Schwere Schmerzkrise und Kind geheilt?

In den letz­ten Wochen hat­te unse­re Lady schwers­te Schmer­zen, was aber kein Grund dar­stell­te, den Not­arzt zu rufen und sie in die Kli­nik ein­zu­wei­sen. Dafür rie­fen wird das SAPV-Team für Kin­der und Jugend­li­che an (SAPV = spe­zia­li­sier­te ambu­lan­te Pal­lia­tiv­ver­sor­gung). Es erfolg­te ein Haus­be­such und die Schmerz­kri­se wur­de mit guten Erfolg behan­delt. Ein Kran­ken­haus­auf­ent­halt wur­de verhindert.

Dies freu­te uns. Doch jetzt erhiel­ten wir vom Team die Nach­richt, die Kran­ken­kas­se hat die Finan­zie­rung der Behand­lung durch das SAPV abge­lehnt. Wir staunten.

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Pflegedienst & Angehörige: Ein Interview mit dem Portal Pflegehilfe

Was den­ken die Akteu­re der Gesund­heits- und Pfle­ge­wirt­schaft über die Ange­höh­ri­gen, über die Ent­wick­lung und den Gege­ben­hei­ten in der pro­fes­sio­nel­len Alten- und Kran­ken­pfle­ge in Deutsch­land? – Eine Fra­ge, die ich mir häu­fig stel­le, wenn ich bei der Netz­rei­se, auf Twit­ter oder Goog­le+ auf ver­schie­dens­te Unter­neh­mung rund um die Pfle­ge treffe.

johannes haas berater

Vor kur­zem hat­te sich der Kon­takt mit Johan­nes Haas, Geschäfts­füh­rer der Pfle­ge­hil­fe, erge­ben. Ich habe die Chan­ce genutzt, nach­zu­fra­gen in einem Interview:

1.Wie stellt sich aus ihrer Sicht der Pflegenotstand dar?

Der Pfle­ge­not­stand hat sich seit der Grün­dung der Pfle­ge­hil­fe signi­fi­kant ver­stärkt und nimmt voll­kom­men neue Aus­ma­ße an. Es ist hin­läng­lich bekannt, dass die Rekru­tie­rung von qua­li­fi­zier­tem Per­so­nal der eigent­li­che Eng­pass für Dienst­leis­ter in der Pfle­ge ist. Neu ist eine Ent­wick­lung, die jetzt auch auf die umlie­gen­den Län­der aus­strahlt. So haben Agen­tu­ren, die die Betreu­ung von Senio­ren mit ost­eu­ro­päi­schem Per­so­nal anbie­ten gro­ße Pro­ble­me geeig­ne­tes Per­so­nal, bei­spiels­wei­se in Polen, zu finden.

Aus mei­ner Sicht hat die­se Ent­wick­lung aber auch etwas Posi­ti­ves. Lang­sam, aber ste­tig, stie­gen die Anmer­kung und die Löh­ne in der Pfle­ge. Wir sind da noch lan­ge nicht da, was ich per­sön­lich für gerecht­fer­tigt erach­te, aber die Ten­denz ist zumin­dest aus Sicht der Pfle­ge­kräf­te die richtige.

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Ein Ostergruß von der Krankenkasse

Ges­tern kam von der Kran­ken­kas­se Post, die Geneh­mi­gung über die bean­trag­te Lage­rungs­hil­fe “Mal­ta” von der Fa. Ens­te Phy­sio­form Reha 1. Ein Oster­gruß! Auch wenn die Post nicht so aus­ge­wie­sen ist, ist sie es für uns. Denn wir war­ten schon seit sechs Mona­ten auf eine end­gül­ti­ge Ent­schei­dung2 nach unse­ren Ein­spruch, ob wir die­se Posi­tio­nie­rungs­hil­fe geneh­migt bekom­men oder nicht. Der Preis des Hilfs­mit­tels liegt um die 530€.

