Artikel

Holt die PflegeZeit aus der Depression?

Straße im Sonnenuntergang

Da hat es Peng gemacht, die Falle schnappte zu und schwups war ich in der Depres­sion. Ich muss Dich, liebe Leser­schaft, ent­täuschen, so „ein­fach“ lief es nicht ab. Die Depres­sion (oder das Burn-out) hat sich langsam angeschlichen, mich verän­dert, mich ver­dreht, wie ich auf die Welt schaue. Wenn ich auf die let­zten Jahre blicke, kön­nte es vor drei oder vier Jahre ges­tartet sein. 

Weit­er­lesen
Artikel

Pflegenotstand, Pflegefachkraft und Arbeitsbedingung

Pflegenot­stand – ein The­ma für uns Eltern, welche auf Pflege­fach­per­son­al angewiesen sind. Da ist egal ob es sich dabei um die Ver­sorgung durch einen Kinderkrankenpflege­di­enst han­delt oder die spezial­isierte Behand­lungspflege über das Arbeit­ge­ber­mod­ell organ­isiert wird. Pflege­fachkräfte zu find­en ist schw­er. Es kann einem sog­ar das Gefühl begleit­en der Ohn­macht – es find­et sich kein­er.

Ein The­ma, worüber auch im Kinderpfle­genet­zw­erk berichtet wur­den, dies mit der Info, dass sich die Arbeits­be­din­gun­gen für ambu­lante Pflegekräfte ver­schlechtern wür­den. Ursache sei der Pflegenot­stand, wenn ich es richtig ver­stand.

Weit­er­lesen

Artikel

Pflegende und das Krank

Man spürt es in der eige­nen Ver­sorgung: Der Aus­fall von den Schwest­ern gehört zum Tages­geschäft und er ist nicht wenig oder anders gesagt, es verge­ht kein Monat, ohne irgen­deine Bewe­gung im Dien­st­plan wegen krank mit und ohne Aus­fall

Die Nachricht „Pfle­gende häu­figer krank als Durch­schnittsar­beit­nehmer“(1) geht schlägt bei mir gle­ich in die Rich­tung Pflegenot­stand, ob nun region­al oder von den Pflegeein­rich­tun­gen selb­st erzeugt. Eine Spiel in einen Kreis­lauf ohne Ausweg, das über­lastetes Per­son­al wird krank. Der Kranken­stand erhöht die weit­ere Arbeits­be­las­tung der gesun­den Pfle­gen­den, was bei denen im Krank auch enden kann, wohl besten­falls, wenn die anderen wieder gesund sind.

Aber wer misst eigentlich das Krank der pfle­gen­den Ange­höri­gen. Denn die haben in der Regel nicht die Chance zum Arzt zu ren­nen und sich mal krank schreiben zu lassen. Oder?

(1) Link defekt: www.bibliomed.de/cps/rde/xchg/bibliomed/hs.xsl/90_19178.htm

Artikel

12.5. – Internationaler Tag der Pflege

Die Angst etwas in der Pflege falsch zu machen – pfle­gende Män­ner lei­den mehr darunter als die Frauen, so berichtet Finanznachrichten.de. Nach der Lek­türe wird einem  deut­lich, die häus­liche Pflege ist mit ihren Auswirkun­gen nicht attrak­tiv. Es ist deut­lich, wenn die Pflege zu ein­er per­ma­nen­ten Belas­tung wird, lei­det die Gesund­heit. Müsste man da nicht sagen: Lassen Sie die Fin­ger davon!

Ja und doch wieder nein. Ein Nein, denn mit der Pflege, sei es das kranke Kind oder die Mut­ter, gewin­nen Sie auch. Kein Lohn in Geld, aber dafür ein Blick auf die Dinge, die unsere Leben­squal­ität bes­tim­men, was das ein­fache Sein aus­macht. Das ist doch nur Gerede, denken Sie jet­zt. Ich lasse es mal so ste­hen, aber schwierig wird die Pflege eben dann, wenn die Erwartun­gen, Vere­in­barkeit von Beruf und Pflege, nicht stim­men. Was soll man tun? Weit­er­lesen

Artikel

Notstand im Krankenhaus bei Pflegebedürftigen

Man kön­nte es auch anders betiteln: Für Pflegebedürftige ist im Kranken­haus kein Platz. Nicht aus räum­lichen Grün­den, son­dern ganz schlicht: Es fehlt das Pflegeper­son­al für eine adäquate Betreu­ung für diese Patien­ten­gruppe und sie kön­nen in der Regel auch keine Pflegekräfte mit in die Klinik nehmen. Dies dür­fen nur diese, welche selb­st als Arbeit­ge­ber eine Pflegekraft beschäfti­gen, ein klein­er Teil der pflegebedürfti­gen Men­schen. Weit­er­lesen

Artikel

Behinderte Kind: Die Pflege – Die Crux mit der Arbeitzeit

Faz­it ist doch, so ist es mir noch in Erin­nerung, zufrieden und gesund bleibt der Arbeit­nehmer, wenn er seinen Arbeitsablauf, seine Zeit beim Job selb­st gestal­ten kann, also über Pla­nungssicher­heit ver­fügt, auch über die Arbeit­szeit­en hin­aus und seine Auf­gaben sich selb­st ein­teilen kann, wann er welche erledigt.

