Arbeitsbelastung

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Fünf Tipps für deine Gesundheit in der Pflege & Psychotherapie

Du steckst als Vater, als Mutter oder als „erwachsenes Kind“ in der häuslichen Pflege fest, Monate. Dein Blick verengt sich und langsam verstärkt es sich das Gefühl: Ich bin allein.

Nutzlos und abgehängt.

Du hast für die Pflege deinen Job aufgegeben und spürst jetzt, wie schnell du vergessen wirst. Dein Arbeitsumfeld, deine sporadischen, aber wichtigen Kontakten. Es fehlt dir das Feedback über dein Schaffen, über das, was du für andere geleistet hast.

Wie komme ich darauf?

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Dienstplan der außerklinischen Intensivpflege neben Tastatur

Zwölf Stunden Dienst belastet die Familien der außerklinischen Intensivpflege

In Niedersachsen wird akut die 60-Stunden Woche in der Pflege (Klinik) eingeführt und damit zwölf Stunden Dienste. Kaum war die Nachricht raus, alarmierte es auf Twitter und Instagram. Zu Recht, denn die Sorge ist klar: Es bringt viele Pflegefachkräfte noch mehr an die Belastungsgrenze und sorgt für ein Plus zum Abschied vom Pflegeberuf.

Außerklinische Intensivpflege hat 12 Stunden Dienste

Dabei kennen wir als Familie mit über 15 Jahre häuslicher Intensivpflege das Thema zwölf Stunden genauso lang. Viele Pflegedienste in diesem Sektor planen ihre Pflegekräfte regulär in zwei Dienste pro Tag ein.

Als Vorteil verkauft sich diese Dienstplanung gut: Die Krankenschwester arbeitet in wenigen Tagen im Monat ihre Sollstunden ab und hat letztendlich mehr freie Tage.

Das klingt nett, wenn nicht der Pflegenotstand wäre, einige Pflegedienste mehr Patientenstunden haben als Mitarbeiterstunden und Arbeitsausfall durch Krankheit zum Alltag gehört.

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Straße im Sonnenuntergang

Holt die PflegeZeit aus der Depression?

Da hat es Peng gemacht, die Falle schnappte zu und schwups war ich in der Depression. Ich muss Dich, liebe Leserschaft, enttäuschen, so „einfach“ lief es nicht ab. Die Depression (oder das Burn-out) hat sich langsam angeschlichen, mich verändert, mich verdreht, wie ich auf die Welt schaue. Wenn ich auf die letzten Jahre blicke, könnte es vor drei oder vier Jahre gestartet sein. 

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Pflegenotstand, Pflegefachkraft und Arbeitsbedingung

Pflegenotstand – ein Thema für uns Eltern, welche auf Pflegefachpersonal angewiesen sind. Da ist egal ob es sich dabei um die Versorgung durch einen Kinderkrankenpflegedienst handelt oder die spezialisierte Behandlungspflege über das Arbeitgebermodell organisiert wird. Pflegefachkräfte zu finden ist schwer. Es kann einem sogar das Gefühl begleiten der Ohnmacht – es findet sich keiner.

Ein Thema, worüber auch im Kinderpflegenetzwerk berichtet wurden, dies mit der Info, dass sich die Arbeitsbedingungen für ambulante Pflegekräfte verschlechtern würden. Ursache sei der Pflegenotstand, wenn ich es richtig verstand.

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12.5. – Internationaler Tag der Pflege

Die Angst etwas in der Pflege falsch zu machen – pflegende Männer leiden mehr darunter als die Frauen, so berichtet Finanznachrichten.de. Nach der Lektüre wird einem  deutlich, die häusliche Pflege ist mit ihren Auswirkungen nicht attraktiv. Es ist deutlich, wenn die Pflege zu einer permanenten Belastung wird, leidet die Gesundheit. Müsste man da nicht sagen: Lassen Sie die Finger davon!

Ja und doch wieder nein. Ein Nein, denn mit der Pflege, sei es das kranke Kind oder die Mutter, gewinnen Sie auch. Kein Lohn in Geld, aber dafür ein Blick auf die Dinge, die unsere Lebensqualität bestimmen, was das einfache Sein ausmacht. Das ist doch nur Gerede, denken Sie jetzt. Ich lasse es mal so stehen, aber schwierig wird die Pflege eben dann, wenn die Erwartungen, Vereinbarkeit von Beruf und Pflege, nicht stimmen. Was soll man tun?

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Notstand im Krankenhaus bei Pflegebedürftigen

Man könnte es auch anders betiteln: Für Pflegebedürftige ist im Krankenhaus kein Platz. Nicht aus räumlichen Gründen, sondern ganz schlicht: Es fehlt das Pflegepersonal für eine adäquate Betreuung für diese Patientengruppe und sie können in der Regel auch keine Pflegekräfte mit in die Klinik nehmen. Dies dürfen nur diese, welche selbst als Arbeitgeber eine Pflegekraft beschäftigen, ein kleiner Teil der pflegebedürftigen Menschen.

