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SAPV: Wie, welche schwerkranken Kinder bekommen Zugang

Es wur­den weit­ere Schritte gemacht für die Ver­sorgung von lebenslim­i­tiert erkrank­ten Kindern, wie unserm Inten­sivkind. Die Empfehlung wurde erar­beit­et zur Aus­gestal­tung der Ver­sorgungskonzepte für die Spezial­isierten ambu­lanten Pal­lia­tivver­sorgung (SAPV) von Kindern und Jugendlichen. Es wurde erar­beit­et von den Spitzen­ver­band der geset­zlichen Krankenkassen (GKV), die Deutschen Gesellschaft für Pal­lia­tivmedi­zin (DGP) und dem Deutschen Hos­piz- und Pal­lia­tivVer­band (DHPV), mod­eriert vom Bun­desmin­is­teri­um für Gesund­heit. Dies klingt ins­ge­samt sehr mächtig, erkennbar ist auf den ersten Blick nicht, ob und welche Ver­bände der pal­lia­tiv­en / pflegerischen Kinderver­sorgung beteiligt waren wie der Bun­desver­band Kinder­hos­piz oder der Kinderkrankenpflege wie der Bun­desver­band häus­liche Kinderkrankenpflege(1). Im zweit­en Blick taucht zumin­d­est der Deutsche Kinder­hos­pizvere­in als Mit­glied vom DHPV auf.

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Private Krankenkasse, Spam und Kulanz

Es macht die pri­vat­en Krankenkassen nicht glaub­würdi­ger, wenn deren Ange­bote ständig als Spam mein Mail­post­fach füllen. Ich würde sparen, die pri­vate Kranken­ver­sicherung sei bil­liger, ein Ver­gle­ich lohnt.

Kann ein Ange­bot gut sein, wenn es mit der Meth­ode «Spam» bewor­ben wer­den muss? Nein, schließlich spricht Spam dafür, dass «etwas» nicht stimmt. Was ist falsch an ein­er pri­vat­en Krankenkasse? Der Preis – ist sie wirk­lich bil­liger, wenn sie die gle­ichen Leis­tun­gen abdeckt wie die Geset­zliche? Dies kann und will ich nicht beant­worten, auf­fäl­lig finde ich aber, wenn ich lese, dass die PKV Hos­pi­zleis­tun­gen schlecht finanziere. Weit­er­lesen

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Um die Definition Krise

Insta­bile Lebenssi­t­u­a­tion oder eben die Krise in der Häus­lichkeit. Ist man auf dem Weg, wo man sich um die Finanzierung der sta­tionären Hos­pizpflege für das Inten­sivkind bemüht, so ist die Def­i­n­i­tion Krise eine grundle­gende Frage. Bei anderen geht es um die Kostenüber­nahme der spezial­isierten ambu­lanten Pal­lia­tivver­sorgung (SAPV).

Sucht man eine Def­i­n­i­tion für die Krise, so sucht man eben nach Lit­er­atur mit Aus­sagecharak­ter. Eine Vari­ante, so finde ich, kann man aus der Rah­men­vere­in­barung zur Hos­pizver­sorgung nach §39a Abs. 1 Satz 4 SGB V ableit­en:

Es tritt eine Ver­sorgungssi­t­u­a­tion ein, wo die „reg­uläre“ ambu­lante Ver­sorgung im Haushalt nicht mehr aus­re­icht und es die Möglichkeit­en der bish­er Betreuen­den über­steigt.

Jet­zt wer­den sicher­lich einige Eltern von Inten­sivkindern meinen, Krise, dass sei so regelmäßig der Fall. Sie seien ständig mit­ten drin. Eine kaum von außen gestalt­bare Schmerzkrise fol­gt der näch­sten oder eben ein ständig neu­rol­o­gis­ches Geschehen sorgt für Unruhe, was anfängt mit epilep­tis­chen Anfällen und es geht bis hin zu schw­eren Atem­störun­gen oder oder. Weit­er­lesen

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Gesundheitsuni Jena vs. Schwerstpflege

Die Gesund­heit­suni in Jena – ein Pro­gramm für Patien­ten und pfle­gende Ange­hörige, wie aber auch den Profi aus dem Fach „Gesund­heit“. Doch es ist ein­fach die Zeit, die mir fehlt, dass ich mich bei solchen Wis­senskurse für die (Selbst-)Pflege fit machen kann oder eben ein­fach um den eige­nen Hor­i­zont zu erweit­ern. Kön­nte ich meinen, doch ist es nicht die Zeit primär.

