. Und doch steht es mit dem moder­nen Leben in Kon­flikt. Als eine Ursa­che vom Hirn­tu­mor wird zum Bei­spiel aktu­ell die Mobil­funk­strah­lung diskutiert.

Pflegende Angehörige – gesundheitliches Risiko

Über­le­gen Sie es sich genau, wenn sie in den Job „pfle­gen­der Ange­hö­ri­ger“ ein­stei­gen möch­ten. Machen die­se Mühen, wie die stän­di­ge Bereit­schaft, wirk­lich Sinn? Wenn Sie von der Aner­ken­nung  der Gesell­schaft aus­ge­hen möch­ten: Es macht kei­nen Sinn. Aber des­halb pflegt Frau oder Mann auch nicht sein chro­nisch kran­kes Kind oder eben die Mut­ter nach einem...

Schwerstkrank – eine Last für die Gesellschaft

Was bewegt die Men­schen, wel­che die Fra­ge stel­len, ob Schwerst­kran­ke den Sui­zid anstre­ben dür­fen, wenn sie mei­nen, sie fal­len den Ange­hö­ri­gen und der Gesell­schaft finan­zi­ell zur Last? Für mich beinhal­tet die­se Fra­ge auch Fol­gen­de: Wie weit haben Schwerst­kran­ke eigent­lich ein Recht dar­auf, dass ihre krank­heits­be­ding­ten “Mehr­kos­ten” von der Gesell­schaft...

Vergessen die Illusion

Ich habe sie ver­ges­sen, die Trau­rig­keit, das Lächeln, dein Lächeln und wie sich dei­ne Haar­sträh­ne ver­fängt in mei­ner Hand. Die Gedan­ken unge­formt, kein Laut, kei­ne Stim­me. Ich den­ke dar­über nach, dein Gehen, dein Ver­fan­gen mit dem Tod, dem Ster­ben, weni­ge Jah­re, die du uns beglei­test. Eine wert­vol­le Zeit, wel­che ist es nicht. Jede Zeit, die ich ver­gaß, die hin­ter mir...

Notarzt vs. gestorbener Patient

Man soll­te schon sel­ber fest­stel­len kön­nen, ob nun der Ehe­gat­te oder die Gat­tin akut gestor­ben sei und dann erst den pas­sen­den Arzt rufen. Nicht in Hek­tik und Not ein­fach die 112 wäh­len. Denn der Not­arzt wäre näm­lich fehl am Platz beim Toden und wur­des so auch einer Frau zum zusätz­li­chen Ärger: Ihr wur­de der Ret­tungs­ein­satz in Rech­nung gestellt, in dem man den Tod ihres...

Die “Neue” nennt sie Schweinegrippe zu Gast

„Neue Grip­pe“ – klingt dies nicht so, als brin­ge sie etwas Bes­se­res, Posi­ti­ves mit. Das Wort „Neu“, bei dem vie­le Kon­su­men­ten wie ich sicher­lich sofort asso­zi­ie­ren: Ein Pro­dukt, in dem wie­der schi­cke Ver­bes­se­run­gen drin ste­cken, also uns mehr bie­ten soll als das Bis­he­ri­ge. Dass wir hier als Kon­su­ment schnell auch belo­gen wer­den kön­nen, also wir einer Illu­si­on...

Kinderkrankenpflegedienst, Aus und gekündigt

Es ist schon ein wenig hef­tig, wenn ein Pfle­ge­dienst einen sei­ner Inten­siv­pa­ti­en­ten die häus­li­che Kran­ken­pfle­ge auf­kün­digt. Und dies ist einer Fami­lie mit ihrem Inten­siv­kind nicht weit von uns gera­de pas­siert. Mit­te die­sen Monats hat der Pfle­ge­dienst zum Monats­en­de die Ver­ein­ba­rung der Ver­sor­gung auf­ge­kün­digt. Hef­tig? Nun hier­bei han­delt es sich um 24...

15. Mai 2009

Ist es die Hilf­lo­sig­keit als das Kind weint um einen unbe­kann­ten Schmer­zen deren Zucken ohne rhyth­mi­sche Fol­ge zu erwäh­nen bricht sich in einem Schrei ohne Laut der feh­len­den Stim­me gebremst durch die Kanü­le unter dem Kehl­kopf gesetzt in der Luft­röh­re eröff­nen neue und alte Gedan­ken über den Tod der Trau­rig­keit über das Dasein mit der Fra­ge was hät­te bes­ser sein kön­nen...

