Energie sparen vs. Gehirnjogging

Nun, wenn man sich nicht die Namen merken muss, son­dern die Leute um sich herum nur noch mit dem “er”, “du” oder “sie” anre­det, dann spare man Energie, heißt es. Doch Vor­sicht, denn der Energies­par­ef­fekt kann ganz schnell nach hin­ten los­ge­hen, wenn man sein Gehirn als Muskel betra­chtet. Und ein Muskel, der nicht trainiert wird, baut ab. Dies ist beim Gehirn nicht anders. Wenn man natür­lich das Ziel ver­fol­gt nicht nur mit Strom oder der Heizung Energie zu sparen, son­dern auch bei sich, hat man es natür­lich im Alter leichter, da die Auf­nah­meka­paz­ität vom Gehirn auch fällt. Eben wie ein schwach­er Muskel im Arm, der es nicht mal mehr schafft, die Einkauf­s­tasche zu tra­gen. Doch let­z­tendlich sollte man seine “Ressourcen” im Kopf nicht scho­nen, son­dern eher trainieren, um auch noch später zu wis­sen, ob man an der Kasse vom Super­markt nicht gelinkt wurde und um seine Nebenkosten­rech­nung zu ver­ste­hen. Das ler­nen von Namen mit dem dazuge­höri­gen Gesicht ist schon mal ein Schritt für die geistige Fit­ness und, mal ganz neben­bei, es ist viel per­sön­lich­er und schön­er, wenn man mit dem eige­nen Namen ange­sprochen wird als nur: ” hal­lo Sie ja kom­men se mal, sind det nich ihre, die haben sie ver­jessen, die Grauen ick weß.
Kat­e­gorie:

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Dirk Strecker

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.

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