OnlineTalk zur Richtlinie Intensivpflegegesetz IPreG

Intensivpflege Gesetz die Richtlinie

Hey, und mit dem Inten­siv­pfle­ge­ge­setz geht es wei­ter. Jetzt ist die Erst­fas­sung der Richt­li­nie dazu raus. Die kommt vom G‑BA, der sich auch meh­re­re Expert:innen und Betrof­fe­ne dazu ange­hört hat.

Ob da was gelun­gen ist, was uns als Fami­lie mit außer­kli­ni­scher Inten­siv­pfle­ge betrifft. Hm, ja, viel­leicht, viel­leicht auch nicht.

Zumin­dest gibt es dazu mor­gen, de 26. Novem­ber 2021 um 17 Uhr ein Online­talk. Wie und was, das erfahrt ihr auf der Web­sei­te von MAIK online.

Seit ihr betrof­fen, ob als Fami­lie oder selbst oder als Pfle­ge­kraft oder als Ärzt:in. Dann macht euch einen Ein­druck dar­über, was es bedeu­ten kann.

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Die Leistung eines Auffangbehälters

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Am 21. Febru­ar 2018 hat­ten wir das The­ma rund um das Absaug­ge­rät von Linn. Genau­er gesagt, es ging um den Auf­fang­be­häl­ter von dem Sekret, was abge­saugt wird. Dabei hät­te ich nie … 

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Schule und Tracheostoma: Handschuh steril oder keimarm beim Absaugen

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Absaug­ka­the­ter nebst Latexhandschuh

Wird es nach über 10 Jah­ren Tra­cheo­s­to­ma Zeit die haus­in­ter­nen Pfle­ge­stan­dards beim Inten­siv­kind zu über­den­ken? Ja und Nein. Ein Ja gibt es, weil das Gesund­heits­amt der Kom­mu­ne Jena for­dert, die Lady müs­se mit ste­ri­len Hand­schu­hen abge­saugt wer­den. Doch von vorne.

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Tracheostoma und Intensivkind: Wer darf absaugen

Es wür­de vie­les ver­ein­fa­chen, wenn ein­fach ein „jeder“ beim Inten­siv­kind absau­gen könn­te oder dürf­te. Doch es ist nicht. Absau­gen darf

  • die Ärz­tin / der Arzt
  • die Gesund­heits- und Kin­der-/Kran­ken­pfle­ge­rin (nach Dele­ga­ti­on vom Arzt)
  • wir selbst als Sorgeberechtigte
  • Alten­pfle­ge­kräf­te, wenn sie über eine Zusatz­qua­li­fi­ka­ti­on ver­fü­gen (mit Dele­ga­ti­on vom Arzt)
  • die / der Tra­cheo­s­to­ma­trä­ge­rIn selbst, wenn sie / er dazu in der Lage ist
  • geschul­te Logo­pä­din­nen / Ergo- und Phy­sio­the­ra­peu­tIn­nen (nach Dele­ga­ti­on vom Arzt?) -> sie­he bei L.O.G.O.P.A.E.D.I.S.C.H

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Tracheostoma: Die gewünschte Absaugung

Letz­tens, als unse­re mobi­le Absau­gung sich wie­der ver­ab­schie­de­te, erklär­te, sie müs­se mal zurück zur Home­ca­re­fir­ma, kam die Fra­ge: Ob auch ein ande­res Modell als Ersatz­ge­rät gin­ge? Nein! Aber war­um ist es … 

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DeVilbiss-Absauggerät & Intensivkind: Mobilität fürs Wohnzimmer

Seit 2005 haben wir für das Absau­gen vom Sekret den Tra­che­o­port. Der Tra­che­o­port ist schmal und besitzt zwei Behäl­ter. Einer davon fängt das abge­saug­te Mate­ri­al auf, der ande­re ent­hält das Spül­was­ser für den Absaug­schlauch. Doch hat der Tra­che­o­port zwei, drei Mängel:

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  • der Sog zum Sau­gen ist nicht opti­mal einstellbar
  • der Ein­aus­schal­ter hält nicht lange.
  • Ein drit­ter Punkt ist sei­ne Laut­stär­ke, wel­che nicht kom­pa­ti­bel ist mit der Epi­lep­sie. Wenn der Absau­ger ein­ge­schal­tet wird, so kann er einen epi­lep­ti­schen Anfall aus­lö­sen (trig­gern).

