Behandlungspflege

Intesivkind zu Hause: Lernen Sie die Pflege!

Tracheotomie im PuppenwagenSie wollen mit Ihrem schwer kranken Intensivkind nach Hause oder Sie sind mit einem Pflegedienst Zuhause: Lernen Sie die Pflege, die komplette von Ihrem Intensivkind. Sei es das Windeln wechseln, sondieren von Nahrung, Füttern und die gesamte Behandlungspflege wie das Absaugen über die Trachealkanüle, das Absaugen über den Mund oder über die Nase, sei es die Bedienung eines zentralen Venenkatheters, das Anstöpseln der Infusionslösung oder der parenteralen Ernährung, der Verbandswechsel vom Port, die Beatmungspflege.

Jetzt höre ich einen Aufschrei vieler besorgter Eltern oder Angehörigen. Die Behandlungspflege, das geht nicht, an die Trachealkanüle traue ich mich nicht ran, an den zentralen Venenzugang, da höre ich nur die Arztstimme. Oh nein, wenn da was schief geht, ich könnte es mir nie verzeihen. Ich höre Ihre Bedenken, ich kenne ich Bedenken, Ihre eventuelle Angst. Ich kenne Ihre hohe Achtung vor dieser medizinischen Intensivtherapie und sie ist wichtig. Ich achte dies, aber lassen Sie mich dazu eine Frage stellen: Wollen Sie für Ihr Kind die beste Pflege, eine Pflege mit hoher Qualität zu Hause?

Lies Mehr!

Tracheostoma und Intensivkind: Wer darf absaugen

Es würde vieles vereinfachen, wenn einfach ein „jeder“ beim Intensivkind absaugen könnte oder dürfte. Doch es ist nicht. Absaugen darf

  • die Ärztin / der Arzt
  • die Gesundheits- und Kinder-/Krankenpflegerin (nach Delegation vom Arzt)
  • wir selbst als Sorgeberechtigte
  • Altenpflegekräfte, wenn sie über eine Zusatzqualifikation verfügen (mit Delegation vom Arzt)
  • die / der TracheostomaträgerIn selbst, wenn sie / er dazu in der Lage ist
  • geschulte Logopädinnen / Ergo- und PhysiotherapeutInnen (nach Delegation vom Arzt?) -> siehe bei L.O.G.O.P.A.E.D.I.S.C.H

Lies Mehr!

Pflegende Angehöriger nur Kümmerer oder mehr als das

Ich bin eine eingetragene Pflegeperson und bei „good-care.de“ wurde mein Rolle erweitert oder eingeschränkt. Je nach dem, welche Blickwinkel ich einnehmen will: Ich sei ein Kümmerer. Als Laienpflegekraft pflege ich nicht, sondern kümmere mich, denn als Laie in der Pflege würde ich nicht das unter Pflege verstehen, was die professionellen Pflegefachkräfte als Pflege ansehen.

Lies Mehr!

Krankenkasse vs. Häusliche Kinderkrankenpflege: Wenn es um die Stunden geht

Wiederholt erlebe oder höre ich von dem „Kampf“ vieler Familien mit ihrer Krankenkasse um die Genehmigung der ärztlich verordneten Pflegestunden oder den gewünschten Kinderkrankenpflegedienst. Wenn die Krankenkasse wirklich Kosten sparen will, so meine Vermutung, wäre ein „gemeinsamer“ Weg sinnvoll.

Die Häusliche Kinderkrankenpflege wie auch die außerklinische häusliche Intensiv-Krankenpflege wird gerne als kostenintensiv bewertet. Dies mag sein, wenn man es als einzelnen Posten in der Krankenkasse betrachtet. Diese Leistung wird pro Pflegestunde abgerechnet und dazu könnte noch die Anfahrt berechnet werden. Oder anders, es bedarf mehrere einzelne gesunde Versicherte im Monat, um die Pflege eines Intensivpatienten im gleichen Zeitraum zu finanzieren. Krankenversicherungen sind Wirtschaftsunternehmen, die Einnahmen sollten höher sein als die Ausgaben oder wieder anders, das Produkt „Krankenversicherung“ sollte mit einem guten Gewinn verkauft werden. Schließlich möchte die Versicherung von ihren Produkten „leben können“.

Lies Mehr!

Lungenentzündung@home

Zuerst war es der Start mit der Sauerstoffgabe in der Nacht – die Ursache ist nun klar: Das Intensivkind hat eine Lungenentzündung und so wie diese sich zeigt, gehört sie wohl in die Klinik oder sie steht kurz davor.