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Sozialgericht & Kinderhospiz: Aus für Hospizpflege

Die Klage vor dem Sozial­gericht Altenburg um die Ablehnung der Hos­pizpflege von der BKK für Heil­berufe wurde abgewiesen. Als let­zter Satz heißt es in dem Gerichts­bescheid:

Vor diesem Hin­ter­grund stimmt die Kam­mer der Auf­fas­sung des MDK zu, dass es sich bei der Unter­bringung des Kindes in einem Kinder­hos­piz um eine Fehlbele­gung han­delt und statt dessen ein Schw­er­stpflege­heim gefun­den wer­den sollte, das Erfahrun­gen mit
schw­er­stpflegebedürfti­gen, beat­mungspflichti­gen Kindern hat.” Sozial­gericht Altenburg. S30 KR 3729/07. 05/2009<--break->

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Kinderhospiz vs. Erholungsurlaub vs. vollstationäre Pflege

Voll­sta­tionäre Pflege, etwas, was zum The­ma wer­den kann bei Fam­i­lien mit einem schw­er behin­derten Kind, wenn es eben nicht mehr klappt mit der häus­lichen Pflege. Die Pflegeper­son ist über­fordert oder aus­ge­fall­en, wie auch immer. Geht die Reise ins Kinder­hos­piz, dann geht es zu Hause eben auch nicht mehr. Aber um die Leis­tung „voll­sta­tionäre Pflege“ zu bekom­men im Kinder­hos­piz, dafür braucht es wohl …

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Kinderhospiz: Kurzzeitpflege aus und keine vollstationäre Pflege

Das dem Pal­lia­tivkind die Finanzierung der Hos­pizpflege abgelehnt wird, daran gewöh­nt man sich mit­tler­weile, obwohl man sich die Frage stellt, warum es dann Kinderhospiz(-dienst)e gibt und irgend­wie doch keine gesicherte Finanzierung, zumin­d­est gewinne ich so den Ein­druck. Und doch gibt es sie, die anderen Krankenkassen, die diese Leis­tung „Hos­pizpflege“ zahlen.

Aber das uns sog­ar neben der Hos­pizpflege für den let­zten Kinder­hos­piz-Aufen­thalt von der BKK für Heil­berufe die ergänzende voll­sta­tionäre Pflege weit­er­hin abgelehnt wird, wirft eine deut­liche Frage auf: Für welche schw­eren Pfle­ge­si­t­u­a­tio­nen bekommt man eine solche Leis­tung, wenn nicht auch für ein Kind, was einen außergewöhn­lichen Pflegeaufwand hat, dies sog­ar nach den Kri­te­rien der spezial­isierten ambu­lanten Pal­lia­tivver­sorgung (SAPV).<--break->

 

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Gut trainiert vs. Kinderhospiz

Das Kinder­hos­piz – seit Anfang der Woche hat uns das sta­tionäre Haus in Bad Grö­nen­bach wieder aufgenom­men. Da aber immer noch keine „Aus­sage“ zum Ja oder Nein der Hos­pizpflege vom Sozial­gericht vor­liegt, so gab es einen neuen Antrag bei der Krankenkasse. Und so wie das „Spiel“ zurzeit läuft: Es gab wieder die bekan­nte Ablehnung der Leis­tung und wir gin­gen in den Wider­spruch.

Aktuell stellt sich für mich hierzu die Frage, ob es mit der Genehmi­gung der Hos­pizpflege bei den Krankenkassen an sich nicht sog­ar schwieriger wird. Der Grund: Am 1. August, so beschloss es die Poli­tik, müssen die Krankenkassen mehr zahlen für die Leis­tung „Hos­pizpflege“. Ein­er Fam­i­lien aus unser­er Selb­sthil­fe wurde plöt­zlich für deren let­zten Aufen­thalt in einem Kinder­hos­piz die Hos­pizpflege nicht genehmigt. Es ist eine andere Kasse, keine BKK, und es sind primär die gle­ichen Gründe wie bei uns, so ver­stand ich es. Das Kind sei nicht in der Final­phase. Dabei hat deren Kind eine Prog­nose, wo nach dieses schon gestor­ben sein müsste (inner­halb des ersten Leben­s­jahres) und es zuvor eben Hos­pizpflege gab.<--break->

