Hospizpflege und nun Düsseldorf

Ende näch­ste Woche geht es erneut ins Kinder­hos­piz, dies­mal nicht nach Ham­burg, son­dern nach Düs­sel­dorf. Ja und die sta­tionäre Hos­pizpflege, die ist doch abgelehnt wor­den für Ham­burg, so wer­den sich jet­zt einige Leser erin­nern. Richtig, doch zum einen wis­sen wir nicht, wie wir son­st die nötige Ent­las­tung bekom­men kön­nen, um in Zukun­ft unsere Lebenssi­t­u­a­tion mit der jet­zi­gen Leben­squal­ität und Sta­bil­ität auch aufrecht erhal­ten kön­nen, also dass ich als Pflegeper­son let­z­tendlich nicht “aus­brenne”.

Was wäre denn die Alter­na­tive? Ein Pflege­heim, wo sie auch über Kurzzeitpflege aufgenom­men wer­den kann — doch ist der hohe Pflegeaufwand zu speziell und auch wird ein reg­uläres Pflege­heim wohl kaum den Anforderun­gen der inten­siv­en Kinderkrankenpflege gerecht wer­den, sprich, es müsste ständig jemand bei ihr sein, der sie absaugt, über die Epilep­sie wacht etc.

Nun, die Gründe für die Hos­pizpflege hat­te ich schon mal genan­nt. Eine andere Alter­na­tive wäre ein Pflege­di­enst für 24 Stun­den. Doch erfüllt dem gegenüber das Hos­piz noch mehr Auf­gaben, wie die seel­is­che und ärztliche Betreu­ung sowie die pal­lia­tive Ver­sorgung. Hinzu bekommt man nicht auf ad hoc das nötige Per­son­al mal für ein oder zwei Wochen zusam­men. Somit gibt es also eine neue ärztliche Ver­sorgung für die Hos­pizpflege, mit­ten im Wider­spruchsver­fahren vom let­zten Aufenthalt.

Für den Werde­gang des Wider­spruchsver­fahren habe ich let­zte Woche eine Eingabe an das Bun­desver­sicherungsamt geschrieben. Von dort möchte ich als Ergeb­nis wis­sen, ob das Ver­fahren der Krankenkasse so richtig ist, also dass man für die Beurteilung des Bedarfs von Hos­pizpflege kein sozialmedi­zinis­ches Gutacht­en braucht, wenn man die ärztliche Verord­nung ablehnt und dies auch dann, wenn die Bitte um ein solch­es Gutacht­en von uns gestellt wurde. Nun noch das andere, der zweite Punkt, warum Düs­sel­dorf: Wir, das Inten­sivkind hat einen Ter­min in Köln in der Kinderklinik zur Kon­trolle ihrer Tra­cheostoma-Ver­sorgung. Da die Strecke für sie sehr weit ist, von der Belas­tung her, wollen wir es verbinden mit einem “Zwis­chen­stopp” in Düsseldorf.

Kat­e­gorie: 



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