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Behinderte Kind: Die Pflege – Die Crux mit der Arbeitzeit

Fazit ist doch, so ist es mir noch in Erinnerung, zufrieden und gesund bleibt der Arbeitnehmer, wenn er seinen Arbeitsablauf, seine Zeit beim Job selbst gestalten kann, also über Planungssicherheit verfügt, auch über die Arbeitszeiten hinaus und seine Aufgaben sich selbst einteilen kann, wann er welche erledigt.

Und so ließt man wieder die Bestätigung, zu lange Arbeitszeiten machen krank. Nicht nur ist mir noch in Erinnerung, es solle auch die Produktivität senken, ständig über das Limit zu arbeiten. Und wie, so stellt man sich gleich die Frage, ist es in der Pflege von schwerstpflegebedürftigen Angehörigen zu Hause? Da gibt es keine begrenzte Arbeitszeit und auch nicht unbedingt eine Planungssicherheit. Nun gut, ein Stück Alltagsplanung muss man als Pflegeperson aufbauen, also eine Struktur in den Tag bringen. Um sieben ist die Morgenwäsche, um acht das Frühstück, um elf Windelwechsel und so weiter. Zwischendrin wird mehrfach gelagert, der Transfer vom Bett in Stuhl und zurück. Daneben sorgt der Haushalt auch noch für genug „Zutun“, ob es nun die Wäsche ist oder das Bad müsste wieder mal geputzt werden. Eine Pause, die hat man vielleicht zur Mittagsruhe oder auch nicht.

Und dann kommt noch die Nacht mit ihren Zeiten: Windelwechsel, Lagern von links in die Mitte, von der Mitte auf die rechte Seite. Alle drei Stunden oder sogar zwei, je nachdem. Eine 40-Stunden-Woche ist ein Traum und das „Gehalt“, das Pflegegeld, wenn es klappt mit der Pflegestufe, dann können es gute 600 Euro im Monat ausmachen.

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Das Pflegebett – Mein Arbeitsplatz: Heben und Tragen

Irgendwann stellt sich die Frage, ab wann es mit dem Heben und Tragen eines „Liegekindes“ vorbei ist bei einem selbst. Je größer und je schwerer das Kind wird, so wird diese Frage immer akuter, aber meist stellt sie sich schon, wenn das Kind in ein schulfähiges Alter kommt. Man braucht dazu nur auf das Rumoren einiger Fahrer vom Fahrdienst hören: Ab der Schule ist Rollstuhlpflicht. Na so eng wird es nicht gesehen, denn so ist dieses „Urteil“ auch von den Kostenträgern und dessen „Gutachtern“ abhängig und die Leute vom Fahrdienst, die haben sich bei so mancher Firma zu fügen, sonst, ja sonst heißt schnell: Wir haben ein paar Millionen Arbeitslose, so hört man.

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Pflegebett: Krank durch den Arbeitsplatz

Es ist schon interessant, welche Kosten entstehen durch die physischen Belastungen am Arbeitsplatz. Interessant, nun wie steht es mit der Belastung am Pflegebett. Schließlich ist dies mein Arbeitsplatz.  Probleme durch schwere körperliche Arbeit, ja das ist so eine Sache. Das Kind liegt an der Grenze mit ihrem Gewicht, bei der man sagt, ein- oder zweimal heben am Tag ist noch okay. Doch bloß nicht falsch oder zu schnell heben, und dies ist unvermeidlich, denn dann spürt man es noch die nächsten Tage oder sogar Wochen. Wird das Kind ein oder zwei Kilo schwerer, so weiß man jetzt schon, der Besuch beim Arzt könnte unvermeidlich werden, womit dem Gesundheitswesen also Kosten entstehen. Und wie steht es mit gesundheitlichen Problemen durch die Arbeit mit gefährlichen Stoffen in der Pflege. Was gefährliche Stoffe sind in der Pflege ist so eine Definitionsfrage, zumindest setzen wir für die Desinfektion kein Formaldehyd zu Hause ein, aber die Händedesinfektion kann für Probleme sorgen wie auch die Latexhandschuhe. Als geht es um Latex und Alkohole. Gefährlichen Stoffe sind dies bekanntlich nicht, doch können sich durch die Handschuhe Allergien entwickeln und durch die Händedesinfektion Hautirritationen. Etwas, wenn es die Schwester oder dem Pfleger trifft, mit einer Krankschreibung verbunden sein kann, bis die Haut sich halbwegs erholt hat. Also ist dies eine gesundheitliche Belastung und meiner Erfahrung auch nicht unbedingt selten.  

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