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Hospizpflege im Kinderhospiz: Kein Ja mit Versorgungsvertrag

Auch für den let­zten Aufen­thalt im St. Niko­laus im All­gäu gibt als let­zte Entschei­dung der Krankenkasse kein Ja für die Hos­pizpflege. Unser Wider­spruch wurde vom Wider­spruch­sauss­chuss zurück gewiesen. Die Gründe der BKK für Heil­berufe seien laut dem Schreiben der Zurück­weisung: Es sei für sie nicht ersichtlich, ob sich unsere Tochter in der let­zten Leben­sphase befände, also der Final­phase. Die BKK spricht hier von ein­er Lebenser­wartung von Tagen bis Wochen. Nur in Aus­nah­me­fällen könne diese wenige Lebens­monate betra­gen.

Bei dieser Aus­sage ver­ste­he ich dann aber nicht, wieso die Lan­desver­bände der geset­zlichen Krankenkassen in Bay­ern einen Ver­sorgungsver­trag unterze­ich­nen mit dem Punkt, das Grund­vo­raus­set­zung sei, dass die Kinder und Jugendlichen noch nicht das 19. Leben­s­jahr vol­len­det haben, an ein­er fort­geschrit­te­nen Erkrankung lei­den, die nicht heil­bar und wom­it lediglich eine begren­zte Lebenser­wartung beste­ht. Hinzu ist eine Kranken­haus­be­hand­lung nicht erforder­lich und es ist eine pal­lia­tiv-medi­zinis­che Behand­lung notwendig oder erwün­scht.

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Kinderhospiz & Sozialgericht: Klageabweisungsgründe II.

Let­zte Woche habe ich die Gründe der Krankenkasse vorgestellt, warum unsere Klage um die Hos­pizpflege für die Aufen­thalte in den Kinder­hos­pizen abgewiesen wer­den sollte vom Sozial­gericht. Jet­zt fol­gt unsere Mei­n­ung dazu, warum die Klage doch zu zuge­lassen wer­den sollte:

1. Warum werde ein Hos­piza­ufen­thalte einige Zeit im Voraus vere­in­bart? Gerne wür­den wir bei Krisen sofort ins Kinder­hos­piz fahren. Doch bei über 22.000 Kindern mit lebenslim­i­tieren­den Erkrankun­gen und aktuell 9 Kinder­hos­pizen mit 8 – 12 Bet­ten bun­desweit kann ein Hos­piza­ufen­thalt sel­ten ad hoc stat­tfind­en, hinzu kommt die ungek­lärte Finanzierung, Ablehnung der Hos­pizpflege.

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Kinderhospiz & Sozialgericht: Klageabweisungsgründe

Wenn man beim Sozial­gericht Klage ein­re­icht, da man die Mei­n­ung ver­tritt, es beste­hen gewichtige Gründe, warum einem eine „begehrte“ Leis­tung zu ste­he, so äußert sich im Gegen­zug die Beklagte darauf. Denn die hat darauf ihre Antwort, warum eine Klage vom Gericht abgewiesen wer­den sollte: Die Klage­ab­weisungs­gründe. Im unserem einen Fall geht es um die Ablehnung der Hos­pizpflege für unsere Tochter, weshalb wir das Gericht um eine Entschei­dung bemühen. Die Beklagte ist die BKK für Heil­berufe, die ihre Gründe hat, weshalb das Sozial­gericht unsere Mühen für den Rechtsstre­it abweisen sollte. Ihre Klage­ab­weisungs­gründe kamen nun am Woch­enende mit der Post, welche ich hier gerne vorstellen möchte:<--break->

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Stärkung der Hospizversorgung und der Einzelfall

Ob da der MDK Nor­drhein und unsere Kranken­ver­sicherung, die BKK für Heil­berufe, in Düs­sel­dorf zus­timmt? – Der Land­tag in Nor­drhein-West­falen möchte die ambu­lante Pal­lia­tivver­sorgung und hos­pi­zliche Begleitung sich­ern und stärken. Gut, es geht um die ambu­lante Ver­sorgung von Schw­er­stkranken und Ster­ben­den, nicht um die sta­tionäre, welche bei unser­er Tochter von die Krankenkasse nicht finanziert wird, sprich die Hos­pizpflege wird nicht gezahlt. Eigentlich warten wir die ganze Zeit auf das Ergeb­nis der ersten Instanz unser­er Klage vor dem Sozial­gericht in Altenburg. Aber selb­st hier lässt man sich wohl Zeit. Doch haben wir über­haupt Zeit? Ger­ade gestern war wieder eine schwere epilep­tis­che Krise, in der wir die Angst hat­ten, ob unsere Lady es dies­mal gut meis­tert, ob die Not­fall-Medika­mente greifen. Zeit – schließlich muss man bei einem neg­a­tiv­en Urteil auch daran denken, die zweite Instanz zu bemühen.<--break->

