Häusliche Intensivpflege und wie radikale Akzeptanz deine Ohnmacht ist

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Du akzep­tierst dies gan­zes Elend. Ver­giss es! Du wirst radi­ka­le Akzep­tanz ver­wech­seln mit Ohn­macht. Du wirst hadern, auch wenn du es radi­kal akzep­tierst, in der Pfle­ge dei­nes Kin­des gefan­gen zu sein.

Okay, es ist star­ker Tabak, den ich dir in die Pfei­fe gestopft habe. Ekel. Hus­ten. Aber was ist dies lang­jäh­ri­ge Leben denn? Eine Last durch die ewig dau­ern­de Pfle­ge eines Kin­des mit einer schwe­ren Erkran­kung, mit Inten­siv­pfle­ge und lebens­be­droh­li­chen Krisen.

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Fünf Tipps für deine Gesundheit in der Pflege & Psychotherapie

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Du steckst als Vater, als Mut­ter oder als „erwach­se­nes Kind“ in der häus­li­chen Pfle­ge fest, Mona­te. Dein Blick ver­engt sich und lang­sam ver­stärkt es sich das Gefühl: Ich bin allein.

Nutz­los und abgehängt.

Du hast für die Pfle­ge dei­nen Job auf­ge­ge­ben und spürst jetzt, wie schnell du ver­ges­sen wirst. Dein Arbeits­um­feld, dei­ne spo­ra­di­schen, aber wich­ti­gen Kon­tak­ten. Es fehlt dir das Feed­back über dein Schaf­fen, über das, was du für ande­re geleis­tet hast. 

Wie kom­me ich darauf?

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Ohnmacht oder Chef in der häuslichen Intensivpflege

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Willst du als Kerl und Vater die häus­li­che Inten­siv­pfle­ge gut umset­zen, dann brauchst du Unter­neh­mer­geist. Den­ke wie ein Chef. War­um und was das mit “ich blei­be fit in der Pfle­ge” zu tun hat, eine klei­ne gedank­li­che Reise. 

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Zwölf Stunden Dienst belastet die Familien der außerklinischen Intensivpflege

Dienstplan der außerklinischen Intensivpflege neben Tastatur

In Nie­der­sach­sen wird akut die 60-Stun­den Woche in der Pfle­ge (Kli­nik) ein­ge­führt und damit zwölf Stun­den Diens­te. Kaum war die Nach­richt raus, alar­mier­te es auf Twit­ter und Insta­gram. Zu Recht, denn die Sor­ge ist klar: Es bringt vie­le Pfle­ge­fach­kräf­te noch mehr an die Belas­tungs­gren­ze und sorgt für ein Plus zum Abschied vom Pflegeberuf.

Außerklinische Intensivpflege hat 12 Stunden Dienste

Dabei ken­nen wir als Fami­lie mit über 15 Jah­re häus­li­cher Inten­siv­pfle­ge das The­ma zwölf Stun­den genau­so lang. Vie­le Pfle­ge­diens­te in die­sem Sek­tor pla­nen ihre Pfle­ge­kräf­te regu­lär in zwei Diens­te pro Tag ein.

Als Vor­teil ver­kauft sich die­se Dienst­pla­nung gut: Die Kran­ken­schwes­ter arbei­tet in weni­gen Tagen im Monat ihre Soll­stun­den ab und hat letzt­end­lich mehr freie Tage.

Das klingt nett, wenn nicht der Pfle­ge­not­stand wäre, eini­ge Pfle­ge­diens­te mehr Pati­en­ten­stun­den haben als Mit­ar­bei­ter­stun­den und Arbeits­aus­fall durch Krank­heit zum All­tag gehört.

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Holt die PflegeZeit aus der Depression?

Straße im Sonnenuntergang

Da hat es Peng gemacht, die Fal­le schnapp­te zu und schwups war ich in der Depres­si­on. Ich muss Dich, lie­be Leser­schaft, ent­täu­schen, so „ein­fach“ lief es nicht ab. Die Depres­si­on (oder das Burn-out) hat sich lang­sam ange­schli­chen, mich ver­än­dert, mich ver­dreht, wie ich auf die Welt schaue. Wenn ich auf die letz­ten Jah­re bli­cke, könn­te es vor drei oder vier Jah­re gestar­tet sein. 

