SchlagwortTracheotomie

Intensivkind – Geschwister: Im Spiel

Ein Geschwis­ter­kind vom Inten­siv­kind – es ist wahr­lich kei­ne ein­fa­che Auf­ga­be. Da rede ich nicht vom The­ma “Schat­ten­kind”, wenn das Geschwis­ter­kind auf­grund die Erkran­kung des Inten­siv­kin­des wenig Auf­merk­sam­keit erhält und sei­ne Wün­sche wie Bedürf­nis­se zurück stel­len muss. Dies geht schnell, wenn die Mut­ter mit dem Inten­siv­kind lan­ge Zeit im Kran­ken­haus...

Tracheostoma unbewacht – brodelnd

Du stehst in der Küche und ein bro­deln­des, dumpf sur­ren­des Geräusch drängt aus dem Wohn­zim­mer. Dein Herz schlägt, springt Dir in den Hals, dein krum­mer Rücken streckt sich, Du rennst zum Inten­siv­kind. Die Kanü­le vom Kind ist aus dem Tra­cheo­s­to­ma gerutscht, so dass sie kaum noch atmen kann. Sie stram­pelt, wackelt mit dem Kopf wäh­rend des­sen Du die Kanü­le wie­der in die...

Lungenentzü[email protected] III.

Alles wie­der im Lot – dies wäre jetzt die pas­sen­de Rede­wen­dung. Der Sauer­stoff­kon­zen­tra­tor ist aus, die Beatmungs­ma­schi­ne arbei­tet wie­der mit den übli­chen Druck und die Lecka­ge durch die unge­block­te Tra­che­al­ka­nü­le ver­ur­sacht kei­ne ver­min­der­te Sauer­stoff­sät­ti­gung mehr. Und das Inten­siv­kind kann die letz­ten Schul­ta­ge des Jah­res in der Schu­le genie­ßen...

Handschuhe fürs Absaugen und 31 Euro

Hand­schu­he, genau die­se, wel­che Sie aus der Kli­nik ken­nen oder dem Ret­tungs­dienst. Die­se gelb­li­chen Latex­hand­schu­he sor­gen wie­der­holt für Dis­kus­si­on mit der Kran­ken­kas­se. Jetzt kam ein Schrei­ben von der Kas­se, dass die Latex­hand­schu­he über die 31,- Euro für Pfle­ge­hilfs­mit­tel zum Ver­brauch abge­rech­net wer­den (sol­len). Geht nicht, geht doch?  Bei einem...

Gute Pflege, guter Lohn und die Pflegenot

Gute Pfle­ge möch­te gut ent­lohnt wer­den. Eine Losung, die beim Fach­kräf­te­man­gel auf dem Pfle­ge­markt logisch sein soll­te. Wenn Fach­kräf­te gebraucht wer­den und die­se unzu­rei­chend gefun­den wer­den, steigt deren Wert und somit dürf­te ihnen ein höhe­res Gehalt als bis­her sowie bes­se­re sozia­le Leis­tun­gen zu ste­hen vom Arbeitgeber. Auch wenn Pfle­ge­diens­te, Kran­ken­häu­ser...

Daisy vs. Intensivkind

199 kos­tet Dai­sy, nicht das Unwet­ter-Tief an sich son­dern die Wet­ter­pa­ten­schaft, wie man auf der MDR-Web­sei­te lesen darf. Eine Paten­schaft steht für die frei­wil­li­ge Über­nah­me einer Für­sor­ge­pflicht. Wohl kei­ne net­te Paten­schaft, denn ein schwe­res Schnee­ge­tö­se bedeu­tet für uns als Fra­ge, kommt denn die Kin­der­kran­ken­schwes­ter vom Pfle­ge­dienst hei­le zum...

Krankenkasse: Häusliche Krankenpflege: Lebensbedrohliche Zustände und ein Widerspruch

Bei dem ein und ande­ren gab es Erstau­nen, war­um uns die gerin­ge Stun­den­er­hö­hung, zehn pro Monat, an häus­li­cher Kran­ken­pfle­ge von der Kran­ken­kas­se abge­lehnt wur­den. Nun, immer­hin könn­te dabei für die Kran­ken­ver­si­che­rung auch ein Spar­ef­fekt ein­tre­ten, wenn sie es erst ableh­nen und so für den Wider­spruch ein oder zwei Mona­te ver­strei­chen. Es sei denn, wir bezah­len...