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Eltern eines kranken Kindes: Einbezogen vs. unterstützt

Ein­be­zo­gen vs. unter­stützt – Zwei Begriffe und was macht deren Unter­schied aus? Let­ztens bin ich bei ein­er Diskus­sion, bei der die pal­lia­tive-hos­pi­zliche Ver­sorgung von Schw­er­stkranken im Vorder­grund stand, auf die Ver­wen­dung der bei­den Wörter gestoßen: Ein­be­zo­gen wer­den soll­ten in der Hos­pizarbeit die Ange­höri­gen. Es ist ein Leitgedanke der Arbeit. Das Wort „unter­stützt“ wurde nicht ver­wen­det. Der Grund: Ein­be­zo­gen ste­he hier über unter­stützt. Zuerst kon­nte ich mit der Argu­men­ta­tion mit­ge­hen, doch dann wurde mir klar: Ein­be­zo­gen kann, je nach Kon­text, über unter­stützt ste­hen, doch ist seine Bedeu­tung bre­it­er. Dies im Sinne: Von unter­stützt bis hin zum Co-Ther­a­peut und Pflegeper­son.<--break->

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Häusliche Krankenpflege oder Sterbebegleitung

Vielle­icht bekom­men wir deshalb keine Hos­pizpflege bezahlt, weil die BKK die Kosten für die häus­liche Behand­lungspflege übern­immt. Denn so liest man von einem beinah “umge­dreht­en” Fall: Einem beat­meten Kleinkind mit sehr geringer Lebenser­wartung, welch­es in eine Wohnge­mein­schaft für beat­mete Kinder aus der Klinik ver­legt wurde. Doch lebte es länger als die Prog­nose vorher­sah und es brauchte wegen der Beat­mung eine ständi­ge pflegerische Beobach­tung. Die Krankenkasse, die AOK Bay­ern, lehnte aber die volle Kostenüber­nahme der häus­lichen Krankenpflege vom Pflege­di­enst ab. Die Begrün­dung:

Die aber ver­weist darauf, dass sie zwar für die Kostenüber­nahme bei ein­er Behand­lungspflege, nicht aber bei ein­er ambu­lanten Ster­be­be­gleitung zuständig sei.” aus: AOK will Beat­mung vom Kleinkind nicht bezahlen. sueddeutsche.de: münch­enex­tra. 30.04.09

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Petition: Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV)

Mit der Ver­sorgung von Ster­ben­den wird man in Deutsch­land sicher­lich nicht weit­er kom­men, wenn nicht endlich der geset­zliche Wille bei den Krankenkassen auch umge­set­zt wird. Dies bet­rifft bei uns die Hos­pizpflege im Kinder­hos­piz (Belange der Kinder). Doch in der ambu­lanten Ver­sorgung von Ster­ben­den ist dies noch gravieren­der. Damit aber endlich die spezial­isierte ambu­lante Pal­lia­tivver­sorgung (SAPV) umge­set­zt wird, so gibt es aktuell eine Online-Peti­tion zum Mitze­ich­nen. Aus der Begrün­dung der Peti­tion:

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Petition: Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV)

Mit der Ver­sorgung von Ster­ben­den wird man in Deutsch­land sicher­lich nicht weit­er kom­men, wenn nicht endlich der geset­zliche Wille bei den Krankenkassen auch umge­set­zt wird. Dies bet­rifft bei uns die Hos­pizpflege im Kinder­hos­piz (Belange der Kinder). Doch in der ambu­lanten Ver­sorgung von Ster­ben­den ist dies noch gravieren­der. Damit aber endlich die spezial­isierte ambu­lante Pal­lia­tivver­sorgung (SAPV) umge­set­zt wird, so gibt es aktuell eine Online-Peti­tion zum Mitze­ich­nen. Aus der Begrün­dung der Peti­tion:

