Der Widerspruch und die guten Nerven

Gestern in einem Gespräch wurde mir deut­lich, wie belas­tend der Kampf um die Ver­sorgung allein schon von Hil­f­s­mit­teln sein kann. Da ging es im die jährliche wach­s­tums­be­d­ingte Anpas­sung von der Sitzschale im Kinder­garten, welche jet­zt neu gemacht wer­den müsste. Sie erin­nerte sich nur an das let­zte Jahr, wie sie allein schon diese Sitzschale, eine Zweitver­sorgung, bei den Ämtern erkämpfen musste. Das zog an den Ner­ven und das man darauf erneut keine Laune hat, ist mehr als verständlich.

Denn erstens ist es nicht das einzige Hil­f­s­mit­tel, wo der Bedarf aberkan­nt wurde mit dem Antrag und zweit­ens, eigentlich braucht sie ihre Kraft eher für die Pflege des Kindes als für irgendwelche Wider­sprüche, die sie zum Bittsteller wer­den lassen. Let­z­tendlich geben in dieser Sit­u­a­tion viele Eltern auch auf. Faz­it: Das Kind ist unter­ver­sorgt und die Fol­gekosten, wie orthopädis­che Ther­a­pi­en durch Fehlhal­tun­gen, liegen dann höher als der Preis des Hil­f­s­mit­tels. Da ist es kein Wun­der, wenn dann die Behin­derung des Kindes als eine Last emp­fun­den wird.

Kat­e­gorie: 



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