Pflegezirkus // Gestalte die Intensivpflege mit Lebenslimitierung und Behinderung - der Suche der Identität im Mann-Sein darin //

Stromkosten über die Krankenkasse

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Wenn man ein Inten­siv­Zim­mer mit in sei­nen vier Wän­den hat, also ein Raum in wel­cher Inten­siv­the­ra­pie betrie­ben wird, dann heißt das auch, einen gewis­sen Pool an Hilfs­mit­teln um sich her­um zu haben. Ange­fan­gen vom Ampu­beu­tel, über die Beatmungs­ma­schi­ne, dem Moni­tor bis hin zum Sauer­stoff­kon­zen­tra­tor und dem Pflegebett.

Da eini­ge die­ser Din­ge für ihren Betrieb Strom benö­ti­gen, macht sich dies auch im häus­li­chen Strom­ver­brauch bemerk­bar. Und die Sum­me des gan­zen ist nicht gera­de gering. Zum Bei­spiel ver­braucht die Beatmungs­ma­schi­ne unge­fähr 60 Watt ohne Hei­zung(!) oder der Sauer­stoff­kon­zen­tra­tor an die 500 Watt.

Doch hat der Geld­beu­tel in so man­chen Haus­halt häu­fig lee­re Fächer und der Strom sei­nen Preis, kann dies nicht jeder ein­fach aus der Por­to­kas­se tra­gen. Somit, und weil der Strom not­wen­dig ist für die Hilfs­mit­tel, kann man die lau­fen­den Strom­kos­ten durch die Gerä­te (also der Preis pro Kilo­watt­stun­de) bei der Kas­se gel­tend machen. Bei man­chen Hilfs­mit­teln, wie dem Sauer­stoff­kon­zen­tra­tor, ist dafür sogar einen Stun­den­zäh­ler im Gerät ein­ge­baut. Ande­ren wie­der nicht, wie zum Bei­spiel unser Über­wa­chungs­ge­rät oder die Nahrungspumpe.

Wir selbst haben Ende des Jah­res 2006 auch einen Antrag ein­ge­reicht über unse­re Strom­kos­ten für die Gerä­te. Doch wie stellt man einen Antrag? Zuerst mal form­los und am bes­ten gleich, wenn sol­che Gerä­te, wie auch E‑Rolli, in einem Haus­halt ihren Platz ver­lan­gen. Die Kran­ken­kas­se soll­te, im bes­ten Fall, sagen, wie sie es ger­ne abrech­nen. Denn man­che Kas­sen wol­len viel­leicht auch einen extra Strom­zäh­ler instal­lie­ren, wor­über nur die­se Gerä­te ihren Strom zie­hen, ande­re reicht eine Auf­schlüs­se­lung über Betriebs­zeit und den stünd­li­chen Ver­brauch des Gerä­tes (ent­we­der den Reha­tech­ni­ker fra­gen oder in der Bedie­nungs­an­lei­tung nach lesen). Nach einem Jahr Ver­brauch, so möch­te es unse­re Kas­se, sen­de­ten wir die­se Auf­schlüs­se­lung der Kas­se zu und den Preis für die Kilo­watt­stun­de (Brut­to). Ein Beleg in Kopie über die Prei­se des Strom­an­bie­ters soll­te man bei­le­gen, aber nicht ver­ges­sen, unnö­ti­ge Anga­ben schwär­zen. Schließ­lich, den Strom­ver­brauch des Haus­hal­tes an sich hat die Kas­se nicht zu interessieren.

Noch am Ran­de: Auch vie­le Gerä­te in der Medi­zin­tech­nik besit­zen die­se “net­te” Stand­by-Funk­ti­on, was heißt, ist das Gerät nicht in Betrieb und man braucht es nicht plötz­lich, bit­te dies ganz abschal­ten, also den Ste­cker zie­hen oder eine Steck­lo­sen­leis­te mit Kipp­schal­ter ver­wen­den. Man­che Gerä­te zie­hen selbst im Stand­by bis zu 20 Watt(!), da zum Bei­spiel ein inter­ner Akku noch betrie­ben wird.

Und wur­de über die Rück­erstat­tung der Strom­kos­ten schon ent­schie­den? Nein, wir war­ten noch und müs­sen selbst noch die Prei­se unse­res Strom­an­bie­ters nach reichen.

Kate­go­rie: 



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Ein Blog, kleine "Skizzen" aus dem IntensivZimmer, der Führung in der Pflege, als pflegende Angehörige, dass DrumHerum, wie die Pflege "lebt", ihr gut tut, die Teilhabe wie in der Schule, was die Kranken-, die Sozialkassen ... Wir mitten drin mit der Linn, unserer IntensivLady ...

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