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Mundschutz und Epilepsie

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Epi­lep­sie ist nicht nur für die betrof­fe­nen Men­schen ein schwie­ri­ges The­ma, son­dern auch für das Umfeld. Doch wie passt nun der Mund­schutz zur Epi­lep­sie? Eine Fra­ge, die ein wenig Asso­zia­ti­on bedarf. Mund­schutz, zum einen ein medi­zi­ni­sches Hilfs­mit­tel zum Schutz des Pati­en­ten vor Infek­tio­nen oder auch für das medi­zi­ni­sche Per­so­nal vor den Kei­men der Pati­en­ten. Zum Bei­spiel trägt der Zahn­arzt einen Mund­schutz, damit sich nicht die Flüs­sig­kei­ten aus dem Mund des Pati­en­ten direkt in sein Gesicht ver­fan­gen, wenn er mit Luft­druck einen Zahn trocknet.
Und wie passt dies zu einem Men­schen mit Epi­lep­sie? Nun, bei einem gro­ßen epi­lep­ti­schen Anfall kann die­sem auch Schaum vor den Mund tre­ten oder er spuckt dabei. Aber meist sind die Anfäl­le zu spon­tan, dass der an Epi­lep­sie erkrank­te stän­dig einen Mund­schutz tra­gen müss­te. Hin­zu wür­de ihn es auch nach außen sicher­lich dis­kri­mi­nie­ren. Doch an sich ist ein Mund­schutz sogar kon­tra­pro­duk­tiv, denn ein­mal könn­te er beim Anfall sich erbre­chen, und wenn es nicht aus dem Mund kann, könn­te er dar­an ersti­cken und zum ande­ren braucht der Epi­lep­ti­ker bei einem gro­ßen Anfall Schutz im Mund, näm­lich, dass er sich bei einem Anfall nicht auf die Zun­ge beißt. Also bräuch­te er einen Zun­gen­schutz. Dies war häu­fig ein Keil aus Hart­gum­mi, der bei einen Anfall ver­sucht wur­de zwi­schen die Zäh­ne zu ste­cken, damit das Gebiss sich nicht schlie­ßen konn­te. Ein sol­cher Keil gehör­te bei Men­schen mit Epi­lep­sie, wel­che gro­ße Anfäl­le ver­ur­sacht, in die Nähe. Doch nach heu­ti­ger Mei­nung der Ret­tungs­me­di­zin, ist die Sache mit dem Keil vor­bei. Die Ers­te Hil­fe­maß­nah­me ist heu­te die sta­bi­le Seitenlage.

Ob nun die Leu­te, wel­che Ers­te Hil­fe leis­ten bei einem Anfall, einen Mund­schutz brau­chen, sei dahin gestellt, aber wenn sie mei­nen ja, dann aber rich­tig, was heißt laut der Serie (soweit ich mich erin­ne­re): “Emer­gen­cy Room”: eine Schutz­bril­le gehört zum effek­ti­ven Schutz vor Anste­ckung min­des­tens dazu, denn wenn was ins Auge .…

Kate­go­rie: 
Fra­ge des Tages



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