Pflegezirkus // Gestalte die Intensivpflege mit Lebenslimitierung und Behinderung - der Suche der Identität im Mann-Sein darin //

Ja, wenn der Nachtdienst erkrankt

J
Ges­tern hät­te es fast wie­der geklappt: Wie­der eine Nacht ohne Pfle­ge­dienst. Aber eben nur fast. Doch was jam­merst du her­um? Ich jam­me­re nicht, schließ­lich hät­te ich ja am Tag immer mal ein Nicker­chen hal­ten kön­nen, ob mit oder ohne Kind. Schließ­lich ist sie ja eine gute Zeit in der Kita. Ja, war­um nicht, der Haus­halt macht sich auch von allei­ne, das Tele­fon ach­tet genau­so auf dei­nen Schlaf wie die Beatmungs­ma­schi­ne und war­um soll man denn noch was für sich schaf­fen, für sein beruf­li­ches Vorankommen?

Schließ­lich, man hat ein behin­der­tes Kind und das füllt das Leben von A bis Z aus und dies um so mehr, je schwe­rer die Behin­de­rung. Wozu noch Zeit für sich, für sei­ne eige­nen Lebens­plä­ne? Wozu? Stopp! Die Nacht war abge­deckt. Was in den ers­ten Abend­stun­den lei­der nicht so aus­sah. Eine Schwes­ter kam, sie sah etwas kränk­lich aus, was uns am Anfang nicht stör­te. Doch muss­ten wir dann einen Schnitt machen mit ihrem Nacht­dienst. Es ging nicht und somit ging sie, um, hof­fent­lich, schnell wie­der zu Kräf­ten zu kom­men. Dann wur­de es im Inten­siv­Zim­mer etwas stil­ler, aber nicht lan­ge. Bevor die erkrank­te Schwes­ter ging, hat­te sie ihre “Back­ground-Schwes­ter” akti­viert, die dann auch bald aus der dunk­len Käl­te auftauchte.

Kate­go­rie: 



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Ein Blog, kleine "Skizzen" aus dem IntensivZimmer, der Führung in der Pflege, als pflegende Angehörige, dass DrumHerum, wie die Pflege "lebt", ihr gut tut, die Teilhabe wie in der Schule, was die Kranken-, die Sozialkassen ... Wir mitten drin mit der Linn, unserer IntensivLady ...

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