Pflegezirkus // Gestalte die Intensivpflege mit Lebenslimitierung und Behinderung - der Suche der Identität im Mann-Sein darin //

Pflegeperson vs. Intensivkind

P
Krank sein und Pfle­ge­per­son eines Inten­siv­kin­des, nun die­se Ver­ein­bar­keit ist für mich immer noch eine span­nen­de Fra­ge. Wie soll das gehen? Aktu­ell füh­le ich mich gera­de nur etwas ange­schla­gen, aber wenn es mich ganz erwischt wie mei­nen Nach­barn, der mit Fie­ber im Bett liegt und nicht mehr in die Senk­rech­te kommt. Was kann man dann machen, damit das Kind auch wei­ter­hin ver­sorgt ist?

Punkt eins heißt: Ver­hin­de­rungs­pfle­ge. Klar, geht doch, aber irgend­wie fühlt man sich, na ja, soll das ein Witz sein? Die Ver­hin­de­rungs­pfle­ge beträgt 1432 Euro (wer auch immer sich sol­che Zah­len aus­denkt) und die soll dann das gan­ze Jahr über lang rei­chen, aber ein “Pfle­ge­jahr” hier­bei sind 28 Tage, also man darf die 1432 Euro nur in 28 Tagen aus­ge­ben. Hat man in 28 Tagen das Geld nicht auf­ge­braucht, ver­fällt der Rest. Dabei steht für mich noch die Fra­ge, heißt 28 Tage jetzt 2824 Stun­den oder 28 x ein Pfle­ge­ein­satz. Außer­dem, bei uns wird wohl der Betrag nicht mal für 5 Tage aus­rei­chen, wegen des übli­chen Stun­den­satz vom Kin­der­kran­ken­pfle­ge­dienst, Und den bräuch­ten wir dann, allein schon wegen dem Absau­gen, Kanü­len­ver­sor­gung etc., auch rund um die Uhr.

Punkt zwei wäre: Das Kind in die Kli­nik schaf­fen. Muss denn das sein? Auch hier­für, wenn es wegen Aus­fall der Pfle­ge­per­son ist, gibt es einen Satz für Kurz­zeit­pfle­ge auch von über 1400 Euro oder auch die Mög­lich­keit des voll­sta­tio­nä­ren Auf­ent­hal­tes, weil die Lebens­si­tua­ti­on zu hau­se nicht mehr führ­bar ist. Dabei stellt sich für mich die Fra­ge: Wird bei der Kurz­zeit­pfle­ge dann auch die Beatmungs­zeit und der Auf­ent­halt auf der Inten­siv­sta­ti­on mit ein­ge­rech­net, also die Behand­lungs­pfle­ge. Wenn ja, ich glaub, da reicht der Satz knapp einen Tag.

Punkt drei: Die Mut­ter des Kin­des muss die Pfle­ge über­neh­men. Raus aus der Arbeit mit unbe­zahl­ten Urlaub und rein in die Pfle­ge. Den Net­to-Ver­dienst­aus­fall könn­te man bei Kas­se gel­tend machen. Wie viel? Kein Plan

Am liebs­ten wäre mir ja, wenn man beim Aus­fall der Pfle­ge­per­son von einem Kanü­len­kind der Pfle­ge­dienst ein­fach auf­ge­stockt wer­den kann, da es ja größ­ten­teils Behand­lungs­pfle­ge ist und jemand rund um die Uhr Obacht geben muss auf die Madame. Klar, es gibt dann halt auch kei­ne Pfle­ge­geld mehr für uns, aber die Madame ist ver­sorgt. Doch das ist wohl eine Visi­on unter vielen.

Kate­go­rie: 



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Ein Blog, kleine "Skizzen" aus dem IntensivZimmer, der Führung in der Pflege, als pflegende Angehörige, dass DrumHerum, wie die Pflege "lebt", ihr gut tut, die Teilhabe wie in der Schule, was die Kranken-, die Sozialkassen ... Wir mitten drin mit der Linn, unserer IntensivLady ...

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