Warum? Die Beatmung ist schwieriger geworden, was bedeutet, die Sauerstoffsättigung im Blut ist unzureichend trotz der Sauerstoffgabe. Doch sorgte eine größere Trachealkanüle für Abhilfe wie auch ein strenges Inhalationsschema und ein Antibiotikum.

Lies Mehr!

Kinderkrankenpflege: Müssen Eltern Behandlungspflege durchführen

Auf der Webseite von carekonzept wird die Frage beantwortet: Wann müssen Angehörige die Behandlungspflege durchführen. Die Antwort sei einfach: Angehörige müssen dies nicht, da man sie nicht zwingen könne. Hört sich doch positiv an, aber so einfach ist es in der häuslichen Kinderkrankenpflege nicht, so erzählt es mir meine Erfahrung.

Denn der erste Frage für die ambulante Kinderkintensivkrankenpflege ist, wird denn die ärztliche Verordnung von der Krankenkasse in ihrem Umfang anerkannt. Wie Umfang?

Lies Mehr!

(K)ein Weihnachtsgruß der BKK

Wenn am 24.12. Post von der Krankenkasse BKK für Heilberufe kommt, so ist man schon an sich misstrauisch und als dann der Brief geöffnet war, war der Ärger perfekt. Der Brief gibt die Auskunft, dass das Pflegegeld vom Intensivkind jetzt mit der Behandlungspflege verrechnet wird. Zumindest sind die Formulierungen so gestaltet, dass wir dies so schlussfolgern müssen.

Behandlungspflege und Pflegegeld? Ja, dies sind in unserem Gesundheitswesen zwei verschiedene Dinge. Die Behandlungspflege in der häuslichen Krankenpflege ist eine Leistung, die ist nur gibt, wenn eine ärztliche Behandlung gesichert oder durchgeführt werden soll über einen Pflegedienst. Das Pflegegeld gibt es für die Grundpflege, also der Pflege wie das Waschen, das Wickeln oder das Füttern.

Lies Mehr!

Krankenkasse: Kommunikation und Wartezeit

Über den Leistungsspiegel einer Krankenkasse wird der eine zufrieden sein, der andere hat so seine Sorgen. Uns treibt eher hier die Sorge umher, ob denn die Kommunikation hin zur Kasse mit Brief & Co. so wirklich funktioniert.

Denn so warten wir immer noch auf ein Antwortschreiben zum Widerspruch für den letzten Kinderhospizaufenthalt in diesem Sommer. Denn das Thema „Die Ablehnung der Hospizpflege“ hat sich immer noch nicht im Guten für uns gelöst. Trotz der neuen bundesweiten Rahmenvereinbarung über Hospizpflege wird diese immer noch nicht genehmigt.

Lies Mehr!

Intensivkind & Pflegedienst: Der Start I.

Gut zwei Wochen sind rum und sie hatten es schon gar nicht mehr geglaubt, dass von der Krankenkasse irgendeine Post kommt, ohne nach zu fragen. Doch Ihre Stunden an Pflegedienst, ob pro Tag, pro Woche oder eben Monat, sind genehmigt. Sie müssen jetzt nicht mehr in die Klinik wegen der Infusion und Sie können  nachts wieder schlafen, da Ihr beatmeter Bub endlich eine sichere Überwachung hat, die schnell eingreift, wenn die Beatmung spinnt oder er abgesaugt werden muss.

Lies Mehr!

Intensivkind & Pflegedienst: Die Verordnung

Sie haben gedacht, sie kämen drum herum. Bloß keinen Pflegedienst zu Hause, aber was macht man, wenn die Schwester nun eines Morgens doch klingelt, oder eben abends, sich platziert direkt neben Ihrem Schlafzimmer in Ihrer Dreiraumwohnung. Sie hoffen nur, ihr Blick ist gerichtet auf den Monitor, wenn Sie nachts mal schnell auf die Toilette müssen, da die Blasse drückt und Sie schon Angst haben, sie platzt gleich. Bloß keine falsche Scham, würde vielleicht Ihr netter Nachbar antworten. Es ist Ihr Liebling wegen seiner guten Ratschläge. Der hat jahrelang in irgendwelchen Wohngemeinschaften gelebt und jetzt, was ist mit ihm jetzt? Sie brauchen keine Antworten. Sie trauen sich nicht an der Bastion Schwester vorbei. Sie können auch die Zeit abwarten, wenn der Monitor piept oder die Schwester die Parameter der Beatmung überprüft. Dann schnell zur Toilette geschlichen …

Lies Mehr!

Bleiben wir im Kontakt!

Abonniere unseren Newsletter
close-link