SchlagwortMobilität

Das Leid um den Rollstuhl

Der neue Roll­stuhl vom Inten­siv­kind hat­te eine kur­ze Geneh­mi­gungs­pha­se gegen­über einer lan­gen, sehr lan­gen Bau­pha­se. Genau­er gesagt, der Bau dau­er­te vom Febru­ar bis Ende Okto­ber. Und jetzt, jetzt ist er wie­der in den Hän­den vom Sani­täts­haus, da ver­schie­de­ne Din­ge nach jus­tiert und kor­ri­giert wer­den müssen: die Kopf­stüt­ze hat nicht genug Platz die...

Ungleichheit im Leben mit Behinderung

Ist ein Kind behin­dert und pfle­ge­be­dürf­tig, so kann die Fami­lie von dem Kind schnell an ihre Gren­zen kom­men, auch an den wirt­schaft­li­chen. Das The­ma sozia­le Ungleich­heit kann sich hier deut­lich äußern. Auch wenn wir in einer Zeit ange­kom­men sind, in der die Inklu­si­on von Men­schen mit Behin­de­rung um gesetzt wer­den soll, heben die aktu­el­len Schrit­te noch nicht die sozia­le...

Schwerbehindertenausweis: unbefristet und nicht als Kopie

Im Febru­ar muss­te der Schwer­be­hin­der­ten­aus­weis vom Inten­siv­Kind ver­län­gert wer­den und sie­he da, der Aus­weis ist jetzt unbe­fris­tet. Das Inten­siv­Kind ist amt­lich unbe­fris­tet behindert. Damit der Aus­weis lan­ge hält, wür­de ich ger­ne nur eine Foto­ko­pie mit­neh­men. Geht nicht, denn eine Kopie gilt hier nicht als Aus­weiser­satz, lern­te ich. Eine Foto­ko­pie kann auch von...

Der Rollstuhl – ein ewiges Projekt

Dies ist der längs­te Roll­stuhl­bau oder Mobi­li­täts­hil­fen­bau beim Inten­siv­kind. Da schwirrt mir die Aus­sa­ge aus den Medi­en im Kopf, die Hilfs­mit­tel kämen zu spät beim Pati­en­ten an, da das Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren für die­se zu lan­ge bräuch­ten. Nein, an der Kran­ken­kas­se lag es nicht, die Geneh­mi­gung bedurf­te nur weni­ge Wochen, doch kei­ne Mona­te. War­um dau­ert der...

Ausgebremst – Der Rolli kommt, kommt nicht

Was hilft es, wenn die Kran­ken­kas­se ihre Ent­schei­dun­gen über Anträ­ge schnel­ler aus­fer­ti­gen müs­sen, zumin­dest ist es das Ziel der Gesetz­ge­bung des Pati­en­ten­rechts. Es hilft eben nichts, wenn die schnel­le Fer­tig­stel­lung des Hilfs­mit­tels an den Roll­stuhl­baue­rIn­nen schei­tert, aus ver­schie­dens­ten Grün­den. Das ers­te Ziel des Sani­täts­hau­ses war, der Rol­li ist weit...

Rollstuhl, Pauschale und der März

Der Roll­stuhl ist geneh­migt samt Kraft­kno­ten, Schie­be­hil­fe und dem “Out­door-Vor­bau”. Ges­tern war die ers­te Sit­zung für den Bau. Das Kind wur­de aus­ge­mes­sen und die Dis­kus­si­on gestar­tet, was wird defi­ni­tiv gebraucht und was könn­te gestri­chen wer­den. Der Roll­stuhl ist geneh­migt bedeu­tet: Es gibt einen Pau­schal­preis für die grö­ße­ren Pos­ten wie der Sitz­scha­le oder...

Rollstuhl & Outdoor-Rad mit gerissener Schweißnaht

Das Ende vom Bug­gy hat­te ich nicht aus­führ­lich bespro­chen, obwohl die­ser Wech­sel auf den Roll­stuhl nicht geräusch­los ver­lief. Er fraß sei­ne Zeit für die Anträ­ge, Anpas­sung und Klä­run­gen. Am Ende war es wie der Wech­sel einer Sitz­scha­le auf die nächs­te und alle atme­ten auf. Das Hilfs­mit­tel hät­te eher da sein kön­nen. Ein gutes Jahr und schon kommt es zu einem Bruch einer...

DeVilbiss-Absauggerät & Intensivkind: Mobilität fürs Wohnzimmer

Seit 2005 haben wir für das Absau­gen vom Sekret den Tra­che­o­port. Der Tra­che­o­port ist schmal und besitzt zwei Behäl­ter. Einer davon fängt das abge­saug­te Mate­ri­al auf, der ande­re ent­hält das Spül­was­ser für den Absaug­schlauch. Doch hat der Tra­che­o­port zwei, drei Mängel: der Sog zum Sau­gen ist nicht opti­mal einstellbar der Ein­aus­schal­ter hält nicht lange. Ein drit­ter...

