Klinik

Kinder – Intensivpflege und Entlassung nach Hause mit Pflegedienst

Pflegedienste arbeiten unterschiedlich und weisen unterschiedliche Qualitätsmerkmale auf. Dies ist okay und es gibt erstmal kein richtig oder falsch. Doch woran erkenne ich einen „guten“ Pflegedienst, wenn ich in einen Kinderintensivpflegedienst suche? Diese Frage hatte sich ergeben bei meinen Vortrag in der Fachweiterbildung pädiatrische Intensivpflege für Pflegefachkräfte im September. Meine Frage wäre: Liefert der Pflegedienst die Qualität, welche gebraucht wird? Ich gehe diese Frage nach am Beispiel der Überleitung von der Klinik nach Hause.

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Intensivkind zu Hause: Lernen Sie die Pflege II.

Puppe in halb PuppenbuggyIn dem Beitrag „Intensivkind zu Hause: Lernen Sie die Pflege!“1 stelle sich die Frage, wie kann ich als Mutter oder Vater in die Pflege meines chronisch kranken Kind eingearbeitet werden.

Start in der Klinik

Kommt es zu einer langanhaltenden „Pflegesituation“ beim Intensivkind, geht dies häufig mit einem Klinikaufenthalt einher. Somit kann die erste Einarbeitung in die spezielle Pflege schon auf Station stattfinden und dies sollte es auch. Denn zum einen muss bei einem Intensivkind erfasst werden, wie weit können die Eltern die Pflege selbst übernehmen, für welche Maßnahmen braucht es einen Pflegedienst.

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Epilepsie tanzt in den Sommerferien

Blick aufs Spielfeld grünDie Epilepsie tanzte mit dem Intensivkind vor den Sommerferien so sehr, dass sie in die Klinik musste. Zum Glück hieß es, es sei kein status epilepticus.  Ein neues Medikament (Fycompa) wurde probiert und unterbrach den großen Tanz. Die kleinen Tänze, kleine Anfälle, blieben in ihrem Lauf, ihrem Rhythmus. Es war erträglich. Das Intensivkind gewann an Lebensqualität, wir gewannen ein waches Mädchen.

Vor den Sommerferien ist vor dem Ende der Sommerferien.  Die Epilepsie tanzt wieder den großen Tanz. Die Lady ist weniger wach, sie nimmt weniger mit Regung an unserem Leben teil, reagiert vermindert auf Ansprache. Ich erlebe eine Angst, eine Idee, wenn die Epilepsie in diesem Rhythmus, in diesem hohen Takt weiter tanzt, so verliert die Dame ihre Persönlichkeit.

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Behinderung & Krankenhaus: Belange der Betroffenen berücksichtigen!

Der deutsche Ethikrat hatte die Woche die vorkommende schlechte Krankenhausversorgung von Behinderten kritisiert. Zurecht und begrüßenswert, denn es ist ein Grund, warum wir und andere mit einem Intensivkind versuchen die Kliniken zu vermeiden: Was durch den Pflegedienst Zuhause geleistet wird, kann in der Klinik durch den Personalschlüssel in vielen Fällen nur unzureichend umgesetzt werden. Dieser Fakt wurde uns in der letzten Krise im Kinderhospiz vor 14 Tagen wieder bewusst.

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Kein Geld für die Kinderkliniken

In der Sendung „Report Mainz“ vom 13.11.12 auf der ARD lief ein Beitrag über die mangelnde Finanzierung der Kinderkliniken und den dadurch bedingten Versorgungsmangel der Bevölkerung. Eine traurige Entwicklung, wenn Kliniken ihre Stationen schließen, schwer kranke Kinder keine wohnortnahe Aufnahme finden und akute Vorstellungen nicht begutachtet werden.

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Lungenentzündung@home II.

Nicht alles lässt sich managen in der häuslichen Intensivkrankenpflege – dies könnte jetzt mein Fazit sein. Ich greife vorweg – der gestrige Abend war weit entfernt vom ritualisierten Sonntagabend. Kein Tatort, die Uhr zeigte, jetzt wäre der Mord im Film schon gewesen, und die Madame offenbarte eine schlechte Sauerstoffsättigung, trotz steigenden Sauerstofffluss. Die Lagerung zur besseren Beatmung brachte auch keine Wirkung auf die Sauerstoffsättigung laut Pulsoxy. Was blieb, es war der Anruf auf der Intensivstation, der Rettungsleitstelle und die Fahrt ging mit ihr in die Klinik.

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Nach Schmerzkrise, Petechien und Abend

Keine Zeit – so habe ich nicht einmal die letzte Schmerzkrise gut verarbeitet, in eine Schublade gesteckt – frei nach, es hätte echt schlimmer kommen können. Stopp, Schubladen – frei nach, die funktionieren nicht und blockieren mich, meine Traurigkeit darüber und den Blick nach vorn. Nach Schmerzkrise folgen  Petechien (Hauteinblutungen) – ob es zwischen beiden einen Zusammenhang gibt, weiß ich nicht.

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Hilfsmittel: Homecare-Service ohne Kostenklärung?