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Konflikt: Sozialarbeit und Patientenwahlrecht

Dienst­leis­ter ist nicht gleich Dienst­leis­ter. Sie ken­nen es sicher­lich als Kun­de,  wenn sie ihr Auto in die Werk­statt brin­gen oder einen Tisch­ler beauf­tra­gen. Sie wäh­len ihre Werk­statt, sie wäh­len die­sen einen Tisch­ler aus. Als Pati­ent oder Ver­si­cher­ter besteht auch ein Wahl­recht, sei es die Arzt­wahl, die Wahl des Sani­täts­hau­ses oder des Pfle­ge­diens­tes. Doch zu ihren „all­täg­li­chen“ Wahl­recht als Kun­de gibt es als gesetz­lich Kran­ken­ver­si­cher­ter einen Unter­schied. Der Ver­si­cher­te kann wäh­len, ja,  ihm wur­de auch ein sol­ches Recht ein­ge­räumt, doch der Auf­trag­ge­ber für den Dienst­leis­ter ist die Kran­ken­kas­se. Die Kran­ken­ver­si­che­rung prüft, unter ande­rem, die Wirt­schaft­lich­keit Ihrer Dienst­leis­ter-Wahl. Ist Ihre Wahl als Ver­si­cher­ter nicht wirt­schaft­lich oder die Kran­ken­kas­se kommt mit dem Dienst­leis­ter auf kei­nen Kon­sens, kei­nen Ver­trag, dann wird es mit ihrem Wahl­recht als Ver­si­cher­ter schwie­rig. Ob dies zu lösen ist, ist ein ande­res Thema.

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Pflegende Angehöriger nur Kümmerer oder mehr als das

Ich bin eine ein­ge­tra­ge­ne Pfle­ge­per­son und bei „good​-care​.de“ wur­de mein Rol­le erwei­tert oder ein­ge­schränkt. Je nach dem, wel­che Blick­win­kel ich ein­neh­men will: Ich sei ein Küm­me­rer. Als Lai­en­pfle­ge­kraft pfle­ge ich nicht, son­dern küm­me­re mich, denn als Laie in der Pfle­ge wür­de ich nicht das unter Pfle­ge ver­ste­hen, was die pro­fes­sio­nel­len Pfle­ge­fach­kräf­te als Pfle­ge ansehen.

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Krankenkasse vs. Häusliche Kinderkrankenpflege: Wenn es um die Stunden geht

Wie­der­holt erle­be oder höre ich von dem “Kampf” vie­ler Fami­li­en mit ihrer Kran­ken­kas­se um die Geneh­mi­gung der ärzt­lich ver­ord­ne­ten Pfle­ge­stun­den oder den gewünsch­ten Kin­der­kran­ken­pfle­ge­dienst. Wenn die Kran­ken­kas­se wirk­lich Kos­ten spa­ren will, so mei­ne Ver­mu­tung, wäre ein “gemein­sa­mer” Weg sinnvoll.

Die Häus­li­che Kin­der­kran­ken­pfle­ge wie auch die außer­kli­ni­sche häus­li­che Inten­siv-Kran­ken­pfle­ge wird ger­ne als kos­ten­in­ten­siv bewer­tet. Dies mag sein, wenn man es als ein­zel­nen Pos­ten in der Kran­ken­kas­se betrach­tet. Die­se Leis­tung wird pro Pfle­ge­stun­de abge­rech­net und dazu könn­te noch die Anfahrt berech­net wer­den. Oder anders, es bedarf meh­re­re ein­zel­ne gesun­de Ver­si­cher­te im Monat, um die Pfle­ge eines Inten­siv­pa­ti­en­ten im glei­chen Zeit­raum zu finan­zie­ren. Kran­ken­ver­si­che­run­gen sind Wirt­schafts­un­ter­neh­men, die Ein­nah­men soll­ten höher sein als die Aus­ga­ben oder wie­der anders, das Pro­dukt “Kran­ken­ver­si­che­rung” soll­te mit einem guten Gewinn ver­kauft wer­den. Schließ­lich möch­te die Ver­si­che­rung von ihren Pro­duk­ten “leben können”.

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Pflegeberater, Entscheider der Krankenkasse?

Ein Pfle­ge­be­ra­ter der Kran­ken­kas­se, der vor Ort die Fami­lie mit schwerst­kran­ken Kind betreut, kann hel­fen, dass die Betreu­ung der Kran­ken­kas­sen ein­fa­cher, zügi­ger und ziel­ge­nau­er ver­läuft. Ein Arti­kel in der Ärz­te­Zei­tung stell­te dies Pro­jekt vor.