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Pflegenotstand, Pflegefachkraft und Arbeitsbedingung

Pfle­ge­not­stand – ein The­ma für uns Eltern, wel­che auf Pfle­ge­fach­per­so­nal ange­wie­sen sind. Da ist egal ob es sich dabei um die Ver­sor­gung durch einen Kin­der­kran­ken­pfle­ge­dienst han­delt oder die spe­zia­li­sier­te Behand­lungs­pfle­ge über das Arbeit­ge­ber­mo­dell orga­ni­siert wird. Pfle­ge­fach­kräf­te zu fin­den ist schwer. Es kann einem sogar das Gefühl beglei­ten der Ohn­macht – es fin­det sich keiner.

Ein The­ma, wor­über auch im Kin­der­pfle­ge­netz­werk berich­tet wur­den, dies mit der Info, dass sich die Arbeits­be­din­gun­gen für ambu­lan­te Pfle­ge­kräf­te ver­schlech­tern wür­den. Ursa­che sei der Pfle­ge­not­stand, wenn ich es rich­tig verstand.

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Pflegende und das Krank

Man spürt es in der eige­nen Ver­sor­gung: Der Aus­fall von den Schwes­tern gehört zum Tages­ge­schäft und er ist nicht wenig oder anders gesagt, es ver­geht kein Monat, ohne irgend­ei­ne Bewegung … 

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12.5. – Internationaler Tag der Pflege

Die Angst etwas in der Pfle­ge falsch zu machen – pfle­gen­de Män­ner lei­den mehr dar­un­ter als die Frau­en, so berich­tet Finanz​nach​rich​ten​.de. Nach der Lek­tü­re wird einem  deut­lich, die häus­li­che Pfle­ge ist mit ihren Aus­wir­kun­gen nicht attrak­tiv. Es ist deut­lich, wenn die Pfle­ge zu einer per­ma­nen­ten Belas­tung wird, lei­det die Gesund­heit. Müss­te man da nicht sagen: Las­sen Sie die Fin­ger davon!

Ja und doch wie­der nein. Ein Nein, denn mit der Pfle­ge, sei es das kran­ke Kind oder die Mut­ter, gewin­nen Sie auch. Kein Lohn in Geld, aber dafür ein Blick auf die Din­ge, die unse­re Lebens­qua­li­tät bestim­men, was das ein­fa­che Sein aus­macht. Das ist doch nur Gere­de, den­ken Sie jetzt. Ich las­se es mal so ste­hen, aber schwie­rig wird die Pfle­ge eben dann, wenn die Erwar­tun­gen, Ver­ein­bar­keit von Beruf und Pfle­ge, nicht stim­men. Was soll man tun?

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Notstand im Krankenhaus bei Pflegebedürftigen

Man könn­te es auch anders beti­teln: Für Pfle­ge­be­dürf­ti­ge ist im Kran­ken­haus kein Platz. Nicht aus räum­li­chen Grün­den, son­dern ganz schlicht: Es fehlt das Pfle­ge­per­so­nal für eine adäqua­te Betreu­ung für die­se Pati­en­ten­grup­pe und sie kön­nen in der Regel auch kei­ne Pfle­ge­kräf­te mit in die Kli­nik neh­men. Dies dür­fen nur die­se, wel­che selbst als Arbeit­ge­ber eine Pfle­ge­kraft beschäf­ti­gen, ein klei­ner Teil der pfle­ge­be­dürf­ti­gen Menschen.

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Behinderte Kind: Die Pflege – Die Crux mit der Arbeitzeit

Fazit ist doch, so ist es mir noch in Erin­ne­rung, zufrie­den und gesund bleibt der Arbeit­neh­mer, wenn er sei­nen Arbeits­ab­lauf, sei­ne Zeit beim Job selbst gestal­ten kann, also über Pla­nungs­si­cher­heit ver­fügt, auch über die Arbeits­zei­ten hin­aus und sei­ne Auf­ga­ben sich selbst ein­tei­len kann, wann er wel­che erledigt.