Welchen Homecare-Service für die Tracheostomaversorgung soll ich nehmen? Eine Frage, die sich eine Mutter in der Klinik nicht stellen musste, wie ich erfuhr. Statt, dass man ihr eine Liste von Firmen gab, soll es geheißen haben, die Firma XY mache es. Es fragte sie auch keiner, von welchen Sanitätshäuser das Kind versorgt werde.

Ein Weg, der für die Mutter nicht ohne Probleme verlief. Zum einen war das Kind versorgt durch eine Firma, die alles lieferte für das Absaugen. Denn das Kind wurde vor dem Luftröhrenschnitt mehrfach täglich oral abgesaugt. Zum anderen vertraute sie auf das Sachleistungsprinzip der Krankenkassen.
Dies war fatal.  Im dritten Monat Zuhause nach dem Klinikaufenthalt, eröffnete ihr der neue, anvertraute Homecare-Service, dass die Krankenkasse noch keine Rechnung gezahlt hätte. Sie, die  Mutter, sei dran schuld, sie hätte nicht mitgeteilt, dass eine andere Firma die Absaugung versorge. Dadurch würde nicht die Fallpauschale für das Tracheostoma greifen, was die Krankenkasse zahlen müsste.

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Kliniken und falsche Rechnungen

Die erste Assoziation bei „jede dritte Klinikrechnung ist falsch“ sei sicherlich, die Kliniken würden zu viel abrechnen. Aber was ist mit den Rechnungen, wo sie zu wenig abrechnen?

Und dann erinnere ich mich noch an die Schlagzeilen, jedes dritte oder eben fünfte Krankenhaus schreibe rote Zahlen. Liegt da nicht ein „tieferes“ Problem in die Richtung geschaut: Vielleicht stimmt das ganze Finanzierungsmodell nicht.

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status epilepticus

Diese Woche, wie auch die davor, war keine gute Zeit für das Intensivkind. Nach zweieinhalb Jahren ambulant und Kinderhospiz musste sie wieder in die Klinik auf die Intensivstation. Die Epilepsie hatte jetzt das Kind vollkommen in ihren Besitz genommen. Sie krampfte ununterbrochen.

Da bewegt einem schon die Angst, ob und wie viel sie dadurch weiter geschädigt wird. Aber nicht nur dieser Gedanke bewegt einem, sondern auch, was ist, wenn sie dort gar nicht mehr raus kommt?

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Notstand im Krankenhaus bei Pflegebedürftigen

Man könnte es auch anders betiteln: Für Pflegebedürftige ist im Krankenhaus kein Platz. Nicht aus räumlichen Gründen, sondern ganz schlicht: Es fehlt das Pflegepersonal für eine adäquate Betreuung für diese Patientengruppe und sie können in der Regel auch keine Pflegekräfte mit in die Klinik nehmen. Dies dürfen nur diese, welche selbst als Arbeitgeber eine Pflegekraft beschäftigen, ein kleiner Teil der pflegebedürftigen Menschen.

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Kinderkrankenpflegedienst, Aus und gekündigt

Es ist schon ein wenig heftig, wenn ein Pflegedienst einen seiner Intensivpatienten die häusliche Krankenpflege aufkündigt. Und dies ist einer Familie mit ihrem Intensivkind nicht weit von uns gerade passiert. Mitte diesen Monats hat der Pflegedienst zum Monatsende die Vereinbarung der Versorgung aufgekündigt. Heftig? Nun hierbei handelt es sich um 24 Stundenversorgung am Tag. Das heißt, es werden hier über 700 Pflegestunden im Monat gebraucht für die Pflege, dies entspricht gut 5 Vollzeitkräften im Schichtbetrieb. Geht man davon aus, dass Krankheit, Schwangerschaft oder eben Urlaub dazu kommt, dann braucht es mehr, insbesondere auch um eventuellen Ausfall abzufangen. Doch bleiben wir beim Wort „heftig“. Eine solche Kündigung ist dem gleich zu setzen, als wenn jemand im Krankenhaus liegt und die Verwaltung von einem auf den anderen Tag sagt: „Wir machen morgen zu. Suchen Sie sich ein anderes Haus für die weitere Behandlung.“

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MRSA und die Sanierung – Ende

Der MRSA ist futsch – Die letzten drei Abstriche waren alle davon überzeugt, dass Kind trägt gar kein MRSA. War der erste Abstrich ein Fake? Nein, der MRSA träte bei 60% der Bevölkerung intermittierend, also zeitweilig, auf. Viele „besitzen“ ihn also für kurze Zeit, zum Beispiel nach Kontakt mit anderen MRSA-Trägern. Aber bei einer gesunden Hautflora setze sich der Keim nicht durch und wird „übervölkert“ von den „Guten“. So verstand ich es und so ist jetzt unsere Theorie. Doch ob man längerer MRSA-Träger wird, sei auch davon abhängig, mit welcher Keimdichte man Kontakt hatte.