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Ambulant stirbts sich früher?

Häus­li­che Pfle­ge Online berich­tet: Ambu­lant jün­ge­re Men­schen mit Pfle­ge­stu­fe 2 verster­ben dort eher als die Ver­gleichs­grup­pe sta­tio­när, also im Pfle­ge­heim. Stimmt das? Aber vor­weg erst mal, was ist mit jün­ge­re pfle­ge­be­dürf­ti­ge Men­schen gemeint?  Unter jün­ger ver­steht man hier das Alter ab 40 bis 69 Jah­ren bei den Män­nern bzw. 59 Jah­ren bei den Frauen.

Im Arti­kel heißt es:

Es zeig­te sich eine deut­lich erhöh­te Sterb­lich­keit in den Pfle­ge­stu­fen II und III, wenn der Medi­zi­ni­sche Dienst der Kran­ken­kas­sen zunächst eine ambu­lan­te Betreu­ung ver­an­lasst. Vor allem die Sterb­lich­keit im ers­ten Jahr der Pfle­ge im ambu­lan­ten Bereich ist teil­wei­se deut­lich höher als in sta­tio­nä­ren Ein­rich­tun­gen. aus: http: //www.haeusliche-pflege.vincentz.net/infopool/nachrichten/articles/179259/Betreuung-juengerer-pflegebeduerftiger-Menschen-Ambulant-vor-stationaer-ab-Pflegestufe-II-nachteilig/ abge­ru­fen 17.9.11. (1)

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Hochkostenfälle

Der Wett­be­werb im Bereich des Zusatz­bei­tra­ges ist trans­pa­ren­ter als der frü­he­re Wett­be­werb über den Bei­trag. Er ver­schärft sich. Dar­über hin­aus wird es auch einen Wett­be­werb auf der Aus­ga­ben­sei­te geben. Die Kas­sen wer­den stär­ker moti­viert sein, Hoch­kos­ten­fäl­le anzu­ge­hen.“ BVA-Prä­si­dent Gaß­ner in: Gesund­heits­re­form 2011: BVA-Prä­si­dent Gas­s­ner im dpa-Inter­view. Das GKV-Netz­werk. 29.12.2010

Ein Satz der als Zuge­hö­ri­ger eines schwer kran­ken Kin­des irri­tiert, um das Wort Angst zu ver­mei­den. Hoch­kos­ten­fäl­le, sind damit gemeint ein­zel­ne Pati­en­ten, die der Kran­ken­kas­se hohe Rech­nun­gen besche­ren oder sind hier die ein­zel­nen Berei­che gemeint in dem die hohen Sum­men entstehen?

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Intensivkind & Pflegedienst: Die Genehmigung?!

Die Ver­ord­nung ist raus und Sie den­ken, Sie kön­nen sich zurück­leh­nen und suchen sich jetzt die Infos zusam­men, wie es sich lebt mit dem Pfle­ge­dienst unter einem Dach. Ach, was schrei­be ich. Sie ken­nen Ihre Kran­ken­kas­se und es gibt immer wie­der einen Berg an Brie­fen und trotz­dem wird Ihrem Kind dies oder jenes ver­wehrt. Und Sie wis­sen, eine Ver­ord­nung ist ein Antrag und da gel­ten immer noch gewis­se Spiel­re­geln bei Ihrer Kas­se, zumin­dest bei der jewei­li­gen Sachabteilung.

Ein Antrag, so spie­gelt es sich in mei­ner Erfah­rung wider, ist ein Stück weit mit gutem Wil­len ver­knüpft und gewis­ser (inter­ner) Richt­li­ni­en und der Sach­kennt­nis bei dem Men­schen am Schreib­tisch. Dabei kann man nicht ein­mal schluss­fol­gern, ob er posi­tiv oder nega­tiv beschie­den wird, dass bei einer depres­si­ven Wet­ter­la­ge mehr abge­lehnt wird, als wenn die Mit­ar­bei­te­rin gera­de vom Urlaub wie­der kommt. Ger­ne wür­de ich hier mit einer Stu­die glän­zen, aber ist nicht.

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Pflegezeit – Sie sollten es genau nehmen!

