Pflegezirkus // Gestalte die Intensivpflege mit Lebenslimitierung und Behinderung - der Suche der Identität im Mann-Sein darin //

Sichtlich genervt

S
Stra­ßen­bahn rein, Stra­ßen­bahn raus. Bevor ich mit dem Kin­de ein­stei­gen durf­te, wur­de eine Roll­stuhl­nut­ze­rin rück­wärts von einem jun­gen Beglei­ter raus­ge­fah­ren. Rück­wärts hieß auch, dass sei­ne Augen, trotz der Lauf­rich­tung nach hin­ten, nach vor­ne gerich­tet waren. Das war fatal, denn so stol­per­te er über den Reha­bu­g­gy. Eine Kol­li­si­on, die sich dann lei­der nicht ver­mei­den ließ durch die Enge auf dem Hal­te­punkt. Aber da es kei­ne Ver­letz­ten gab, so husch­te ich in die Bahn, in der sicht­lich genervt der Fah­rer aus sei­ner Kabi­ne sprang und pol­ternd die Art Roll­stuhl-Ram­pe ein­pack­te und in einem Schrank neben der Tür ver­stau­te. Die­ser Auf­wand war wohl so “anstren­gend” für ihn, dass er mit der Bahn mög­lichst schnell wei­ter muss­te und so fuhr er eine Minu­te vor der Abfahrt­zeit laut Plan los. Aber viel­leicht muss­te er auch nur auf Toi­let­te und da wir uns in Gut­mensch-Sein üben 😉 , also den Leu­ten kei­ne schlech­ten Ein­stel­lun­gen gegen­über Behin­der­te unter­stel­len, neh­men wir den letz­ten Punkt als gege­ben an. Denn drei Sta­tio­nen wei­ter wur­de er abge­löst vom Straßenbahnfahrer-Dasein.
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Ein Blog, kleine "Skizzen" aus dem IntensivZimmer, der Führung in der Pflege, als pflegende Angehörige, dass DrumHerum, wie die Pflege "lebt", ihr gut tut, die Teilhabe wie in der Schule, was die Kranken-, die Sozialkassen ... Wir mitten drin mit der Linn, unserer IntensivLady ...

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