Pflegende Eltern müsst ihr sein, damit euch was fehlt und vergiss Diagnose

Lesen am Smartphone über die Hilfen

Über 17 Jah­re zäh­len wir uns zu der Grup­pe „pfle­gen­de Eltern“ und was uns fehlt, war schon damals bekannt. Und haben sich Lösun­gen geöff­net? Na ja. Zum Teil und eingeschränkt.

Was uns pfle­gen­den Eltern fehlt, passt in fünf Stich­wor­ten: Ver­trau­en, Leis­tungs­recht, Inte­gra­ti­on, Ent­las­tung, Unterstützung.

Ist dem wirk­lich so?

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Ungleichheit im Leben mit Behinderung

Ist ein Kind behin­dert und pfle­ge­be­dürf­tig, so kann die Fami­lie von dem Kind schnell an ihre Gren­zen kom­men, auch an den wirt­schaft­li­chen. Das The­ma sozia­le Ungleich­heit kann sich hier deut­lich äußern.

Auch wenn wir in einer Zeit ange­kom­men sind, in der die Inklu­si­on von Men­schen mit Behin­de­rung um gesetzt wer­den soll, heben die aktu­el­len Schrit­te noch nicht die sozia­le Benach­tei­li­gung von Men­schen mit Han­di­cap und deren pfle­gen­den Ange­hö­ri­gen auf. Für vie­le Fami­li­en wird die Pfle­ge und Betreu­ung eines (schwer) behin­der­ten Kin­des zu einem Armuts­ri­si­ko in der aktu­el­len Pfle­ge­si­tua­ti­on und für das Rentenalter.

Die sozia­le Ungleich­heit hebt sich nicht ein­fach auf, wenn die Men­schen mit Behin­de­rung die glei­chen Rech­te haben wie die „ande­ren“ Nicht-Behin­der­ten. Sie haben die glei­chen Rech­te, deren Wahr­neh­mung und Durch­set­zung sich wie­der­um ein­schränkt durch die eige­ne Geschäfts­fä­hig­keit. Nein, ich muss­te ler­nen, bei einer Gleich­stel­lung geht es um den Zugang zu den Räu­men des gesell­schaft­li­chen, kul­tu­rel­len und öffent­li­chen Lebens. Men­schen mit Han­di­cap haben das Recht die glei­che Zugangs­mög­lich­keit zu erhal­ten zu allen Berei­chen des Leben wie die „Nicht-Behin­der­ten“. Sei­en es in den Schu­len oder Kitas, die Uni­ver­si­tä­ten, den Kran­ken­häu­ser, Ämtern, Muse­en, Thea­ters, Wahl­bü­ros und und.

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Intensivkind & Sommerferien: Zwei Wochen mit Bruch

1408792999 thumb Die Som­mer­fe­ri­en vom Inten­siv­kind waren durch­ge­plant. In jeder Woche gab es für sie gute Pfle­ge und eine päd­ago­gi­sche Füh­rung und För­de­rung. Ob im Kin­der­hos­piz oder im Hort und dann kam zwei Wochen vor den Feri­en eine Betreu­ungs­ab­sa­ge. Die Grund­la­ge unse­rer voll­stän­di­gen Pla­nung bekam Lücken. Der fami­li­en­ent­las­ten­de Dienst der Behin­der­ten­hil­fe hat unser Kind wie­der aus­ge­plant. Sie hät­ten uns nicht erreicht für wei­te­re Abspra­chen. Unse­re Tele­fon­num­mer hät­te nicht gestimmt. Okay, nicht okay.  Die Erklä­rung war / ist für uns nicht schlüs­sig, alter­na­tiv hat­ten sie unse­re Post­adres­se. Wir ver­stan­den nicht, war­um sie nicht in das Feri­en­pro­jekt des Diens­tes mit ein­ge­plant wur­de. Ich war irri­tiert und bestürzt. Schließ­lich gibt es kei­ne Alter­na­ti­ve für die­se zwei Wochen Som­mer­fe­ri­en, kei­ne alter­na­ti­ven Feri­en­pro­jek­te für ein schwerst­mehr­fach behin­der­tes Kind.  Das Inten­siv­kind wird zuhau­se blei­ben müssen. 

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Inklusion zur Schulpflicht — Ferien, dann zahle selbst? II.

Wir sind in Thü­rin­gen, in Jena mit­ten in den Oster­fe­ri­en und die ers­te Auf­re­gung um die Finan­zie­rung der Feri­en­be­treu­ung von den behin­der­ten Schul­kin­dern hat sich bei uns beru­higt. Zuvor war unklar, ob die Betreu­ung die­ser Kin­der von der Kom­mu­ne und/oder den Eltern finan­ziert wer­den muss. Doch wer­den für die Oster­fe­ri­en als Über­gangs­weg die Kos­ten von der Kom­mu­ne über­nom­men, so die OTZ Jena vom 22.03.13, und als nächs­ter Schritt soll ab dem Som­mer eine „rich­ti­ge“ Betreu­ungs­lö­sung gefun­den wer­den. Wenn ich den Bür­ger­meis­ter rich­tig ver­stand, soll für die Fami­li­en eine gute Lösung erar­bei­tet wer­den, die aber über die Ent­schei­dungs­gre­mi­en der Stadt­po­li­tik abge­schlos­sen wer­den muss und dem Sozi­al­ge­setz­buch gerecht wird.

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Inklusion zur Schulpflicht – Ferien, dann zahle selbst?

Die Inte­gra­ti­on in Jena klappt sehr gut, so am Bei­spiel vom Inten­siv­kind, wenn wir lesen oder hören von Eltern aus ande­ren Gegen­den der Repu­blik*. Jena könn­te “Vor­zei­ger” sein, doch was ist mit der Feri­en­be­treu­ung der inte­gra­ti­ven Schul­kin­der? Kei­ne guten Nach­rich­ten, wie ich von ande­ren Eltern hörte.

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Jena: Beirat für behinderte Menschen

Behin­der­ten­po­li­tisch bewegt sich wie­der etwas: Es soll in Jena ein Bei­rat für behin­der­te Men­schen gegrün­det wer­den. Die Info­ver­an­stal­tung fin­det am Don­ners­tag, 12. Mai, 17.30 Uhr im Bera­tungs­raum des tech­ni­schen Rat­hau­ses, Am … 

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Hitze, Stadtrat, KiTa-Gebühren

Ab 31 Grad Hit­ze kann man kei­nen kla­ren Gedan­ken mehr fas­sen, oder wie war das? Zumin­dest bekam man die Aus­wir­kung der Tem­pe­ra­tur auf die geis­ti­gen Fähig­kei­ten ein wenig erklärt auf stan​dard​.at: Zu heiß zum Denken. 

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Wer hat nun Recht – Behindertenpolitik in Thüringen

In der Sache um die KiTa-Gebüh­ren, den Eltern­bei­trag, wer­den einem nicht nur Stei­ne oder Hür­den in den Weg gelegt, um eine gute Lösung zu fin­den, nein es kommt viel schlim­mer. Es fin­det sich kein Ver­ant­wort­li­cher. Das Land ver­weist auf die Trä­ger, denn es hät­te sich ja nichts geän­dert und die Trä­ger ver­wei­sen, soweit ich erfuhr, wie­der aufs Land mit der Begrün­dung, wie es die Volks­o­li­da­ri­tät sieht:

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