Sie pfle­gen und Sie möch­ten das ihre Leis­tung, ob es Ihr schwerst behin­der­tes Kind ist oder eben Ihre Mut­ter, auch in einen Aus­gleich mün­det, das Pfle­ge­geld. Schließ­lich opfern Sie ihre Zeit, opfern Chan­cen in Ihrer beruf­li­chen Lauf­bahn und sogar so man­che lieb gewon­ne­ne Freund­schaft. Doch wir leben in der Minu­ten­me­di­zin. Eine ärzt­li­che Behand­lung rech­net sich nach Minu­ten. Das Arzt­ge­spräch, wie vie­le sicher­lich wis­sen, dau­ert aktu­ell in Deutsch­land um die sie­ben Minuten.
Und wenn der Arzt im Zeit­takt arbei­tet, so darf dies in der Pfle­ge nicht fehlen.

Jede Pfle­ge­maß­nah­me, sei es das Waschen von Kopf bis Fuß oder der Toi­let­ten­gang, hat sei­ne zeit­li­che Beschrän­kung. Sie schlu­cken, Sie ken­nen das The­ma. Zeit ist der Grund, war­um die Gut­ach­te­rin vom MDK Ihnen die Pfle­ge­stu­fe 2 aberkannt hat. Sie brau­chen mehr Zeit für das Pfle­gen, doch die Gut­ach­te­rin meint, Sie brau­chen es nicht. Und jetzt gibt es noch ein Urteil vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt. Die Pfle­ge­zeit muss genau angegeben.

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Sozialgericht & Kinderhospiz: Aus für Hospizpflege

Die Kla­ge vor dem Sozi­al­ge­richt Alten­burg um die Ableh­nung der Hos­piz­pfle­ge von der BKK für Heil­be­ru­fe wur­de abge­wie­sen. Als letz­ter Satz heißt es in dem Gerichtsbescheid:

Vor die­sem Hin­ter­grund stimmt die Kam­mer der Auf­fas­sung des MDK zu, dass es sich bei der Unter­brin­gung des Kin­des in einem Kin­der­hos­piz um eine Fehl­be­le­gung han­delt und statt des­sen ein Schwerst­pfle­ge­heim gefun­den wer­den soll­te, das Erfah­run­gen mit
schwerst­pfle­ge­be­dürf­ti­gen, beatmungs­pflich­ti­gen Kin­dern hat.” Sozi­al­ge­richt Alten­burg. S30 KR 372907. 05/2009

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Der MRSA und die Sanierung III.

Häus­li­che Kran­ken­pfle­ge zu bekom­men ist an sich schon schwie­rig, womit die­se Ableh­nung für uns jetzt nicht unge­wöhn­lich ist. Aber merk­wür­dig ist der Grund des Arz­tes vom MDK-Nord­rhein. Mehr häus­li­che Kran­ken­pfle­ge sei laut dem Gut­ach­ten, was heu­te in der Post war, nicht begrün­det, weil der MRSA kei­ne Erhö­hung der Grund­pfle­ge bedeu­ten wür­de. Unter die­ser Aus­sa­ge steht ein­zeln das Wort “Hygie­ne”.

Ja, wer nun die fei­nen Unter­schie­de zwi­schen Behand­lungs­pfle­ge und Grund­pfle­ge kennt, ist viel­leicht auch erstaunt über die Aus­sa­ge wie wir. Sie ist rich­tig, denn der MRSA erhöht nicht die Grund­pfle­ge, son­dern die Behand­lungs­pfle­ge.  Und wir haben auch kei­ne Grund­pfle­ge bean­tragt, son­dern Behand­lungs­pfle­ge. Die Grund­pfle­ge machen wir selbst.