Und so ließt man wie­der die Bestä­ti­gung, zu lange Arbeits­zei­ten machen krank. Nicht nur ist mir noch in Erin­ne­rung, es sol­le auch die Pro­duk­ti­vi­tät sen­ken, stän­dig über das Limit zu arbei­ten. Und wie, so stellt man sich gleich die Fra­ge, ist es in der Pfle­ge von schwerst­pfle­ge­be­dürf­ti­gen Ange­hö­ri­gen zu Hau­se? Da gibt es kei­ne begrenz­te Arbeits­zeit und auch nicht unbe­dingt eine Pla­nungs­si­cher­heit. Nun gut, ein Stück All­tags­pla­nung muss man als Pfle­ge­per­son auf­bau­en, also eine Struk­tur in den Tag brin­gen. Um sie­ben ist die Mor­gen­wä­sche, um acht das Früh­stück, um elf Win­del­wech­sel und so wei­ter. Zwi­schen­drin wird mehr­fach gela­gert, der Trans­fer vom Bett in Stuhl und zurück. Dane­ben sorgt der Haus­halt auch noch für genug „Zutun“, ob es nun die Wäsche ist oder das Bad müss­te wie­der mal geputzt wer­den. Eine Pau­se, die hat man viel­leicht zur Mit­tags­ru­he oder auch nicht.

Und dann kommt noch die Nacht mit ihren Zei­ten: Win­del­wech­sel, Lagern von links in die Mit­te, von der Mit­te auf die rech­te Sei­te. Alle drei Stun­den oder sogar zwei, je nach­dem. Eine 40-Stun­den-Woche ist ein Traum und das „Gehalt“, das Pfle­ge­geld, wenn es klappt mit der Pfle­ge­stu­fe, dann kön­nen es gute 600 Euro im Monat ausmachen.

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Das Pflegebett – Mein Arbeitsplatz: Heben und Tragen

Irgend­wann stellt sich die Fra­ge, ab wann es mit dem Heben und Tra­gen eines “Lie­ge­kin­des” vor­bei ist bei einem selbst. Je grö­ßer und je schwe­rer das Kind wird, so wird die­se Fra­ge immer aku­ter, aber meist stellt sie sich schon, wenn das Kind in ein schul­fä­hi­ges Alter kommt. Man braucht dazu nur auf das Rumo­ren eini­ger Fah­rer vom Fahr­dienst hören: Ab der Schu­le ist Roll­stuhl­pflicht. Na so eng wird es nicht gese­hen, denn so ist die­ses “Urteil” auch von den Kos­ten­trä­gern und des­sen “Gut­ach­tern” abhän­gig und die Leu­te vom Fahr­dienst, die haben sich bei so man­cher Fir­ma zu fügen, sonst, ja sonst heißt schnell: Wir haben ein paar Mil­lio­nen Arbeits­lo­se, so hört man. 

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Pflegebett: Krank durch den Arbeitsplatz

Es ist schon inter­es­sant, wel­che Kos­ten ent­ste­hen durch die phy­si­schen Belas­tun­gen am Arbeits­platz. Inter­es­sant, nun wie steht es mit der Belas­tung am Pfle­ge­bett. Schließ­lich ist dies mein Arbeits­platz.  Pro­ble­me durch schwe­re kör­per­li­che Arbeit, ja das ist so eine Sache. Das Kind liegt an der Gren­ze mit ihrem Gewicht, bei der man sagt, ein- oder zwei­mal heben am Tag ist noch okay. Doch bloß nicht falsch oder zu schnell heben, und dies ist unver­meid­lich, denn dann spürt man es noch die nächs­ten Tage oder sogar Wochen. Wird das Kind ein oder zwei Kilo schwe­rer, so weiß man jetzt schon, der Besuch beim Arzt könn­te unver­meid­lich wer­den, womit dem Gesund­heits­we­sen also Kos­ten ent­ste­hen. Und wie steht es mit gesund­heit­li­chen Pro­ble­men durch die Arbeit mit gefähr­li­chen Stof­fen in der Pfle­ge. Was gefähr­li­che Stof­fe sind in der Pfle­ge ist so eine Defi­ni­ti­ons­fra­ge, zumin­dest set­zen wir für die Des­in­fek­ti­on kein Form­alde­hyd zu Hau­se ein, aber die Hän­de­des­in­fek­ti­on kann für Pro­ble­me sor­gen wie auch die Latex­hand­schu­he. Als geht es um Latex und Alko­ho­le. Gefähr­li­chen Stof­fe sind dies bekannt­lich nicht, doch kön­nen sich durch die Hand­schu­he All­er­gien ent­wi­ckeln und durch die Hän­de­des­in­fek­ti­on Haut­ir­ri­ta­tio­nen. Etwas, wenn es die Schwes­ter oder dem Pfle­ger trifft, mit einer Krank­schrei­bung ver­bun­den sein kann, bis die Haut sich halb­wegs erholt hat. Also ist dies eine gesund­heit­li­che Belas­tung und mei­ner Erfah­rung auch nicht unbe­dingt selten. 

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