Kinderhospiz und Hospizpflege gleich Terminalphase vs. Finalphase

Es ist schon merk­wür­dig oder eben auch erqui­ckend oder eben auch nicht. Der Wider­spruchs­aus­schuss der BKK für Heil­be­ru­fe hat­te getagt. Mit ihm wur­de die Ableh­nung der Hos­piz­pfle­ge für den letz­ten Auf­ent­halt im Kin­der­hos­piz “Regen­bo­gen­land” bestä­tigt. Aber es hat­te auch nie­mand von uns erwar­tet, dass sie unse­ren Wider­spruch aner­ken­nen wür­den. Erqui­ckend dar­an...

Absaugung: Ab 2500 Klicks ist Schluss?

Ein Schal­ter ist ein ein­fa­ches elek­tro­ni­sches “Ding”, meint man. Ein­fach, nun es bedarf nicht viel, um ihn zu kon­stru­ie­ren. Zwei “Drah­ten­den” lie­gen neben­ein­an­der und drückt man dar­auf, so wer­den dies zuein­an­der geführt, so dass der Strom flie­ßen kann. Drückt man erneut dar­auf oder in eine ande­re Rich­tung, so löst sich die­se Ver­bin­dung wie­der. Es ist also nichts, was...

Mit Infekt und Husten zum Fest

Fünf Tage Fie­ber. Na, nicht rund um die Uhr, aber ohne Medi­ka­men­te senkt sie sich nicht, die Tem­pe­ra­tur, und dazu kommt: Ohne Beatmung geht es kaum. Eigent­lich hieß es ges­tern, vor­ges­tern: Du gehst noch in den Kin­der­gar­ten. Denks­te! Nur weni­ge Stun­den hält sie mal ohne die Maschi­ne aus, zu wenig für die Kita. Dann muss sie wie­der und wie­der hus­ten. Nimmt man sie an die...

Spezialisierung mit Sub – vor Ort nicht “einfach” gegeben

Die Kontrolle des Tracheostomas beim Kind ist mehr als ein  “Standard”, was die HNO leistet. Ken­nen Sie noch das The­ma: Kran­ken­häu­ser soll­ten sich am bes­ten auf ein Gebiet spe­zia­li­sie­ren. Es ist gar nicht so lan­ge her, doch die Finanz­kri­se ver­dräng­te das The­ma „Finan­zie­rung der Kran­ken­häu­ser“ ganz nett. Spe­zia­li­sie­rung der ein­zel­nen Häu­ser ist gut, wenn es dann...

Krankenkasse behindert Integration

Ich will ja nicht meckern, aber so ein­fach ohne Kom­men­tar die­ses Ver­hal­ten zu igno­rie­ren möch­te ich auch nicht. Schließ­lich trifft es uns und mei­ne Madame. Am 1. Sep­tem­ber, also nächs­te Woche, soll nun der Kin­der­gar­ten star­ten und es gibt dort für die Lady immer noch kei­ne Sitz­ver­sor­gung und auch kei­ne Absaugung. 

Rezept, neun Monate, Verwaltungsaufwand

Neun Mona­te dau­ert beim Men­schen die Schwan­ger­schaft und neun Mona­te dau­ert es, bis die Geneh­mi­gung für ein Dau­er­re­zept bei der Kran­ken­kas­se von der klei­nen Lady kommt. Dau­er­re­zept? Bei einem anhal­ten­den Ver­brauch von Hilfs­ma­te­ria­li­en ist jedes ein­zel­ne Rezept für alle Betei­lig­ten, also den ver­schrei­ben­den Arzt, den Pati­en­ten, das Sani­täts­haus und die...