Krankenpflege: Pflegenotstand und damit Hauptschulabschluss

Der Pfle­ge­not­stand, dass hört man von vie­len Sei­ten, ist Wirk­lich­keit. Ob er nun haus­ge­macht ist oder nicht, dar­über mag man sich strei­ten. Doch die Grün­de sind mit die schlech­te gesell­schaft­li­che Aner­ken­nung der Kran­ken­pfle­ge und für die Pfle­ge­fach­kräf­te der ein­ge­schränk­te beruf­li­che Wer­de­gang. Kein gerin­ger Teil ver­lässt wie­der den Beruf, auch auf­grund der...

Eltern eines kranken Kindes: Einbezogen vs. unterstützt

Ein­be­zo­gen vs. unter­stützt – Zwei Begrif­fe und was macht deren Unter­schied aus? Letz­tens bin ich bei einer Dis­kus­si­on, bei der die pal­lia­ti­ve-hos­piz­li­che Ver­sor­gung von Schwerst­kran­ken im Vor­der­grund stand, auf die Ver­wen­dung der bei­den Wör­ter gesto­ßen: Ein­be­zo­gen wer­den soll­ten in der Hos­piz­ar­beit die Ange­hö­ri­gen. Es ist ein Leit­ge­dan­ke der Arbeit. Das...

Familienentlastung – eine Preisfrage

Einen Baby­sit­ter zu fin­den ist nicht ein­fach. Er oder sie soll gewis­se päd­ago­gi­sche Qua­lität­ten haben, das Kind gut pfle­gen und der Geld­beu­tel nicht zu sehr belas­ten. Woh­nen die Groß­el­tern am Ort, dann ist dies bei dem einen oder ande­ren kein The­ma: Das Kind ist krank, dann geht es zur Oma. Doch ist das Kind behin­dert, dann sieht es ganz anders aus. Für die Groß­el­tern wird...

Integration – Begleitung der Familie mit behindertem Kind

In der “Woche fürs Leben 2009” (vom 25. April bis 2. Mai) rufen die Kir­chen für eine bes­se­re Inte­gra­ti­on von Men­schen mit kör­per­li­cher oder geis­ti­ger Behin­de­rung auf. Doch wie macht man sie mög­lich, wenn selbst Betrof­fe­ne und deren Fami­lie nicht über ihre Rech­te wis­sen dabei? Über die Rech­te zu wis­sen, wäre das eine, das ande­re sind aber auch Ange­bo­te, die ein­fach...

Was ist ein Keim im Körper”

Eini­ge hof­fen ja oder man bas­telt sogar dar­an, dass Such­ma­schi­nen auf voll­stän­di­gen Fra­gen eine Ant­wort geben kön­nen. Es ist sicher­lich noch ein lan­ger Weg bis dahin. Dies wird deut­lich, wenn man bedenkt, das bei vie­len Fra­gen auch der Wis­sens-Hin­ter­grund des Fra­gen­den wich­tig ist. Also was weiß der Fra­gen­de schon im Vor­feld, kennt er schon Ant­wor­ten, und aus wel­chen...

Der Winter fängt die Hoffnung

Der Janu­ar ist durch und schaut man dar­über hin­weg, so wirkt es, als jag­te einem ein Infekt nach den ande­ren. Einem nicht nur per­sön­lich, son­dern eben auch das Kind. Was über bleibt ist ein mit schwe­ren Nebel ver­han­ge­ner Monat, ein Schnup­fen bei der Lady und bei mir, und eben die Epi­lep­sie. Sie kämpft sich unbe­irrt durch die Zeit, mal akti­ver, mal ist es ruhi­ger. Doch schaut man...

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Ein Blog, klei­ne “Skiz­zen” aus dem Inten­siv­Zim­mer, der Füh­rung in der Pfle­ge, als pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge, dass Drum­Her­um, wie die Pfle­ge “lebt”, ihr gut tut, die Teil­ha­be wie in der Schu­le, was die Kranken‑, die Sozi­al­kas­sen … Wir mit­ten drin mit der Linn, unse­rer IntensivLady …

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