Ein Jahr …

Seit einem Jahr sind wir jet­zt zuhause aus der Reha. Ein Jahr, heute ist zwar nicht ganz der Tag der Ankun­ft. Dieser Tag lag irgend­wo im Okto­ber, es windete und die Beine waren ein wenig weich, der Halt auf dem Boden fehlte. Kein Arzt mehr, kein klin­is­ches Per­son­al, was sofort griff­bere­it ist, einem den Halt in der Schnelle zu geben, wenn die Madame mal zu viel hus­tete, wenn sie zu schnell atmete.

Ein Jahr — es heißt, man müsste ein Loblied kreieren, zumin­d­est ein paar Worte find­en über diesen Akt, daheim mit einem Inten­sivkind, der kleinen Inten­sivs­ta­tion zuhause. Eigentlich gilt es nur Dank zu sagen an all die Leute, ohne die wir es nicht geschafft hät­ten: an den Pflege­di­enst, an ihren Kinder­arzt, der bere­it war und ist, viel zuhause auch zu bew­erk­stel­li­gen, an die Fir­ma Börgel, die das Inten­sivz­im­mer mit der notwendi­gen Tech­nik füllte, an das Sozialpä­di­a­trische Zen­trum, was “brav” die notwendi­gen Rezepte für die Physio- und Ergother­a­pie ver­schrieb, an die Uniklinik Jena, die uns keine lan­gen Aufen­thalte auf Sta­tion beherrschte und natür­lich an die Ther­a­peuten und die Sehfrüh­förderung. Ja auch ein klein­er Dank an die Krankenkasse der Madame, die einem zwar mit ihren Ablehnun­gen die eige­nen Ner­ven blank scheuern kann und einen das Sozial­rechtssys­tem näher bringt, doch immer­hin, wenn man von anderen Kassen hört, es hätte schlim­mer kom­men können.

Ein Jahr — doch in Wirk­lichkeit muss man der Lady grat­ulieren, dass sie es selb­st schafft zuhause und natür­lich der Fam­i­lie, dass wir uns auf das “Zuhause” konzen­tri­eren kon­nten und können.

Kat­e­gorie: 



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