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Das Pflegebett – Mein Arbeitsplatz: Heben und Tragen

Irgend­wann stellt sich die Frage, ab wann es mit dem Heben und Tra­gen eines “Liegekindes” vor­bei ist bei einem selb­st. Je größer und je schw­er­er das Kind wird, so wird diese Frage immer akuter, aber meist stellt sie sich schon, wenn das Kind in ein schulfähiges Alter kommt. Man braucht dazu nur auf das Rumoren einiger Fahrer vom Fahr­di­enst hören: Ab der Schule ist Roll­stuhlpflicht. Na so eng wird es nicht gese­hen, denn so ist dieses “Urteil” auch von den Kos­ten­trägern und dessen “Gutachtern” abhängig und die Leute vom Fahr­di­enst, die haben sich bei so manch­er Fir­ma zu fügen, son­st, ja son­st heißt schnell: Wir haben ein paar Mil­lio­nen Arbeit­slose, so hört man.

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Mit dem Retter in den Tag …

Mit dem Ret­tungswa­gen startete der Tag. Keine Angst, es ging nicht in die Klinik, son­dern in den Kinder­garten. Schneeein­bruch und Schul­be­ginn, da kom­men zwei Dinge zusam­men, wo es mit der Zeit schon mal eng wird für den Kita-Beginn und anscheinend auch mit den Trans­portern und da ger­ade der Ret­ter frei war, holten sie das Kind, uns ab. Der Nachteil liegt dabei auf der Hand: Der Bug­gy kon­nte nicht mit. Doch für das Kind war diese kleine beson­dere Fahrt okay. Es kon­nte auf der Liege weit­er schlafen, ihr Rhyth­mus ist wohl noch auf die Feiertage eingestellt.

Aber dessen Epilep­sie scheint sich die Idee mit dem Ret­ter anders gedacht zu haben. Da glaubt man, man denkt es nicht ein­mal mehr, vor Sil­vester kommt ein wenig Ruhe ins Inten­sivstübchen rein, der Infekt ver­schwindet unter der Antibiose und die Epilep­sie meldet sich zwar mal, aber sie weiß um ihre Gren­zen. Ruhe, mal keine neuen Krisen – es war nur eine Idee. Im Kinder­garten wollte es mit der Phys­io­ther­a­pie auch nicht recht wer­den. Ein, zwei größere Anfälle und zehn Tropfen Diazepam schick­ten sie in einen län­geren Vor­mit­tagss­chlaf und gegen Mit­tag, frühen Nach­mit­tag, war sie wieder voll am Start, die Epilep­sie. Die näch­ste Dosis, doch ohne Wirkung. Erst im wohli­gen Heim, nach ein­er weit­eren Dosis, nach weit­eren Krämpfen set­zt sich der Schlaf wieder über alles, mit unser­er Hoff­nung, es möge an diesem “Sta­tus” eine Änderung brin­gen. Ob es die ein­brechende Kälte ist, die das Gehirn nicht mag?

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Wenn es Behindertentransport heißt, dann schon

Sen­si­bil­ität scheint nicht jedem Unternehmer zu liegen. Nun in manch­er Branche ist dies vielle­icht auch nicht notwendig, aber wenn man einen Fahr­di­enst betreibt, der sich an Men­schen mit Hand­i­cap richtet, da stellt sich da schon die Frage, wie es um das Ein­füh­lungsver­mö­gen und der Acht­samkeit ste­ht. Denn wenn man in so manch­es Gespräch rein lauscht, da wird einem schon mul­mig zu mute, was so wer bericht­en kann.

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