Bauchweh vs. Mittagskind

B
Zum einen jagt einen die Epi­lep­sie durch den All­tag, jetzt bekommt die Madame drei Medi­ka­men­te, und dann dreh­te sich seit letz­ten Mitt­woch plötz­lich alles um den Bauch. Nicht dass sich die Epi­lep­sie dabei ver­ab­schie­det hät­te, das wür­de fast einer Uto­pie ent­spre­chen. Son­dern es kom­men halt auch die übli­chen Weh­weh­chen, wie sie jedes Kind mit­macht, noch oben drauf.

Frei­tag, das war dann der Höhe­punkt. Die Fahrt in die Kita, die ver­lief ohne Pro­ble­me. Wir dach­ten, der gest­ri­ge, der Don­ners­tag, war eine Aus­nah­me. Die Ankunft, sie schläft, als hät­te sie die Nacht gear­bei­tet statt sich der Ruhe anzu­neh­men. Aber bei einem Infekt, da darf dies eben sein; man braucht eine gute Por­ti­on mehr an Schlaf. Und dass sie die­se brauch­te: Sie war ein­fach nicht belast­bar, also mit einem sehr dün­nen Ner­ven­kos­tüm beklei­det und der Darm hat­te eine etwas unge­wohn­te Gang­art. Kein Durch­fall, aber halt anders.

Zwei Stun­den spä­ter, da klin­gel­te das Tele­fon: Sie hät­te Schmer­zen, sie zucke immer zusam­men wie als wenn sie Krämp­fe hät­te. Doch ob die­se Krämp­fe nun durch den Bauch kamen oder ob dahin­ter die Epi­lep­sie ste­cke, dies konn­te ihre Betreue­rin nicht genau sagen. Doch das wie­der­hol­te plötz­li­che Wei­nen und die Bauch­pro­ble­me am Tag davor lenk­ten mei­ne Ver­mu­tung auf den Darm. Ein Schmerz­mit­tel, das bekam sie nun erst mal und ich mach­te mich auf den Weg in die Kita. Ein Mit­tags­kind woll­te, soll­te sie werden.

Denn schon am frü­hen Nach­mit­tag ging es ihr weit bes­ser Sie wur­de zwar nicht so fit wie gewohnt, doch der Bauch hat­te sei­ne Ruhe gefunden.

Und Schmer­zen – was macht man bei ihr, wenn das ers­te Schmerz­mit­tel nicht greift, sie wei­ter weint? Sicher­lich, man nimmt die nächs­te che­mi­sche Sub­stanz. Und dann, was kommt dann, wenn die auch ver­sagt. Ein Beru­hi­gungs­trunk, der sie in den Schlaf ver­setzt, bis ein syn­the­ti­sches Mor­phin wirkt?

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Ein Blog, klei­ne “Skiz­zen” aus dem Inten­siv­Zim­mer, der Füh­rung in der Pfle­ge, als pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge, dass Drum­Her­um, wie die Pfle­ge “lebt”, ihr gut tut, die Teil­ha­be wie in der Schu­le, was die Kranken‑, die Sozi­al­kas­sen … Wir mit­ten drin mit der Linn, unse­rer IntensivLady …

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