Wiederholung und Jahrestag

Wenn man Voka­beln einer frem­den Spra­che lernt, so weiß ein jeder, in der Wie­der­ho­lung liegt die Stär­ke, wenn man erfolg­reich die Spra­che beherr­schen möch­te. In der Medi­zin ist es nicht anders oder in der Fahr­schu­le. Doch bei der Madame heißt die Wie­der­ho­lung: ver­gesst bloß nicht, wor­an ich erkrankt bin. Im spe­zi­el­len Fall mei­ne ich die Epilepsie. 

Reportage über die Möglichkeiten …

Die Blog­ge­rin Moni von gedan­ken­trä­ger [man weiß ja nie] hat die Fra­ge gestellt, wie autis­ti­sche Kin­der in ande­ren Län­dern leben. Beim Lesen die­ses Bei­trags habe ich mich gefragt, ob Men­schen in ande­ren Län­dern über­haupt wis­sen, um die Mög­lich­keit einen Men­schen über Jah­re zu beatmen und dies sogar in den eige­nen vier Wän­den, sprich Heim­be­atmung. Das wäre für mich eine...

Ständiger Missbrauch

Von Tee- als Kaf­fee­tas­sen lässt sich in unse­rem Haus­halt nicht bestrei­ten. Schnel­lig­keit bestimmt das Neh­men. Hek­tik ver­zich­tet auf eine Wahl und bestimmt nur das Ergeb­nis: eine Tas­se. Dann muss ich im Zube­rei­ten des Was­sers, dem Erzeu­gen des bit­te­ren Getränks zügig blei­ben, wenn ich mei­nen Kaf­fee­durst zur Befrie­dung füh­ren möch­te, muss. 

IntensivKind – Frage

Was macht ein Inten­siv­kind eigent­lich aus, außer, dass ich über 95% in der Woh­nung bin, dass ich über 80% das Kind an die Beatmung hän­ge und einen Moni­tor anschlie­ße wäh­rend der Zeit über und ihre Sät­ti­gung (Sauer­stoff im Blut) samt Puls mes­se. Inten­siv­kind – ist es die inten­si­ve Pfle­ge oder ist es die inten­si­ve Betreu­ung und Über­wa­chung wegen ihrer Atmung und der Kanü­le...

Geschlafen wie – Wunder

Ges­tern Abend, ich mag nicht mehr dar­an den­ken, und dann die Nacht. Ja, sie war so ruhig, wie noch nie, mein­te die Schwes­ter am mor­gen, außer­ge­wöhn­lich. Selbst das Absau­gen war nur ein­mal not­wen­dig. Außer­ge­wöhn­lich war jetzt auch die Kran­ken­kas­se: Wir hat­ten vor fünf Wochen eine Ver­ord­nung für einen Dau­er­sen­sor für unse­ren Über­wa­chungs­mo­ni­tor Aeroch­eck sat816 an...

denkt mensch …

…wird schon alles wie­der gut, heißt es, wenn dann der Hund nicht beginnt sei­nen eige­nen Schwanz zu fan­gen. Das Fie­ber, die Tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen beim Kin­de in die Rich­tung vier­zig Grad blei­ben bestehen. Das ein­zi­ge, was hilft ist die Che­mie, um die­se wie­der auf das  “gesun­de Maß” von 37 Grad zu senken. 

Paket und Impfung

Zwei Pake­te im Groß­for­mat stan­den heu­te vor der Woh­nungs­tür, gesen­det vom Home­Ca­re ‑Ser­vice. Und wenn jetzt nichts fehlt, dann müs­sen wir Frei­tag nicht in die Kli­nik. Ich hof­fe mal, die Kran­ken­kas­se bleibt wei­ter­hin so “freund­lich” in der Bear­bei­tungs­zeit mit den Rezep­ten, bes­ser, sie geneh­migt die Rezep­te recht­zei­tig, damit die­ser Ärger um die Ver­sor­gung nicht...

Über


Ein Blog, klei­ne “Skiz­zen” aus dem Inten­siv­Zim­mer, der Füh­rung in der Pfle­ge, als pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge, dass Drum­Her­um, wie die Pfle­ge “lebt”, ihr gut tut, die Teil­ha­be wie in der Schu­le, was die Kranken‑, die Sozi­al­kas­sen … Wir mit­ten drin mit der Linn, unse­rer IntensivLady …

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Mehr unter: Der Job & Zitronenzucker

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