Pflegezirkus // Gestalte die Intensivpflege mit Lebenslimitierung und Behinderung - der Suche der Identität im Mann-Sein darin //

Im unruhigen Fahrwasser

I
Sta­bi­li­tät im All­tag mit einem Inten­siv­kind ist nicht nur abhän­gig von der Fra­ge, wie der All­ge­mein­zu­stand vom Kin­de ist, son­dern hängt auch ab von ande­ren Din­gen, Säu­len, die uns stüt­zen, oder sage ich es anders: Es ist wie auf hoher See. Um mit dem Schiff gut vor­an zu kom­men, da braucht es ein ruhi­ges Fahr­was­ser, ein ange­neh­mes Wet­ter, gut arbei­ten­des Bord­per­so­nal, eine funk­tio­nie­ren­de Tech­nik und wenn man im Hafen ein­läuft, hofft man um die Finan­zie­rung der wei­te­ren Fahrt.

Doch das Bord­per­so­nal sorgt zur Zeit für Unstim­mig­kei­ten. Eine Meu­te­rei ist es nicht. Es herrscht etwas Unru­he. Aber nicht beim Pfle­ge­dienst, denn dort haben sich jetzt die “Matro­sen” halb­wegs zusam­men gerauft und wir dach­ten, zumin­dest die Ecke “Betreu­ung” kommt zur Ruhe. Nein, da springt plötz­lich jemand aus der Schicht “Kin­der­gar­ten” von Bord, ohne Vor­ankün­di­gung. Unser Schiff kommt damit in unru­hi­ges Fahr­was­ser, zer­wirft das Wort “Sta­bil”. Was heißt? Nun wir haben fast die sel­be Situa­ti­on wie beim Start mit der Kita. Es gibt nur eine Per­son, die Reh­a­päd­ago­gin, wel­che die Madame betreu­en kann mit einer hel­fen­den Hand zur (Not-)Aushilfe. Aber letzt­end­lich bedeu­tet es wie­der: Wenn der Madame ihre Reh­a­päd­ago­gin aus­fällt, dann muss sie wie­der zu Hau­se blei­ben und es heißt auch: Auf län­ge­re Sicht, wenn kein Ersatz kommt, ver­kürzt sich die Zeit in der Kita. “Ohne Pfle­ge­dienst in die Kita zu gehen, das kann ja nur schief gehen.” höre ich da im Hin­ter­grund mur­meln. Nein, denn wenn das Kind mit die­sem als Beglei­tung gehen wür­de und es fällt bei die­sem eine Fach­kraft aus, dann kann sie auch nicht in die Kita und dass jemand beim Pfle­ge­dienst aus­fällt, ist genau­so “risi­ko­reich” wegen der offe­nen Stel­len an Kin­der­kran­ken­schwes­tern und ‑pfle­ger. Dies reiht sich doch alles wun­der­bar ein in den Begriff: “Pfle­ge­not­stand”, oder?

Update 9.06.08: In der inte­gra­ti­ven Kita hat sich die Lage gut sta­bi­li­siert, wir sind als dort im ruhi­gen Fahr­was­ser. Eine wei­te­re Heil­päd­ago­gin hat mit die Betreu­ung bei dem Kin­de übernommen.

Kate­go­rie: 



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Ein Blog, kleine "Skizzen" aus dem IntensivZimmer, der Führung in der Pflege, als pflegende Angehörige, dass DrumHerum, wie die Pflege "lebt", ihr gut tut, die Teilhabe wie in der Schule, was die Kranken-, die Sozialkassen ... Wir mitten drin mit der Linn, unserer IntensivLady ...

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