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Tracheostoma: Empfehlung für die Versorgung

Für die rich­ti­ge Pfle­ge sor­gen, dass ist beim Inten­siv­kind der ers­te Grund­satz. Die rich­ti­ge Pfle­ge, dahin­ter ver­birgt sich all das Fach­wis­sen und Kön­nen für das “Hand­werk” Pfle­ge. Der BVMed hat eine Emp­feh­lung ver­öf­fent­licht für die Ver­sor­gung von tra­cheo­to­mier­ten Pati­en­ten. Ein Bro­schü­re, die nicht nur für Fach­pfle­ge­kräf­te in der Beatmungs- und Tra­cheo­s­tom­a­pfle­ge wich­tig sein kann, son­dern auch für Eltern / Ange­hö­ri­gen von Intensivkindern.

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Intensivkind – Geschwister: Im Spiel

Ein Geschwis­ter­kind vom Inten­siv­kind – es ist wahr­lich kei­ne ein­fa­che Auf­ga­be. Da rede ich nicht vom The­ma “Schat­ten­kind”, wenn das Geschwis­ter­kind auf­grund die Erkran­kung des Inten­siv­kin­des wenig Auf­merk­sam­keit erhält und sei­ne Wün­sche wie Bedürf­nis­se zurück stel­len muss. Dies geht schnell, wenn die Mut­ter mit dem Inten­siv­kind lan­ge Zeit im Kran­ken­haus “ver­schwin­det” und sich alles um das Inten­siv­kind “dreht”. Das ist ein Thema.

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Lungenentzündung@home III.

Alles wie­der im Lot – dies wäre jetzt die pas­sen­de Rede­wen­dung. Der Sauer­stoff­kon­zen­tra­tor ist aus, die Beatmungs­ma­schi­ne arbei­tet wie­der mit den übli­chen Druck und die Lecka­ge durch die unge­block­te Trachealkanüle … 

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Tracheales Absaugen: Einmalhandschuh hat kein Nutzen?

Wer hät­te es je geglaubt, der Hygie­ne­ar­ti­kel „Ein­mal­hand­schu­he“ hät­te kei­nen nach­ge­wie­se­nen medi­zi­nisch-the­ra­peu­ti­schen Nut­zen. Dies muss­ten wir von der Kran­ken­kas­se erfah­ren in der Ableh­nung der Ein­mal­hand­schu­he fürs ste­ri­le tra­chea­le Absaugen.

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Handschuhe fürs Absaugen und 31 Euro

Hand­schu­he, genau die­se, wel­che Sie aus der Kli­nik ken­nen oder dem Ret­tungs­dienst. Die­se gelb­li­chen Latex­hand­schu­he sor­gen wie­der­holt für Dis­kus­si­on mit der Kran­ken­kas­se. Jetzt kam ein Schrei­ben von der Kas­se, dass … 

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Hilfsmittel: Homecare-Service ohne Kostenklärung?

Wel­chen Home­ca­re-Ser­vice für die Tra­cheo­s­to­ma­ver­sor­gung soll ich neh­men? Eine Fra­ge, die sich eine Mut­ter in der Kli­nik nicht stel­len muss­te, wie ich erfuhr. Statt, dass man ihr eine Lis­te von Fir­men gab, soll es gehei­ßen haben, die Fir­ma XY mache es. Es frag­te sie auch kei­ner, von wel­chen Sani­täts­häu­ser das Kind ver­sorgt werde.

