Tracheotomie

Intensivkind – Geschwister: Im Spiel

Ein Geschwisterkind vom Intensivkind – es ist wahrlich keine einfache Aufgabe. Da rede ich nicht vom Thema „Schattenkind“, wenn das Geschwisterkind aufgrund die Erkrankung des Intensivkindes wenig Aufmerksamkeit erhält und seine Wünsche wie Bedürfnisse zurück stellen muss. Dies geht schnell, wenn die Mutter mit dem Intensivkind lange Zeit im Krankenhaus „verschwindet“ und sich alles um das Intensivkind „dreht“. Das ist ein Thema.

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Gute Pflege, guter Lohn und die Pflegenot

Gute Pflege möchte gut entlohnt werden. Eine Losung, die beim Fachkräftemangel auf dem Pflegemarkt logisch sein sollte. Wenn Fachkräfte gebraucht werden und diese unzureichend gefunden werden, steigt deren Wert und somit dürfte ihnen ein höheres Gehalt als bisher sowie bessere soziale Leistungen zu stehen vom Arbeitgeber.

Auch wenn Pflegedienste, Krankenhäuser oder Pflegeheime dies erkennen, ist denen wiederum die Hand zum Handeln gebunden. Wer einen guten Lohn zahlen möchte, muss entsprechende Einnahmen haben. Einnahmen, die auch gebraucht werden, um das eingestellte Personal gut zu schulen und weiter zu bilden, eine Forderung von der Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU). Der Forderung stimme ich zu, genauso den Punkt familienfreundliche Arbeitsplätze.

Alles Themen, die mit einer guten Finanzierung der Pflege durchführbar sind. Familienfreundlich könnte zum Beispiel die Schaffung von Betriebskindergärten sein. Gute Finanzierung – wer soll das bezahlen? Die Kranken- und Pflegekassen müssen mit knappen Finanzmitteln arbeiten, den Kommunen mit ihren Sozialämtern gehe es auch nicht besser.

Heißt dies dann gute Pflege, guter Lohn und wir wissen nicht, wie wir es finanzieren? 

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Daisy vs. Intensivkind

199 kostet Daisy, nicht das Unwetter-Tief an sich sondern die Wetterpatenschaft, wie man auf der MDR-Webseite lesen darf. Eine Patenschaft steht für die freiwillige Übernahme einer Fürsorgepflicht. Wohl keine nette Patenschaft, denn ein schweres Schneegetöse bedeutet für uns als Frage, kommt denn die Kinderkrankenschwester vom Pflegedienst heile zum Nachtdienst und kommt sie wieder gut nach Hause. Für welchen Part trägt die Paten nun hier Sorge? Dafür das sich Daisy gut entwickelt und ausleben kann als Tief, also dem Unwetter?

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Kinderhospiz und Hospizpflege gleich Terminalphase vs. Finalphase

Es ist schon merkwürdig oder eben auch erquickend oder eben auch nicht. Der Widerspruchsausschuss der BKK für Heilberufe hatte getagt. Mit ihm wurde die Ablehnung der Hospizpflege für den letzten Aufenthalt im Kinderhospiz „Regenbogenland“ bestätigt. Aber es hatte auch niemand von uns erwartet, dass sie unseren Widerspruch anerkennen würden. Erquickend daran ist: Es gibt neue Argumente. Nicht von uns, sondern von der Kasse oder eben deren Widerspruchsausschuss. Ein gewichtiges Argument für die Ablehnung ist, dass es sich um einen im Voraus geplanten Hospizaufenthalt handelt mit begrenzter Dauer. Das spräche gegen das Vorliegen einer Finalphase. Ja, hier muss ich der Kasse Recht geben, wenn man verschiedene Definitionen darüber durcharbeitet: Die Finalphase begrenze sich auf die letzten 72 Stunden im Leben. <--break-> 

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Absaugung: Ab 2500 Klicks ist Schluss?

Ein Schalter ist ein einfaches elektronisches „Ding“, meint man. Einfach, nun es bedarf nicht viel, um ihn zu konstruieren. Zwei „Drahtenden“ liegen nebeneinander und drückt man darauf, so werden dies zueinander geführt, so dass der Strom fließen kann. Drückt man erneut darauf oder in eine andere Richtung, so löst sich diese Verbindung wieder. Es ist also nichts, was heutzutage eine technischen Herausforderung wäre für einen Konstrukteur, könnte man meinen. Er muss eben nur die Aufgabe erfüllen: die Größe des Schalters und ob die Elektronik durch äußere Einflüsse geschützt werden muss, wie Nässe. Sicherlich, es gibt noch mehr Anforderungen, wie robust das Material sein muss, wie viel „Klicks“ er aushalten sollte bis er ermüdet.  