Die Zeit ist abgelaufen: Der Rehabuggy

Letz­te Woche war es soweit – der Roll­stuhl ist voll­ends zusam­men­ge­schraubt, bezo­gen und kann sich allen im All­tag zei­gen. Der Reha­bu­g­gy – des­sen Zeit­al­ter ist vor­bei, es geht nicht mehr. Das Inten­siv­kind fin­det dort nicht den gefor­der­ten ortho­pä­di­schen Sitz und sei­ne Fahr­ei­gen­schaft lässt vie­le Wün­sche offen. Doch, es ist ein Abschied. Sie­ben Jah­re beglei­te­te er...

Das Ende vom Rehabuggy – der Rollstuhl

Der Roll­stuhl kommt – nächs­te Woche wird das Ende des Reha­bu­g­gys ein­ge­stimmt. Es war ein lan­ger Weg. Zuerst kam die Modell­schau, ers­te Tests, dann ging das Rezept für den gewähl­ten Stuhl samt Kos­ten­vor­anschlag zur Kas­se. Es folg­te eine Geneh­mi­gung mit einer Ableh­nung von ein, zwei wich­ti­gen „Details“. Doch als wir die Begrün­dung nach lie­fer­ten, kam auch für die­se Din­ge...

Überfordert und dann die nächste Pflegerunde

Sind Sie über­for­dert? Ich habe die Fra­ge in den Augen der ande­ren genau gese­hen. Ich schie­be mein behin­der­tes Kind vor mir her, nicht rasiert, mei­ne letz­ten Haa­re sind über die 10 mm Gren­ze gewach­sen. Nein, lie­ber Pas­sant, ich bin nicht über­for­dert. Ich bin müde und ver­är­gert, weil ich soviel Lebens­zeit in die Pfle­ge mei­ner Toch­ter ver­brin­gen muss. Sie müs­sen doch...

Der erste Rollstuhl kommt

Jetzt folgt der Schritt – das Inten­siv­kind bekommt einen Roll­stuhl. Somit wer­den wir uns von der Voka­bel “Reha­bu­g­gy” ver­ab­schie­den. Ich weiß, vie­le Kin­der mit Han­di­cap haben sehr früh einen Roll­stuhl. Der Schritt vom Reha­bu­g­gy zum Roll­stuhl ist auch schon län­ger an gedacht.

Die alten Leut im Rollstuhl ohne Wärmeschutz

Am Anfang des Jah­res hat­ten wir das The­ma “Wär­me­schutz”, also Schlupf­sack für den Reha­bu­g­gy durch. Doch war da nicht das Pro­blem, dass man ein sol­ches Teil nicht finan­ziert bekommt, also auch für den Roll­stuhl, son­dern der Preis von unse­rem Modell war schlicht zu hoch für die Kran­ken­kas­se. Und wenn ich jetzt so durch die Stra­ßen het­ze, die Tem­pe­ra­tur ste­tig um den...

Wenn es Behindertentransport heißt, dann schon

Sen­si­bi­li­tät scheint nicht jedem Unter­neh­mer zu lie­gen. Nun in man­cher Bran­che ist dies viel­leicht auch nicht not­wen­dig, aber wenn man einen Fahr­dienst betreibt, der sich an Men­schen mit Han­di­cap rich­tet, da stellt sich da schon die Fra­ge, wie es um das Ein­füh­lungs­ver­mö­gen und der Acht­sam­keit steht. Denn wenn man in so man­ches Gespräch rein lauscht, da wird einem schon...

Geschlafen wie – Wunder

Ges­tern Abend, ich mag nicht mehr dar­an den­ken, und dann die Nacht. Ja, sie war so ruhig, wie noch nie, mein­te die Schwes­ter am mor­gen, außer­ge­wöhn­lich. Selbst das Absau­gen war nur ein­mal not­wen­dig. Außer­ge­wöhn­lich war jetzt auch die Kran­ken­kas­se: Wir hat­ten vor fünf Wochen eine Ver­ord­nung für einen Dau­er­sen­sor für unse­ren Über­wa­chungs­mo­ni­tor Aeroch­eck sat816 an...

Anruf(e)

Heu­te hat­te Jena doch mal sei­nen, wenn auch klei­nen, Win­ter­ein­bruch, was bedeu­tet ca. 2 Stun­den Schnee­fall, der eine Schnee­de­cke auf den Boden leg­te, wo fast jeder Gras­halm noch sicht­bar war. Tja, der Schnee bleibt halt im Wes­ten. In die­se Rich­tung habe ich heu­te auch tele­fo­niert, denn dort sind alle Ver­sor­gungs­fir­men von der Madame ansäs­sig, samt der Tech­nik im...

Über


Ein Blog, klei­ne “Skiz­zen” aus dem Inten­siv­Zim­mer, der Füh­rung in der Pfle­ge, als pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge, dass Drum­Her­um, wie die Pfle­ge “lebt”, ihr gut tut, die Teil­ha­be wie in der Schu­le, was die Kranken‑, die Sozi­al­kas­sen … Wir mit­ten drin mit der Linn, unse­rer IntensivLady …

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