Gewiss ist aber, landet der Keim richtig in der Trachea, dann wird es schwierig, sprich, es wäre gar nicht ungewöhnlich, wenn unsere Lady eine MRSA-Trägerin wird. Wir hoffen, sie wird es nie. Die bisherigen gesundheitlichen Probleme reichen vollkommen. Der jetzige Wissenstand bei uns, ob man eine Sanierung, eine Reinigung vom MRSA, auch zu Hause mit Pflegedienst durchführen kann, bekommt glatt die Note Fünf, Sitzengeblieben.

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MRSA und keiner will Dich haben

Sicherlich, der MRSA, ein multiresistenter Staphylokokkenkeim, hat sein gefährliches Potential und ihm hallt dafür ein gewaltiger Ruf voraus. Gefährlich ist er für Immungeschwächte und bei offenen Wunden. Und Samstag ging es los bei uns. Bauchweh sorgte für den Weg zum Kinderarzt, nebenbei kam dort das Ergebnis des letzten Abstriches vom Tracheostoma auf den Tisch: MRSA. Das Bauchweh konnte nicht gelöst werden und der Ultraschall wies auf eine hoch liegende Verstopfung hin. Also ab in die Klinik.

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Der Sauerstoffkonzentrator und der 24-Stunden Notfallservice

Der Sauerstoff-Konzentrator ist defekt. Eigentlich kein Problem, für den Übergang gibt es die Sauerstoffflasche und kann der Techniker nicht rechtzeitig kommen, so geht es eben in die Klinik. Doch kommen sollte oder muss er, so heißt es, innerhalb von 24 Stunden.

Gestern Vormittag hatten wir die versorgende Firma angerufen und den Defekt gemeldet, eben auch, dass wir den 02-Konzentrator nicht mehr einsetzen können. Diese ist inzwischen fusioniert in einem der großen Versorger.  Es gab auch einen Rückruf, der sogar Weiteres offenbarte: Das Gerät wurde nie gewartet. Dies sollte einmal im Jahr geschehen. Dazu war auch gar nicht bekannt, welchen Typ Konzentrator  wir hier stehen haben. Da stellt sich mir schon die Frage, ob bei der Fusion nicht Kundendaten verloren gingen?

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Kinderhospiz Regenbogenland: Mit Presse und Klinik gefüllt

Aus dem Kinderhospiz zurück und von Erholung kann keine Rede sein. Das spricht jetzt nicht gegen die Qualität des Hauses, der Pflege und Betreuung. Man konnte, wie auch letztes Jahr, sie nur antesten. Nun, zu voll gepackt war die Woche mit Dingen der Nicht-Erholung. Montag war Pressetag, da die Botschafterin des Bundesstiftung Kinderhospiz und Schauspielerin Ann-Kathrin Kramer das Haus besuchte. Bekannt ist sie durch Produktionen im Fernsehen wie der ARD „Tatort“. Sie war natürlich nicht allein gekommen, sondern mit dabei war Frau Kraft, Vorsitzende der Bundesstiftung Kinderhospiz, und die regionalen „Spitzen“ des Kinderhospizes und dessen Stiftung.

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Der Experte in der Ferne, die Epilepsie und die Krise

Spezialisierung, was ist, wenn sie nicht gleich vor Ort ist.

Bleiben wir beim Thema „Spezialisierung“ im Gesundheitswesen, also die Frage, wer ist denn der medizinische Experte in … Sucht man eine Antwort, dann kann die Reise quer durch die Republik gehen, aber, und so wird es mir bei der Krankheit Epilepsie bewusst, was ist, wenn das kranke Kind plötzlich eine schwere Krise hat. Bei der Epilepsie geht dies schnell, da reicht ein Wetterumschwung, ein Infekt und schon hat das Kind wieder häufigere schwere Anfälle am Tag bis hin zum anhaltenden Status. Das Ergebnis, wohnt man weit weg vom spezialisierten Mediziner, dann landet man in der Klinik vor Ort und es behandeln seine ärztlichen Kollegen, die um die besondere Seite der Erkrankung, für die die Epilepsie ein Symptom darstellt, nicht unbedingt wissen.

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Spezialisierung mit Sub – vor Ort nicht „einfach“ gegeben

Die Kontrolle des Tracheostomas beim Kind ist mehr als ein  „Standard“, was die HNO leistet.

Kennen Sie noch das Thema: Krankenhäuser sollten sich am besten auf ein Gebiet spezialisieren. Es ist gar nicht so lange her, doch die Finanzkrise verdrängte das Thema „Finanzierung der Krankenhäuser“ ganz nett. Spezialisierung der einzelnen Häuser ist gut, wenn es dann auch das „gewünschte“ Haus in der Nähe geben würde, wie für ein Kind mit einem Luftröhrenschnitt. Vor Ort, hier in Jena, hatten wir mit der Hals-Nasen-Ohren-Klinik (HNO) nicht das Glück, im Punkt, was ist die richtige Kanüle, verwies damals, vor gut drei Jahren, eine HNO-Ärztin auf einem einzigen Hersteller. Sie gab uns deren Visitenkarte in die Hand. Einer ordentlichen Kanülenversorgung entspricht dies dem aber nicht, so unser Wissen, auch von anderen mit einem Intensivkind bestätigt, denn zum einen gibt es nicht nur einen Hersteller und somit unterschiedliche Typen von Kanülen.

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