Krankenkasse: Vom letzten zum ersten; Reset

Der gescheit­erte Wider­spruch vom Win­ter­schlupf­sack gegenüber der Krankenkasse ist auf dem Weg zum Sozial­gericht und unsere näch­sten ärztlichen Verord­nung von zwei Hil­f­s­mit­tel sind auf den Weg zur Begutach­tung vom MDK. Sprich, dies kann dauern und wenn ich von der erfahre­nen Ablehnung­sprax­is aus­ge­he, müsste ich jet­zt noch drei Hil­f­s­mit­tel mit MDK-Gutacht­en beantra­gen, um die zwei über ein Gutacht­en zu bekommen.

Doch um was geht es? Zum einen um ein Lagerungskissen für das Bett, damit die Madame richtig gelagert wer­den kann mit Blick auf die Hüfte und der ständi­gen Über­streck­ung, wie auch dem zu hohen Muskeltonus.

Das andere ist eine Ganzkör­p­er-Lagerung­shil­fe, notwendig, damit wir die Maus auch im Wohnz­im­mer gut lagern kön­nen. Denn schließlich hal­ten wir uns nicht den ganzen Tag neben dem Pflege­bett auf oder speeren sie dort ein, wenn sie keine Kraft mehr hat in Sitzschale ein­er Beschäf­ti­gung nachzugehen.

Nun und meine Prog­nose, vielle­icht etwas pes­simistisch: Ich denke, bei­de Dinge wer­den in der ersten Begutach­tung abgelehnt, ein­fach aus dem Grund, da das Rezept keine Begrün­dung hergibt, ist ja auch kein Platz drauf, und wir auch vor dem MDK-Gutacht­en nicht gefragt wur­den über das warum, weshalb, wieso. Vielle­icht wird es ja etwas im Wider­spruchsver­fahren bis Wei­h­nacht­en, die sofort notwendi­gen Hil­f­s­mit­tel zu bekommen.

Gegen ein MDK-Gutacht­en kann man sich halt nicht wehren und manch­mal hat es auch sein gutes. Doch stellt sich die Frage, sieht man mal vom Preis der Hil­f­s­mit­tel ab, von der Häu­figkeit des Gutacht­en wie wir sie erfahren, ob sich der Auf­tragge­ber vielle­icht nicht erhofft, dass sich mit einem Gutacht­en eine Ablehnung ergibt oder aber dieser braucht es immer, um eine Genehmi­gung für die nächst höhere Hier­ar­chie zu begrün­den. Ich per­sön­lich entschei­de mich für das erste, das zweite würde ich vom Ver­wal­tungsaufwand her auch nicht unbe­d­ingt als wirtschaftlich anse­hen. Aber let­z­tendlich bleibt nur die Ver­mu­tung, also die Frage beste­hen. Vielle­icht erk­lärt mir ein­er mal die Beweggründe.

Kat­e­gorie: 



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