Pflegezirkus // Gestalte die Intensivpflege mit Lebenslimitierung und Behinderung - der Suche der Identität im Mann-Sein darin //

Tranquilizer vs. Strom

T

Tran­qui­li­zer mit Lang­zeit­wir­kung und Cola mit Scho­ko­la­de. Mit dem einem schläft das Kind, mit dem ande­ren ver­su­che ich die müden Bei­ne am Mor­gen zum Lau­fen zu bekom­men. Die Müdig­keit befiehlt den Schlaf, aber was soll ich damit am Mor­gen. Abends kann er mich beknien, der Schlaf, mir die Sin­ne schlie­ßen, aber was macht er: 

Ein Ohr horcht auch nachts, ob und wie es dem Kin­de geht, ob die Maschi­ne schellt und ob die Schwes­ter an die Schlaf­zim­mer­tür klopft. Ich bin immer unter Strom und wenn ich nicht beim Kin­de bin, im Stand­by. Viel­leicht liegt es ja am Elek­tro­smog um mir her­um. “Immer im Stand­by, immer?” schau­en mich for­schen­de Augen des Heil­be­ruf­lers an. “Nein, immer unter Strom.” ant­wor­te ich, “es sei denn, das Kind liegt in der Kli­nik, aber dann ist es die Sor­ge um ihr Leben, die einem das Essen verbietet.”

Ich freu mich über Deinen Kommentar

Pflegezirkus // Gestalte die Intensivpflege mit Lebenslimitierung und Behinderung - der Suche der Identität im Mann-Sein darin //

Über

Ein Blog, kleine "Skizzen" aus dem IntensivZimmer, der Führung in der Pflege, als pflegende Angehörige, dass DrumHerum, wie die Pflege "lebt", ihr gut tut, die Teilhabe wie in der Schule, was die Kranken-, die Sozialkassen ... Wir mitten drin mit der Linn, unserer IntensivLady ...

Suche

Archiv

Neueste Beiträge

Kategorien