Und so ließt man wieder die Bestä­ti­gung, zu lange Arbeit­szeit­en machen krank. Nicht nur ist mir noch in Erin­nerung, es solle auch die Pro­duk­tiv­ität senken, ständig über das Lim­it zu arbeit­en. Und wie, so stellt man sich gle­ich die Frage, ist es in der Pflege von schw­er­stpflegebedürfti­gen Ange­höri­gen zu Hause? Da gibt es keine begren­zte Arbeit­szeit und auch nicht unbe­d­ingt eine Pla­nungssicher­heit. Nun gut, ein Stück All­t­ags­pla­nung muss man als Pflegeper­son auf­bauen, also eine Struk­tur in den Tag brin­gen. Um sieben ist die Mor­gen­wäsche, um acht das Früh­stück, um elf Windel­wech­sel und so weit­er. Zwis­chen­drin wird mehrfach gelagert, der Trans­fer vom Bett in Stuhl und zurück. Daneben sorgt der Haushalt auch noch für genug „Zutun“, ob es nun die Wäsche ist oder das Bad müsste wieder mal geputzt wer­den. Eine Pause, die hat man vielle­icht zur Mit­tagsruhe oder auch nicht.

Und dann kommt noch die Nacht mit ihren Zeit­en: Windel­wech­sel, Lagern von links in die Mitte, von der Mitte auf die rechte Seite. Alle drei Stun­den oder sog­ar zwei, je nach­dem. Eine 40-Stun­den-Woche ist ein Traum und das „Gehalt“, das Pflegegeld, wenn es klappt mit der Pflegestufe, dann kön­nen es gute 600 Euro im Monat aus­machen.

Weit­er­lesen

Artikel

Das Pflegebett – Mein Arbeitsplatz: Heben und Tragen

Irgend­wann stellt sich die Frage, ab wann es mit dem Heben und Tra­gen eines “Liegekindes” vor­bei ist bei einem selb­st. Je größer und je schw­er­er das Kind wird, so wird diese Frage immer akuter, aber meist stellt sie sich schon, wenn das Kind in ein schulfähiges Alter kommt. Man braucht dazu nur auf das Rumoren einiger Fahrer vom Fahr­di­enst hören: Ab der Schule ist Roll­stuhlpflicht. Na so eng wird es nicht gese­hen, denn so ist dieses “Urteil” auch von den Kos­ten­trägern und dessen “Gutachtern” abhängig und die Leute vom Fahr­di­enst, die haben sich bei so manch­er Fir­ma zu fügen, son­st, ja son­st heißt schnell: Wir haben ein paar Mil­lio­nen Arbeit­slose, so hört man.

Weit­er­lesen

Artikel

Pflegebett: Krank durch den Arbeitsplatz

Es ist schon inter­es­sant, welche Kosten entste­hen durch die physis­chen Belas­tun­gen am Arbeit­splatz. Inter­es­sant, nun wie ste­ht es mit der Belas­tung am Pflege­bett. Schließlich ist dies mein Arbeit­splatz.  Prob­leme durch schwere kör­per­liche Arbeit, ja das ist so eine Sache. Das Kind liegt an der Gren­ze mit ihrem Gewicht, bei der man sagt, ein- oder zweimal heben am Tag ist noch okay. Doch bloß nicht falsch oder zu schnell heben, und dies ist unver­mei­dlich, denn dann spürt man es noch die näch­sten Tage oder sog­ar Wochen. Wird das Kind ein oder zwei Kilo schw­er­er, so weiß man jet­zt schon, der Besuch beim Arzt kön­nte unver­mei­dlich wer­den, wom­it dem Gesund­heitswe­sen also Kosten entste­hen. Und wie ste­ht es mit gesund­heitlichen Prob­le­men durch die Arbeit mit gefährlichen Stof­fen in der Pflege. Was gefährliche Stoffe sind in der Pflege ist so eine Def­i­n­i­tions­frage, zumin­d­est set­zen wir für die Desin­fek­tion kein Formalde­hyd zu Hause ein, aber die Händ­edesin­fek­tion kann für Prob­leme sor­gen wie auch die Latex­hand­schuhe. Als geht es um Latex und Alko­hole. Gefährlichen Stoffe sind dies bekan­ntlich nicht, doch kön­nen sich durch die Hand­schuhe Allergien entwick­eln und durch die Händ­edesin­fek­tion Hau­tir­ri­ta­tio­nen. Etwas, wenn es die Schwest­er oder dem Pfleger trifft, mit ein­er Krankschrei­bung ver­bun­den sein kann, bis die Haut sich halb­wegs erholt hat. Also ist dies eine gesund­heitliche Belas­tung und mein­er Erfahrung auch nicht unbe­d­ingt sel­ten.  

Weit­er­lesen