Usedom – Urlaub mit Schwerbehinderten gleich Rausschmiss

Ja, so kann der Urlaub aussehen, wenn eine Familie mit ihrem erwachsenen schwerbehinderten Sohn Urlaub machen wollen und dies in einer Ferienwohnung auf Usedom: Kaum angekommen, da wollten die Vermieter sie wieder loswerden. Als offizieller Grund sei genannt worden: Da der junge Mann gewindelt werden muss, hätten sie Angst vor Verunreinigung und sie, die Vermieterin, sieht sich nicht fähig, die Windeln zu entsorgen.

Scheinbar gibt es auf Usedom keinen Kommunalservice, also keine funktionierende Müllabfuhr. Also dann hoffen wir mal bei diesen Zuständen Restmüllentsorgung, dass die Vermieter nicht selbst inkontinent werden und ihre Phobie, Windel als eine "aktive Dreckschleuder" zu betrachten, sich zu einer Psychose entwickelt.

So wie es sich mir darstellt, ist dies Diskriminierung. Doch jetzt der Link zu der ganzen Story auf kobinet-nachrichten.de:

Nie wieder Usedom

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Dirk Strecker

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.

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