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Stärkung der Hospizversorgung und der Einzelfall

Ob da der MDK Nord­rhein und unse­re Kran­ken­ver­si­che­rung, die BKK für Heil­be­ru­fe, in Düs­sel­dorf zustimmt? – Der Land­tag in Nord­rhein-West­fa­len möch­te die ambu­lan­te Pal­lia­tiv­ver­sor­gung und hos­piz­li­che Beglei­tung sichern und stär­ken. Gut, es geht um die ambu­lan­te Ver­sor­gung von Schwerst­kran­ken und Ster­ben­den, nicht um die sta­tio­nä­re, wel­che bei unse­rer Toch­ter von die Kran­ken­kas­se nicht finan­ziert wird, sprich die Hos­piz­pfle­ge wird nicht gezahlt. Eigent­lich war­ten wir die gan­ze Zeit auf das Ergeb­nis der ers­ten Instanz unse­rer Kla­ge vor dem Sozi­al­ge­richt in Alten­burg. Aber selbst hier lässt man sich wohl Zeit. Doch haben wir über­haupt Zeit? Gera­de ges­tern war wie­der eine schwe­re epi­lep­ti­sche Kri­se, in der wir die Angst hat­ten, ob unse­re Lady es dies­mal gut meis­tert, ob die Not­fall-Medi­ka­men­te grei­fen. Zeit – schließ­lich muss man bei einem nega­ti­ven Urteil auch dar­an den­ken, die zwei­te Instanz zu bemühen.

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Häusliche Krankenpflege, der MDK und die Nachvollziehbarkeit

Ändert sich etwas in der häus­li­chen Kran­ken­pfle­ge, wel­che durch den Pfle­ge­dienst abge­deckt wird, so erfor­dert es häu­fig ein MDK-Gut­ach­­ten. Beim Inten­siv­kind war es die Erhö­hung der Tag­dienst­stun­den von 15 auf … 

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Was kostet ein Gutachten vom MDK

Das unser Gesund­heits­we­sen teu­er ist, ist ein “alter Hut”, wie man so über Alt­be­kann­tes sagt. Inter­es­sant war oder ist hier­bei schon immer die Fra­ge: Wie teu­er ist ein Gut­ach­ten vom MDK? Über das The­ma “Qua­li­täts­si­che­rung in Pfle­ge­hei­men” bin ich auf ein “net­ten” Tages­satz, einer Pau­scha­le, des MDK-Gut­ach­ters gesto­ßen: 1.200 Euro pro Tag wird für den ärzt­li­chen Gut­ach­ter ver­an­schlagt bei der Prü­fung einer Pfle­ge­ein­rich­tung. Prüft eine Pfle­ge­fach­kraft, dann sind es noch gute 900 Euro pro Tag. Neh­men wir nun an, es sei ein regu­lä­rer acht Stun­den Tag, also 160 Stun­den im Monat, so kom­men wir auf 24.000 Euro im Monat für den ärzt­li­chen Gut­ach­ter und 18.000 Euro für die Pfle­ge­kraft. Ein sehr guter Ver­dienst: Über­schla­gen im Jahr wür­de so ein MDK-Gut­ach­ter gut 200.000 Euro in die “MDK-Kas­se” spie­len. Doch, so müs­sen wir beden­ken, die Pau­scha­le soll gel­ten für die Prü­fung von Pfle­ge­ein­rich­tun­gen. Aber es zeigt gut an, wie der MDK e.V. sei­ne Dienst­leis­tun­gen “bewer­tet”.

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Krankenkasse: Nein zur Hospizpflege – Nein zum Mehr an häusliche Krankenpflege

Heu­te ging es zurück vom Kin­der­hos­piz aus dem All­gäu ins hei­mat­li­che Jena. Eine Woche lang waren wir nicht zu Hau­se und dies heißt: Es war­tet auf einem die Post, unter ande­rem die von der Kran­ken­kas­se. Dem Wider­spruch zur Hos­piz­pfle­ge für den jet­zi­gen Ent­las­tungs­auf­ent­halt im Kin­der­hos­piz konn­te die Kran­ken­kas­se, die BKK für Heil­be­ru­fe, nicht abhel­fen. Wir haben auch nichts ande­res erwar­tet, somit geht die­ser Wider­spruch zum Wider­spruchs­aus­schuss. Bis die­ser tagt, könn­te es pas­sie­ren, dass sich das Sozi­al­ge­richt auch zu Wort mel­det und die ers­te Kla­ge, den ers­ten Hos­piz­auf­ent­halt ver­han­delt. Dies Ergeb­nis könn­te sich viel­leicht auch aus­wir­ken auf die wei­te­ren ver­gan­ge­nen Auf­ent­hal­te, je nach dem. 

