Der morgendliche Kuss

Wie wachen Sie auf? Sicherlich ärgern Sie sich erstmal wieder über Ihren Wecker, drücken auf die heut allbeliebte Snoozetaste, damit er fünf Minuten später erneut klingeln darf oder aber Sie vermuten den Geruch von Kaffee in der Luft, strecken sich aus dem Bett hoch in den Stand und nach dem Sie dann vor der Kaffeemaschine stehen, wissen Sie, es war nur eine Illusion und werfen den benutzten Kaffeefilter von gestern in den Müll.

Das Intensivkind - nun das Kind hat keinen Wecker. Wenn es aus dem Schlaf kommen soll, dann flüstern wir ihr den morgendlichen Gruß ins Ohr oder sie wacht eben von allein auf, wie gestern, als aber dann das Gehirn beim Umschalten in die Wachphase meinte: “Huch, wir haben doch Epilepsie” und gab erstmal die Order, mindestens zwei Minuten zu krampfen, tonisch-klonisch, also Arme und Beine hoch in die Streckung, schütteln und wieder runter, hoch, runter. Und als diese Phase vorbei war, die Madame wieder normal schaute, konnte ich sie mit einem Kuss endlich begrüßen für den Tag.

Kategorie: 



var switchTo5x=true;stLight.options({publisher:''});
Teile diesen Beitrag

Dirk Strecker

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.