Das Rot und der Alkohol

"Alkohol und rotes Gesicht" scheint wirklich für manchen ein Problem zu sein, zumindest muss ich dies annehmen, wenn jetzt täglich irgendwer mit der Suchanfrage hier im Blog landet. Klar, das rote Gesicht beim Alkoholkonsum kann zum Problem werden, sicherlich ist dies ähnlich wie beim Haschischkonsum: Keiner soll es merken, aber die roten, glasigen Augen verraten dich.

Doch was tun? Ja eigentlich würde ich sagen, wenn man einen Konflikt mit seinem Muss zum Alkohol hat, sollte man halt dazu stehen, so wie es vielleicht Charles Bukowski getan hat. Es erspart viele Probleme. Es kann natürlich auch Probleme erzeugen, wie mit dem Arbeitsplatz, dem Partner oder der StVO. Doch zurück zum roten Gesicht. Es liegt mit an der "Natur" des Alkohols, dass er nicht nur berauscht oder die Lust wie den Schmerz betäubt, nein, er wirkt auf den menschlichen Körper global, sprich: Er weitet die Blutgefäße. Drum das rote Gesicht. Nun, es ist klar, nicht jeder, der ein Glas Wein trinkt bekommt ein rotes Gesicht. Manche bleiben blass, bei den anderen wird es fleckig und der nächste wird rot.

Doch ist der Alkohol nicht immer die Ursache, zum Beispiel, wenn man mit den Bluthochdruck zu kämpfen hat, kann dies zum Krankheitsbild gehören (insbesondere wenn Alkohol die Medikamentenwirkung beeinträchtigt). Oder auch ein ständiger Alkoholkonsum bringt so manches im Körper aus dem Gleichgewicht, denn wie gesagt, Alkohol wirkt global und dies auch als Gift, somit auch auf die Durchblutungssituation.
Etwas anderes ist natürlich der Glühwein, draußen in der (warmen) Winterkälte. Ein rotes Gesicht scheint vorprogrammiert zu sein. Allein schon durch die Temperaturen bekommt man rote Wangen und dann der Glühwein dazu. Dabei spielt beim Glühwein nicht nur der Alkohol seine Rolle, die Durchblutung zu fördern, sondern auch mögliche Gewürze.

Also ich würde es im Winter gelassen sehen mit dem roten Gesicht und klar ist, es hat nichts mit Schüchternheit oder fehlenden Selbstvertrauen zu tun.

Tag: 
Alkohol
Sucht
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Frage des Tages



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Dirk Strecker

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.

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