Die geforderte flächen­deck­ende Umset­zung durch die für die Sich­er­stel­lung ver­ant­wortlichen Krankenkassen ist nicht erfol­gt. Einzelne Pal­lia­tivNet­ze und kleine, indi­vidu­elle Lösun­gen, die als Ver­sorg­er, die Not der ster­ben­den Patien­ten gelin­dert haben, sind in hohem Maße in Vor­leis­tung getreten. Sie wer­den ihre Arbeit durch zunehmende Ver­schul­dung wieder ein­stellen müssen. Die Sit­u­a­tion für die Patien­ten wird dadurch zunehmend verzweifelt.” Zitat aus: Peti­tion an Deutschen Bun­destag: Geset­zliche Kranken­ver­sicherung – Leis­tun­gen – - Ambu­lante Pal­lia­tiv-Ver­sorgung vom 13.02.2009

Mehr zur aktuellen Lage um den SAPV: www.sapv.de Noch zum Hin­ter­grund­wis­sen: Nur jed­er fün­fte bedürftige Ster­bende in Deutsch­land erhielt die notwendi­ge Pal­lia­tivver­sorgung: Hos­pizs­tiftung: Nur 12 Prozent der Tod­kranken wer­den begleit­et

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Kinderhospiz und ein offener Brief an Bundesverband der BKK

Im März geht es wieder ins Kinder­hos­piz, dies­mal ins All­gäu (St. Niko­laus). Doch gibt es auch für diesen Aufen­thalt keine Hos­pizpflege. Die Bedürftigkeit, wie die insta­bile häus­liche Sit­u­a­tion, wurde auch dies­mal nicht geprüft. Hos­pizpflege gibt es nicht, weil man durch den Blick in die Akte meint, unsere Lady sei nicht in der Final­phase. Ob sie es ist oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle, denn sie muss es gar nicht sein. Zumin­d­est ste­ht darüber nichts im Gesetz. Und nach dem Lan­desver­trag in Bay­ern, was das Kinder­hos­piz im All­gäu mit den dor­ti­gen Spitzen­ver­bän­den der Krankenkassen abgeschlossen hat, müsste sie Hos­pizpflege bekom­men. Sie erfüllt, soweit ich den Text ver­ste­he, die Kri­tierin und deshalb nun mal ein offen­er Brief an den Bun­desver­band der BKK, wie das so ist mit den Lan­desverträ­gen. Also ob dieser Ver­trag dann nur gilt für die dort ansäs­si­gen Kinder. Dies wäre nicht nett, denn Thürin­gen hat bish­er kein sta­tionäres Kinder­hos­piz (ist im Bau) und somit auch kein Lan­desver­trag. Offen­er Brief an den BKK Bun­desver­band (PDF)

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Kinderhospizarbeit und das Leid der Finanzierung

Es ist wohl schon ein lei­di­ges The­ma, wie es um die Finanzierung der Kinder­hos­pizarbeit aussieht. Nicht nur dass unsere Krankenkasse, die BKK für Heil­berufe, die Hos­pizpflege für unsere Tochter ablehnt für die sta­tionären Aufen­thalte in den Kinder­hos­pizen, was somit für Schwierigkeit­en sorgt, die notwendi­ge Ent­las­tung bei schw­eren Krisen zu erhal­ten, die eben auch ganz schnell mit dem Tod enden kön­nen. Ohne die Hos­pizpflege kommt es aber auch zu ein­er fehlen­den Finanzierung für die Häuser, wom­it sie über das “geplante” Maß die Pflege mit Spenden­geldern finanzieren müssen. Und zu dieser Ablehnung kommt es wohl zum einen, weil man, so wie ich es  ver­ste­he, die Maßstäbe der Erwach­se­nen anset­zt auf die Pal­lia­tivsi­t­u­a­tion von Kindern und die Änderung der let­zten Gesund­heit­sre­form 2007 hierzu keine Anerken­nung find­et, eben die beson­deren Belange der Kinder. Und dazu gibt es auch Prob­leme in der Finanzierung der ambu­lanten Kinder­hos­pizarbeit, also der Fam­i­lien­be­gleitung, wie ich dem Artikel Kinder­hos­pizvere­in fordert bessere Finanzierung der ambu­lanten Arbeit” auf epd-sozial (1) ent­nehmen kann bei ein­er Ver­anstal­tung in Düs­sel­dorf zum Tag der Kinder­hos­pizarbeit. Uns trifft dies noch nicht,  da es in Jena bish­er keine ehre­namtliche Fam­i­lien­be­gleitung gibt, obwohl der Startschuss für die “Aus­bil­dung” von Ehre­namt­lerin­nen  in diesem Monat gefall­en ist. Doch dauert diese ein gutes Jahr.