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Kinderhospiz: Nein zur Hospizpflege vs. Politik um den Tag der Kinderhospizarbeit

Im März soll es ins Kin­der­hos­piz St. Niko­laus im All­gäugehen – nicht dass uns die Rei­se­wut gepackt hät­te, nein, dem ist nicht so. Ein Grund ist, dass zu die­ser Zeit eine Ver­an­stal­tung zu der Erkran­kung vom Inten­siv­kind statt­fin­det: ein klei­nes PCH 2 – Sym­po­si­um, wenn man es so beti­teln darf. Exper­ten, wie zum Bei­spiel aus der Human­ge­ne­tik oder der Neu­ro­päd­ia­trie, wer­den kom­men und ande­re Fami­li­en mit ihren dar­an lebens­li­mi­tiert erkrank­ten Kindern.Ein zwei­ter Grund, eben der Haupt­grund, ist aber die Ent­las­tung und Sta­bi­li­sie­rung, war­um wir ins Kin­der­hos­piz fah­ren. Auch oder eben weil die Infek­te im Win­ter uns ganz schön an den Kräf­ten gezehrt haben, mal in der Kurz­fas­sung. Und dafür haben wir, wie üblich, die “gelieb­te” Hos­piz­pfle­ge bean­tragt, wel­che natür­lich abge­lehnt wur­de letz­te Woche von der Kran­ken­kas­se, die BKK für Heil­be­ru­fe. Mit der Grund war, wie auch sonst, ein MDK-Gut­ach­ten. Doch liegt mir die­ses noch nicht vor. Dabei hat zum glei­chen Zeit­punkt der Ableh­nung, um den Tag der Kin­der­hos­piz­ar­beit her­um, gera­de die Poli­tik vom Bun­des­tag sich zum The­ma “Kin­der­hos­pi­ze” zu Wort gemel­det. Ein­mal die Kin­der­kom­mis­si­on und zum ande­ren die Minis­te­rin für Gesund­heit, Frau Ulla Schmidt.

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Gewohntes Arbeitstempo und Ablehnung der Hospizpflege

Ja, jetzt gewinnt die Sache ein Stück Iro­nie, oder auch nicht, je nach dem, wie ernst man das The­ma “Hos­piz­pfle­ge und Wider­spruch” betrach­tet. Für uns ist es schon ernst, ins­be­son­de­re wenn die Unlust an einem nagt, die sich bedingt durch die Erschöp­fung, nach einem Infekt erst recht kein Wun­der. Aber zurück zur Ableh­nung der Hos­piz­pfle­ge für den Auf­ent­halt im Kin­der­hos­piz “Regen­bo­gen­land” (Düs­sel­dorf). Hier hat die betref­fen­de, unse­re BKK wie­der ihr gewohn­tes Arbeits­tem­po zurück. Kei­ne Woche, wo ich den Wider­spruch ein­ge­legt habe gegen die Ableh­nung, so war heu­te schon das Ergeb­nis von mei­ner klei­nen “Gegen­re­de” im Brief­kas­ten: Dem Wider­spruch konn­te nicht abge­hol­fen wer­den, also die Ableh­nung besteht wei­ter­hin und, wie nett, wir kön­nen noch­mal Stel­lung beziehen. 

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Die abgesicherte Versorgung vs. ärztliche Fehler

Sind Sie gesetz­lich ver­si­chert und füh­len sich noch gut umsorgt? Nein, nun dann sind Sie kein Ein­zel­fall. 29 %, so eine Umfra­ge, füh­len sich nicht aus­rei­chend abge­si­chert. Sicher­lich offen bleibt, was “abge­si­chert” bedeu­tet, aber merk­lich ist schon, wenn ich so aufs Blog Inten­siv­kind zurück schaue: hängt die Ver­sor­gung von einem Urteil des Arz­tes vom medi­zi­ni­schen Dienst (MDK) ab, so kann schon eine Lücke in der Ver­sor­gung auf­tre­ten. Ins­be­son­de­re wenn die eige­nen Argu­men­te im Wider­spruch abge­schmet­tert wer­den, so mein Ein­druck, als hät­te man sie nie geäu­ßert. Und denkt man dann noch dar­an, dass jede zehn­te Behand­lung in der EU feh­ler­haft sei, wie ist es bei medi­zi­ni­schen Gutachten? 

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