Zwischentöne aus dem IntensivZimmer II.

Die Schnelligkeit, der Rhythmus. Schnelle Hände, flinke Finger, jeder Handgriff fixiert, ausgeführt, das Leben zu erhalten, ohne ein Zittern, im Rhythmus wird der Beatmungsbeutel gedrückt, die Lunge gefühlt, das Herz massiert. Verspannte Gesichter, konzentriert auf die Situation, das Leben zu erhalten, ein junges Leben, ein lang gelebtes. Augen schielen auf den Monitor, welcher seine Linie zeichnet, im Rhythmus das Herz, was seinen Gang wieder findet. Die Vene gestochen, der Stich umsäumt die Kanüle. Blut, eine wässrige Lösung verfängt sich in den Körper.

Doch keine Angst, im häuslichen IntensivZimmer geht es ruhiger zu, weniger Dramatik, weniger und doch der Rhythmus der Beatmungsmaschine, der Pulsschlag bestimmt auch hier ein Gefühl des Lebens, unterbrochen von der Absaugung. Ein Leben, was sich einfängt zwischen Normal und Intensivstation. Schnelligkeit, ein schnelles Treiben verwebt mit dem glatten Surren von Elektronic. Drum'n Bass, bestimmt die Höhen, die Tiefen, zeichnen nach ein Stück Sein mit ohne dem Sauren auf der Zunge.
Was zu unserm Soundtrack einfach gehört und immer wieder ein Hit wird im kleinen Intensivzimmer:

Bad Matter - Soul On Fire (via plainaudio.com)
Simon V Ghost Message (gefunden via starfrosch.ch)
Macc - Air Drumming (via plainaudio.com)

Tag: 
Zwischentöne
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Dirk Strecker

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.

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