(1) Link defekt: www.epd.de/west/west_index_62103.html

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ZDF-Infokanal: “Urlaub von der Pflege”: Kinderhospiz Balthasar

Pünk­tlich zum Tag der Kinder­hos­pizarbeit, am 10.02., kommt ein Bericht (15 min) über das Kinder­hos­piz Balthasar in Olpe. Es ist das erste sta­tionäre Haus in Deutsch­land, welch­es 1998 seine Arbeit auf­nahm. Gesendet wird / wurde die Reportage im ZDF-Infokanal. Ter­mine der Sendung kön­nen bei REHAkids ent­nom­menwerden.Mit dem Titel des Beitrags: “Urlaub von der Pflege” bin ich selb­st nicht zu frieden, da ich denke, dass dieser Begriff “Urlaub” mit dessen all­ge­mein­er Bedeu­tung eine Ursache ist, warum unserem Kind keine Hos­pizpflege genehmigt wird. Mit dem Begriff verdeckt man, um was bei einen solchen Aufen­thalt bei den Fam­i­lien geht: Ent­las­tung und Sta­bil­isierung der gesamten Lebenssi­t­u­a­tion. Und bei einem Hos­piza­ufen­thalt, ins­beson­dere wenn in dieser Zeit sog­ar Kinder ster­ben, liegt das, was mit Urlaub ver­bun­den wird, ganz weit woan­ders.

Ist einem dies noch nicht genug, so ver­weise ich noch auf einen älteren, kleinen Beitrag aus der ZDF-Sendung “Hal­lo Deutsch­land” vom 5.04.2008, zu find­en in der Mediathek vom ZDF (auf­sprin­gende Fen­ster müssen erlaubt sein) über dieArbeit ein­er Fam­i­lien­be­glei­t­erin (ambu­lanter Kinder­hos­piz­di­enst).

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Kinderhospizarbeit: Bärenherz Wiesbaden zu Gast bei Beckmann

Es ist gar nicht so ein­fach zu beschreiben oder zu erk­lären, welche Arbeit in einem Kinder­hos­piz geleis­tet wird. Zumin­d­est ist vie­len klar, es ist nicht das, was ein Kranken­haus leis­tet. Möchte man sich aber weit­er ein­er Antwort auf diese Frage näh­ern, so möchte ich jet­zt auf die Mediathek vom ARD-Fernse­hen ver­weisen. Zu Gast waren bei der Talk­show “Beck­mann” Ute Büschl und Annette Huwe vom sta­tionären Kinder­hos­piz “Bären­herz” in Wies­baden. Der Aufhänger war die Ver­lei­hung des “Bam­bi” im let­zten Jahr an das Kinder­hos­piz-Team.Ein inter­es­santes Inter­view der bei­den Frauen, da es zum einen auf die per­sön­liche Sit­u­a­tion ein­er betrof­fe­nen Mut­ter, Ute Büschl, eing­ing, welche Stütze das Kinder­hos­pizes für sie war als ihre Tochter starb. Daran geknüpft wurde, was das Kinder­hos­piz für die Fam­i­lien bietet und wie die Kinder und Fam­i­lien mit ihrer Lebenssi­t­u­a­tion umge­hen. Aber auch wie das Haus den Fam­i­lien hil­ft nach dem Tod des Kindes, und eben auch wie es sich unter­schei­det vom Hos­piz für Erwach­sene.

Ein Unter­schied, der auch beim The­ma Kos­ten­träger Krankenkasse gut deut­lich wurde. Somit blieb das The­ma “Finanzierung” dieser Arbeit nicht aus­ges­part, somit die fehlende Leis­tun­gen der Krankenkassen oder eben wie Krankenkasse die Kosten­leis­tung “Hos­pizpflege” ver­ste­hen. Als Beispiel wurde genan­nt, dass die Krankenkasse nach 10 Wochen anrufe, wenn das Kind noch nicht gestor­ben sei, mit Mei­n­ung, dass es für diesen Pflege­satz nicht mehr im Hos­piz bleiben könne.

Zitate aus dem Inter­view find­et man auf der Web­seite von der Stiftung Bären­herz. Das gesamte Inter­view gibt es aktuell in der Mediathek zu sehen.