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Spezialisierung mit Sub – vor Ort nicht „einfach“ gegeben

Die Kontrolle des Tracheostomas beim Kind ist mehr als ein  „Standard“, was die HNO leistet.

Kennen Sie noch das Thema: Krankenhäuser sollten sich am besten auf ein Gebiet spezialisieren. Es ist gar nicht so lange her, doch die Finanzkrise verdrängte das Thema „Finanzierung der Krankenhäuser“ ganz nett. Spezialisierung der einzelnen Häuser ist gut, wenn es dann auch das „gewünschte“ Haus in der Nähe geben würde, wie für ein Kind mit einem Luftröhrenschnitt. Vor Ort, hier in Jena, hatten wir mit der Hals-Nasen-Ohren-Klinik (HNO) nicht das Glück, im Punkt, was ist die richtige Kanüle, verwies damals, vor gut drei Jahren, eine HNO-Ärztin auf einem einzigen Hersteller. Sie gab uns deren Visitenkarte in die Hand. Einer ordentlichen Kanülenversorgung entspricht dies dem aber nicht, so unser Wissen, auch von anderen mit einem Intensivkind bestätigt, denn zum einen gibt es nicht nur einen Hersteller und somit unterschiedliche Typen von Kanülen.

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Krankenkasse behindert Integration

Ich will ja nicht meckern, aber so einfach ohne Kommentar dieses Verhalten zu ignorieren möchte ich auch nicht. Schließlich trifft es uns und meine Madame. Am 1. September, also nächste Woche, soll nun der Kindergarten starten und es gibt dort für die Lady immer noch keine Sitzversorgung und auch keine Absaugung.  

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Rezept, neun Monate, Verwaltungsaufwand

Neun Monate dauert beim Menschen die Schwangerschaft und neun Monate dauert es, bis die Genehmigung für ein Dauerrezept bei der Krankenkasse von der kleinen Lady kommt. Dauerrezept? Bei einem anhaltenden Verbrauch von Hilfsmaterialien ist jedes einzelne Rezept für alle Beteiligten, also den verschreibenden Arzt, den Patienten, das Sanitätshaus und die Krankenkasse ein Verwaltungsaufwand. So auch bei der Madame und ihren Verbrauchsmaterialien für ihre Beatmung und Trachealkanüle.  

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Wiederholung und Jahrestag

Wenn man Vokabeln einer fremden Sprache lernt, so weiß ein jeder, in der Wiederholung liegt die Stärke, wenn man erfolgreich die Sprache beherrschen möchte. In der Medizin ist es nicht anders oder in der Fahrschule. Doch bei der Madame heißt die Wiederholung: vergesst bloß nicht, woran ich erkrankt bin. Im speziellen Fall meine ich die Epilepsie.  

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Ständiger Missbrauch

Von Tee- als Kaffeetassen lässt sich in unserem Haushalt nicht bestreiten. Schnelligkeit bestimmt das Nehmen. Hektik verzichtet auf eine Wahl und bestimmt nur das Ergebnis: eine Tasse. Dann muss ich im Zubereiten des Wassers, dem Erzeugen des bitteren Getränks zügig bleiben, wenn ich meinen Kaffeedurst zur Befriedung führen möchte, muss.  

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Geschlafen wie – Wunder

Gestern Abend, ich mag nicht mehr daran denken, und dann die Nacht. Ja, sie war so ruhig, wie noch nie, meinte die Schwester am morgen, außergewöhnlich. Selbst das Absaugen war nur einmal notwendig. Außergewöhnlich war jetzt auch die Krankenkasse: Wir hatten vor fünf Wochen eine Verordnung für einen Dauersensor für unseren Überwachungsmonitor Aerocheck sat816 an die Kasse geschickt und siehe da, heute wird er geliefert. Oh Wunder, diese Woche werden die Einwegsonsoren all und ich hätte deswegen wieder der Kasse erklären müssen, was passiert, wenn wir keine Hilfsmittel mehr haben.  

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