Ein Weg, der für die Mut­ter nicht ohne Pro­ble­me ver­lief. Zum einen war das Kind ver­sorgt durch eine Fir­ma, die alles lie­fer­te für das Absau­gen. Denn das Kind wur­de vor dem Luft­röh­ren­schnitt mehr­fach täg­lich oral abge­saugt. Zum ande­ren ver­trau­te sie auf das Sach­leis­tungs­prin­zip der Krankenkassen.
Dies war fatal.  Im drit­ten Monat Zuhau­se nach dem Kli­nik­auf­ent­halt, eröff­ne­te ihr der neue, anver­trau­te Home­ca­re-Ser­vice, dass die Kran­ken­kas­se noch kei­ne Rech­nung gezahlt hät­te. Sie, die  Mut­ter, sei dran schuld, sie hät­te nicht mit­ge­teilt, dass eine ande­re Fir­ma die Absau­gung ver­sor­ge. Dadurch wür­de nicht die Fall­pau­scha­le für das Tra­cheo­s­to­ma grei­fen, was die Kran­ken­kas­se zah­len müsste.

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Intensivschaf – Intensivmedizin im Kinderzimmer

Kuschelschaf mit Trachealkanüle und Blutdruckmessung

Für ein Geschwis­ter­kind eines Inten­siv­kin­des reicht das übli­che Arzt­spiel­zeug nicht aus. Es muss schon die Inten­siv­me­di­zin mit ver­tre­ten sein, also in unse­rem Fall die Tra­che­al­ka­nü­le, Hal­te­bänd­chen und die Gänsegurgel. 

Gute Pflege, guter Lohn und die Pflegenot

Gute Pfle­ge möch­te gut ent­lohnt wer­den. Eine Losung, die beim Fach­kräf­te­man­gel auf dem Pfle­ge­markt logisch sein soll­te. Wenn Fach­kräf­te gebraucht wer­den und die­se unzu­rei­chend gefun­den wer­den, steigt deren Wert und somit dürf­te ihnen ein höhe­res Gehalt als bis­her sowie bes­se­re sozia­le Leis­tun­gen zu ste­hen vom Arbeitgeber.

Auch wenn Pfle­ge­diens­te, Kran­ken­häu­ser oder Pfle­ge­hei­me dies erken­nen, ist denen wie­der­um die Hand zum Han­deln gebun­den. Wer einen guten Lohn zah­len möch­te, muss ent­spre­chen­de Ein­nah­men haben. Ein­nah­men, die auch gebraucht wer­den, um das ein­ge­stell­te Per­so­nal gut zu schu­len und wei­ter zu bil­den, eine For­de­rung von der Bun­des­ar­beits­mi­nis­te­rin Ursu­la von der Ley­en (CDU). Der For­de­rung stim­me ich zu, genau­so den Punkt fami­li­en­freund­li­che Arbeitsplätze.

Alles The­men, die mit einer guten Finan­zie­rung der Pfle­ge durch­führ­bar sind. Fami­li­en­freund­lich könn­te zum Bei­spiel die Schaf­fung von Betriebs­kin­der­gär­ten sein. Gute Finan­zie­rung – wer soll das bezah­len? Die Kran­ken- und Pfle­ge­kas­sen müs­sen mit knap­pen Finanz­mit­teln arbei­ten, den Kom­mu­nen mit ihren Sozi­al­äm­tern gehe es auch nicht besser.

Heißt dies dann gute Pfle­ge, guter Lohn und wir wis­sen nicht, wie wir es finanzieren? 

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Daisy vs. Intensivkind

199 kos­tet Dai­sy, nicht das Unwet­ter-Tief an sich son­dern die Wet­ter­pa­ten­schaft, wie man auf der MDR-Web­sei­te lesen darf. Eine Paten­schaft steht für die frei­wil­li­ge Über­nah­me einer Für­sor­ge­pflicht. Wohl kei­ne net­te Paten­schaft, denn ein schwe­res Schnee­ge­tö­se bedeu­tet für uns als Fra­ge, kommt denn die Kin­der­kran­ken­schwes­ter vom Pfle­ge­dienst hei­le zum Nacht­dienst und kommt sie wie­der gut nach Hau­se. Für wel­chen Part trägt die Paten nun hier Sor­ge? Dafür das sich Dai­sy gut ent­wi­ckelt und aus­le­ben kann als Tief, also dem Unwetter?

