Jenaer Stadträte und Verantwortlichkeit

Gestern fand ein Protest von Eltern mit ihren schwer behinderten Kindern vor dem Jenaer Rathaus statt, um gegen die Beschluss des Stadtrates vom Juli Einspruch zu erheben, also gegen die Maßnahme, dass jetzt auch für das behinderte Kind im integrativen Kindergarten der volle Elternbeitrag zu leisten ist, obwohl in den Sonderkindergärten gesetzlich kein Elternbeitrag besteht und somit die Mehrbelastung wegen der Behinderung nicht berücksichtigt wird, sowie dass der integrative Platz auch ein Therapieplatz ist.

Bei der Aktion wurde klar, manchen Stadträten scheint seine Verantwortlichkeit hierbei nicht bewusst zu sein, obwohl sie dies mit entschieden haben (müssten), zumindest für die städtischen integrativen Kindertagesstätten. Denn anders kann ich die Aussage nicht verstehen, dass wir Eltern uns doch an das Land wenden sollen mit diesem Thema.

Ja, liebe Stadträte, tun und taten wir auch, aber für 18 behinderte Kinder, denn mehr sollen es in den städtischen Kitas nicht sein, könne die Stadt auch ein Zeichen setzen für eine gute Behindertenpolitik in Richtung Land. Bei der Behindertenpolitik der Bahn klappt es doch auch, dass dort Protest von der Stadt kommt gegen den Abbau vom "Mobilitätsservice" für den behinderten Fahrgast am Bahnhof Jena-Paradies.

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Dirk Strecker

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.

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