Mal wieder: Brief ans Bundesversicherungsamt

Gestern, ja gestern. Zum einen habe ich es nicht mehr geschafft mich vor die Maschine zu setzen, und diese Zeilen zu schreiben. Also gestern ist er, der zweite Brief an das Bundesversicherungsamt per Fax raus gegangen. Der zweite innerhalb eines Jahres ( klick hier ). Warum dies? Nun an einer richtigen Klärung der Sachlage im Punkt Hilfsmittel scheint die Kasse nicht interessiert zu sein.

Nehmen wir allein schon den Kapnograph ( ich berichtete ... ). Die Sachbearbeiterin wollte dies bis zum 30. Oktober klären, ja und wir haben heute den 12. Dezember und es zeichnet sich immer noch keine Klärung ab. Bitte wie lange sollen wir warten? Zwar haben wir noch die Probestellung von diesem Gerät zu hause, doch wenn diese beendet wird, geht es ab in die Klinik und dies vielleicht noch über die Feiertage (?). Auch kann ich nicht nachvollziehen, was es dabei ewig zu klären gibt. Entweder die Kasse genehmigt es oder halt nicht. Die Konsequenzen aus jeder Entscheidung sind bekannt und somit heißt auch der Brief an das Bundesversicherungsamt:

“Beschwerde über fehlende dringende Hilfsmittelversorgung und die Gefährdung der häuslichen beatmungsmedizinischen Versorgung durch die BKK für Heilberufe”.

Ja und was wird alles eingeklagt?

  • Fehlende Kostenübernahme der Verbrauchsmaterialien für die Versorgung des Tracheostomas, Absaugung, Beatmung seit 09/06. (ich berichtete ....)
  • Warum klappt es nicht mit der Dauerverordnung ( ich berichtete )
  • Ablehnung der Kostenübernahme vom Kapnograph
  • Die unzureichende Kostenübernahme vom Winterschlupfsack (ich berichtete ... )
  • Anmerkung zur Clima-Balance Bettauflage (Ablehnung; jetzt Klage klick hier )

So, dann werden wir mal schauen, ob dies vor Weihnachten eine Klärung erreicht.

Doch an sich frage ich mich, wie es eigentlich mit der Krankenkasse, Abteilung Hilfsmittel, weiter gehen soll?

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Dirk Strecker

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.

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