Gesundheitsuni Jena vs. Schwerstpflege

Die Gesund­heit­suni in Jena – ein Pro­gramm für Patien­ten und pfle­gende Ange­hörige, wie aber auch den Profi aus dem Fach „Gesund­heit“. Doch es ist ein­fach die Zeit, die mir fehlt, dass ich mich bei solchen Wis­senskurse für die (Selbst-)Pflege fit machen kann oder eben ein­fach um den eige­nen Hor­i­zont zu erweit­ern. Kön­nte ich meinen, doch ist es nicht die Zeit primär.

Möchte ich daran teil­nehmen, da schre­it es sofort: Stopp, wer betreut in der Zeit das Inten­sivkind? Kurse, wie auch die von anderen Anbi­etern, und der „Schw­er­stpflege­fall“ sind nur bed­ingt kom­pat­i­bel. Es fehlt also nicht an Zeit, es fehlen ein­fach die Per­so­n­en, welche die pfle­gende Betreu­ung abnehmen.

Aber vielle­icht find­en Sie ja die Zeit. Das jet­zige Pro­gramm.

Jet­zt kommt dann der oder die Leserin, die meinen, die Zahl der Kurse ist doch ger­ing. Ein­er wird  doch möglich sein. Ja, wenn die Finanzierung der Betreu­ung des Kindes für diese Zeit nicht ein­fach bud­getiert wäre. Dies ist sie aber auf ein ganzes Jahr. Seien es die 200 Euro zusät­zliche Betreu­ungsleis­tun­gen pro Monat oder die Ver­hin­derungspflege. Und all diese Beträge dienen aktuell dazu die Kinder­hos­piz-Aufen­thalte zu finanzieren. Da bleibt dann selb­st für die Ent­las­tung im All­t­ag nicht viel über. Also muss ich abwä­gen, was ist wichtiger. Ein Wis­senskurs oder die Sicher­heit in Krisen Hil­fe zu erhal­ten.

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Dirk Strecker

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.

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