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Hauptschule & Pflegeberuf: Petition gegen Änderung der Zugangs-Vorrausetzungen

Der Deut­sche Berufs­ver­band für Pfle­ge­be­ru­fe hat eine öffent­li­che Peti­ti­on gestar­tet und bit­tet um Mit­zeich­nung. Die Peti­ti­on rich­tet sich gegen die Absen­kung des Zugangs-Bil­dungs­ni­veaus für die Kran­ken- und Alten­pfle­ge­aus­bil­dung. Die Bun­des­po­li­tik hat­te beschlos­sen, dass für die Aus­bil­dung in die­sen Beru­fen die Haupt­schu­le aus­rei­che. Dabei gab und gibt es von den Berufs­ver­bän­den, Gesund­heits­ex­per­ten wie auch vie­ler beruf­lich Pfle­gen­der Kri­tik. Bei Biblio­med  steht hierzu:

„For­scher des Deut­schen Insti­tuts für ange­wand­te Pfle­ge­for­schung in Köln hat­ten bereits im Vor­feld des Bun­des­tags­be­schlus­ses vor einem Bil­dungs­ab­stieg gewarnt. Stu­di­en und Gut­ach­ten hät­ten gezeigt, dass es nicht ins­ge­samt an Bewer­bern man­ge­le, son­dern an aus­rei­chend vor­ge­bil­de­ten Kan­di­da­ten. Was gut gemeint sei, kön­ne sich spä­ter als schwer­wie­gen­der Feh­ler in der Pfle­ge­qua­li­tät erwei­sen, so die Köl­ner For­scher.“ aus: DBfK sam­melt Unter­schrif­ten gegen Haupt­schul­ab­schluss-Zugang zur Pfle­ge­aus­bil­dung. http://​www​.biblio​med​.de/​c​p​s​/​r​d​e​/​x​c​h​g​/​b​i​b​l​i​o​m​e​d​/​h​s​.​x​s​l​/​90​_​16139​.​htm. 12.08.09

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Krankenkasse: Häusliche Krankenpflege: Lebensbedrohliche Zustände und ein Widerspruch

Bei dem ein und ande­ren gab es Erstau­nen, war­um uns die gerin­ge Stun­den­er­hö­hung, zehn pro Monat, an häus­li­cher Kran­ken­pfle­ge von der Kran­ken­kas­se abge­lehnt wur­den. Nun, immer­hin könn­te dabei für die … 

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Krankenkasse: Nein zur Hospizpflege – Nein zum Mehr an häusliche Krankenpflege

Heu­te ging es zurück vom Kin­der­hos­piz aus dem All­gäu ins hei­mat­li­che Jena. Eine Woche lang waren wir nicht zu Hau­se und dies heißt: Es war­tet auf einem die Post, unter ande­rem die von der Kran­ken­kas­se. Dem Wider­spruch zur Hos­piz­pfle­ge für den jet­zi­gen Ent­las­tungs­auf­ent­halt im Kin­der­hos­piz konn­te die Kran­ken­kas­se, die BKK für Heil­be­ru­fe, nicht abhel­fen. Wir haben auch nichts ande­res erwar­tet, somit geht die­ser Wider­spruch zum Wider­spruchs­aus­schuss. Bis die­ser tagt, könn­te es pas­sie­ren, dass sich das Sozi­al­ge­richt auch zu Wort mel­det und die ers­te Kla­ge, den ers­ten Hos­piz­auf­ent­halt ver­han­delt. Dies Ergeb­nis könn­te sich viel­leicht auch aus­wir­ken auf die wei­te­ren ver­gan­ge­nen Auf­ent­hal­te, je nach dem. 

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